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Raetischer Limes: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Rekonstruktion von Limes-Palisade und -Mauer.JPG|thumb|Rekonstruktion von Limes-Palisade und -Mauer im Rotenbachtal beim Kleinkastell Freimühle, nahe Schwäbisch Gmünd]]
Der '''Raetische Limes''' ist ein Teil des [[Obergermanisch-Raetischer Limes|Obergermanisch-Raetischen Limes]] (ORL), einem 550 Kilometer langen Abschnitt der ehemaligen Außengrenze des [[Römisches Reich|Römischen Reichs]]. Er beginnt am [[Kleinkastell Freimühle]] bei [[Schwäbisch Gmünd]] im Osten [[Baden-Württemberg]]s und endet am [[Kastell Unterfeld]] bei [[Neustadt an der Donau]] im niederbayerischen [[Landkreis Kelheim]]. Bekannte und teilweise noch erhaltene Bauwerke sind das [[Limestor Dalkingen]] und das [[Kastell Theilenhofen]]. Mit dem Bau dieser Anlage wurde etwa um 80 n. Chr. begonnen, erforscht und dokumentiert wurde sie erstmalig von der [[Reichs-Limes-Kommission]] mit der  Streckennummerierung ORL 64–75.
Der '''Raetische Limes''' ist ein Teil des [[Obergermanisch-Raetischer Limes|Obergermanisch-Raetischen Limes]] (ORL), einem 550 Kilometer langen Abschnitt der ehemaligen Außengrenze des [[Römisches Reich|Römischen Reichs]]. Er beginnt am [[Kleinkastell Freimühle]] bei [[Schwäbisch Gmünd]] im Osten [[Baden-Württemberg]]s und endet am [[Kastell Unterfeld]] bei [[Neustadt an der Donau]] im niederbayerischen [[Landkreis Kelheim]]. Bekannte und teilweise noch erhaltene Bauwerke sind das [[Limestor Dalkingen]] und das [[Kastell Theilenhofen]]. Mit dem Bau dieser Anlage wurde etwa um 80 n. Chr. begonnen, erforscht und dokumentiert wurde sie erstmalig von der [[Reichs-Limes-Kommission]] mit der  Streckennummerierung ORL 64–75.
[[Numismatik|Numismatische]] und dendrochronologische Untersuchungen legen nahe, dass dieser Teil des Limes bald nach 254 n.&nbsp;Chr., während der Regierungszeit des Kaisers [[Valerian]] (253–260), wieder aufgegeben wurde.<ref>[[Thomas Fischer (Archäologe)|Thomas Fischer]], Erika Riedmeier-Fischer: ''Der römische Limes in Bayern''. Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2008, ISBN 978-3-7917-2120-0, S.&nbsp;41; [[Marcus Reuter]]: ''Das Ende des raetischen Limes im Jahr 254 n.&nbsp;Chr.'' In: ''[[Bayerische Vorgeschichtsblätter]].'' Band 72, 2007, S.&nbsp;77–149.</ref>


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Version vom 15. Juni 2025, 16:41 Uhr

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Rekonstruktion von Limes-Palisade und -Mauer im Rotenbachtal beim Kleinkastell Freimühle, nahe Schwäbisch Gmünd

Der Raetische Limes ist ein Teil des Obergermanisch-Raetischen Limes (ORL), einem 550 Kilometer langen Abschnitt der ehemaligen Außengrenze des Römischen Reichs. Er beginnt am Kleinkastell Freimühle bei Schwäbisch Gmünd im Osten Baden-Württembergs und endet am Kastell Unterfeld bei Neustadt an der Donau im niederbayerischen Landkreis Kelheim. Bekannte und teilweise noch erhaltene Bauwerke sind das Limestor Dalkingen und das Kastell Theilenhofen. Mit dem Bau dieser Anlage wurde etwa um 80 n. Chr. begonnen, erforscht und dokumentiert wurde sie erstmalig von der Reichs-Limes-Kommission mit der Streckennummerierung ORL 64–75.

Numismatische und dendrochronologische Untersuchungen legen nahe, dass dieser Teil des Limes bald nach 254 n. Chr., während der Regierungszeit des Kaisers Valerian (253–260), wieder aufgegeben wurde.[1]

Andere Lexika

Wikipedia kennt dieses Lemma (Raetischer Limes) vermutlich nicht.




  1. Thomas Fischer, Erika Riedmeier-Fischer: Der römische Limes in Bayern. Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2008, ISBN 978-3-7917-2120-0, S. 41; Marcus Reuter: Das Ende des raetischen Limes im Jahr 254 n. Chr. In: Bayerische Vorgeschichtsblätter. Band 72, 2007, S. 77–149.