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Koutal: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Koutal''' ist ein im Westen des [[Senegal]], keine 80 Kilometer von der [[Atlantik]]küste gelegenes Dorf. | '''Koutal''' ist ein im Westen des [[Senegal]], keine 80 Kilometer von der [[Atlantik]]küste gelegenes Dorf. | ||
== Kampf gegen die Wüste== | |||
In Koutal ist es den Einwohnern gelungen, durch Anpflanzung neuer Bäume der [[Desertifizierung]] entgegenzuwirken, welche ihre Lebensgrundlage bedrohte. In Koutal verschwanden, wohl auch als Folge des [[Klimawandel]]s die Bäume. Lange Dürreperioden hatten seit einigen Jahren den Boden trocken und hart gemacht. Außerdem versalzte der Boden zunehmend. Dies dürfte daran gelegen haben, dass zwei Meeresarme des Atlantik weit ins Hinterland bis Koutal reichen. Bodenuntersuchungen lassen vermuten, dass es in die unterirdischen Süßwasseradern eingedrungen ist und die Böden zunehmend versalzen, was ihre Fruchtbarkeit beeinträchtigt. Innerhalb von sechs Jahren schafften es die Frauen von Koutal (die Männer hatten dafür keine Zeit, weil sie tagsüber in einer nahegelegenen Salzfabrik oder in [[Dakar]] arbeiteten), mit technischer Beratung der senegalesischen Regierung und ausländischer Geldgeber auf 290 Hektar Fläche nackten und verkrusteten Boden viele Setzlinge zu pflanzen und die Fläche in ein Waldreservat (''Foret de Koutal'') zu verwandeln. | |||
Version vom 1. August 2024, 08:02 Uhr
Koutal ist ein im Westen des Senegal, keine 80 Kilometer von der Atlantikküste gelegenes Dorf.
Kampf gegen die Wüste
In Koutal ist es den Einwohnern gelungen, durch Anpflanzung neuer Bäume der Desertifizierung entgegenzuwirken, welche ihre Lebensgrundlage bedrohte. In Koutal verschwanden, wohl auch als Folge des Klimawandels die Bäume. Lange Dürreperioden hatten seit einigen Jahren den Boden trocken und hart gemacht. Außerdem versalzte der Boden zunehmend. Dies dürfte daran gelegen haben, dass zwei Meeresarme des Atlantik weit ins Hinterland bis Koutal reichen. Bodenuntersuchungen lassen vermuten, dass es in die unterirdischen Süßwasseradern eingedrungen ist und die Böden zunehmend versalzen, was ihre Fruchtbarkeit beeinträchtigt. Innerhalb von sechs Jahren schafften es die Frauen von Koutal (die Männer hatten dafür keine Zeit, weil sie tagsüber in einer nahegelegenen Salzfabrik oder in Dakar arbeiteten), mit technischer Beratung der senegalesischen Regierung und ausländischer Geldgeber auf 290 Hektar Fläche nackten und verkrusteten Boden viele Setzlinge zu pflanzen und die Fläche in ein Waldreservat (Foret de Koutal) zu verwandeln.