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Hans Friedrich Reinhard Bonnet: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Hans Friedrich Reinhard Bonnet''' (* [[12. August]] [[1907]] in [[Oberdreis]]; † [[1. September]] [[1985]] in [[Mönchengladbach]]) war evangelischer Pfarrer. | '''Hans Friedrich Reinhard Bonnet''' (* [[12. August]] [[1907]] in [[Oberdreis]]; † [[1. September]] [[1985]] in [[Mönchengladbach]]) war evangelischer Pfarrer. | ||
Bonnets Vorfahren entstammen einer [[Hugenotten|Hugenottenfamilie]]. Sein Vater, Reinhard Julius Bonnet († 1949), war seit 1903 Pfarrer in Oberdreis. Seit 1913 besuchte Bonnet die Volksschule in [[Heddesdorf]], ab 1916 das Gymnasium in [[Neuwied]]. Er erhielt 1928 das Abitur am [[Kurfürst-Salentin-Gymnasium]] in [[Andernach]]. Seit Sommer 1928 studierte er - mit Ausnahme eines kurzen Studienaufenthalts in [[Tübingen]] - evangelische Theologie in [[Bonn]]. Seine Erste Theologische Prüfung legte er am 14. Dezember 1933 im rheinischen Konsistorium in [[Koblenz]] ab. Nach Vikariatsaufenthalten in Koblenz, [[Bendorf]] und [[Anhausen]] (Rengsdorf) legte er am im März 1936 in [[Barmen]] bei der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]] (BK) die Zweite Theologische Prüfung ab. Am 10. Mai 1936 wurde Bonnet in [[Cronenberg (Wuppertal)|Wuppertal-Cronenberg]] ordiniert. | Bonnets Vorfahren entstammen einer [[Hugenotten|Hugenottenfamilie]]. Sein Vater, Reinhard Julius Bonnet († 1949), war seit 1903 Pfarrer in Oberdreis. Seit 1913 besuchte Bonnet die Volksschule in [[Heddesdorf]], ab 1916 das Gymnasium in [[Neuwied]]. Er erhielt 1928 das Abitur am [[Kurfürst-Salentin-Gymnasium]] in [[Andernach]]. Seit Sommer 1928 studierte er - mit Ausnahme eines kurzen Studienaufenthalts in [[Tübingen]] - evangelische Theologie in [[Bonn]]. Seine Erste Theologische Prüfung legte er am 14. Dezember 1933 im rheinischen Konsistorium in [[Koblenz]] ab. Nach Vikariatsaufenthalten in Koblenz, [[Bendorf]] und [[Anhausen]] (Rengsdorf) legte er am im März 1936 in [[Barmen]] bei der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]] (BK) die Zweite Theologische Prüfung ab. Am 10. Mai 1936 wurde Bonnet in [[Cronenberg (Wuppertal)|Wuppertal-Cronenberg]] ordiniert. | ||
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Aktuelle Version vom 11. Juli 2010, 05:42 Uhr
| 😃 Profil: Bonnet, Hans Friedrich Reinhard | ||
|---|---|---|
| Namen | Bonnet, Hans | |
| Beruf | deutscher evangelischer Pfarrer | |
| Persönliche Daten | ||
| Geburtsdatum | 12. August 1907 | |
| Geburtsort | Oberdreis | |
| Sterbedatum | 1. September 1985 | |
| Sterbeort | Mönchengladbach | |
Hans Friedrich Reinhard Bonnet (* 12. August 1907 in Oberdreis; † 1. September 1985 in Mönchengladbach) war evangelischer Pfarrer.
Bonnets Vorfahren entstammen einer Hugenottenfamilie. Sein Vater, Reinhard Julius Bonnet († 1949), war seit 1903 Pfarrer in Oberdreis. Seit 1913 besuchte Bonnet die Volksschule in Heddesdorf, ab 1916 das Gymnasium in Neuwied. Er erhielt 1928 das Abitur am Kurfürst-Salentin-Gymnasium in Andernach. Seit Sommer 1928 studierte er - mit Ausnahme eines kurzen Studienaufenthalts in Tübingen - evangelische Theologie in Bonn. Seine Erste Theologische Prüfung legte er am 14. Dezember 1933 im rheinischen Konsistorium in Koblenz ab. Nach Vikariatsaufenthalten in Koblenz, Bendorf und Anhausen (Rengsdorf) legte er am im März 1936 in Barmen bei der Bekennenden Kirche (BK) die Zweite Theologische Prüfung ab. Am 10. Mai 1936 wurde Bonnet in Wuppertal-Cronenberg ordiniert.
Nach verschiedenen Tätigkeiten für die Bekennende Kirche in Sachsen, musste Bonnet am 18. Juli 1939 den Militärdienst antreten. Nach kurzer amerikanischer Kriegsgefangenschaft erhielt Bonnet als Pfarrverweser die Stelle von Wilhelm Langrehr in Seelscheid (Rheinland). Nachdem bekannt wurde, dass Langrehr bereits im März 1945 gefallen war, wurde Bonnet durch das Presbyterium zum Pfarrer gewählt und am 7. Juli 1946 in sein Amt eingeführt. Neben der Gemeinde in Seelscheid musste Bonnet anfangs auch die evangelischen Gemeinden in Neunkirchen und Much sowie die Studentengemeinde in Bonn betreuen. In Seelscheid sorgte Bonnet für einen zügigen Wiederaufbau der im August 1944 nach einem Bombenangriff ausgebrannten Dorfkirche und prägte besonders die Jugendarbeit der Gemeinde. Im Frühjahr 1949 vermehrten sich die Spannungen zwischen Bonnet und der Kirchengemeinde, so dass Bonnet am 9. September 1950 die Gemeinde verließ. Er übernahm eine Pfarrstelle in Mönchengladbach-Neuwerk, später in der Friedenskirchengemeinde am selben Ort. Neben seiner Pfarrstelle engagierte sich Bonnet auf verschiedenen Ebenen der Kirche für Studentengemeinden.
Am 1. April 1973 ging Bonnet in den Ruhestand und verstarb am 1. September 1985 in Mönchengladbach.
Literatur
- Martin Krause: Hans Friedrich Reinhard Bonnet, in: Heimatblätter. Jahrbuch des Heimat- & Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid, Nummer 21, Neunkirchen-Seelscheid 2006, S. 167-199. - Wichtigste Quelle für Krause ist die noch nicht frei gegebene Personalakte Bonnets.
Andere Lexika
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Erster Autor: Batchheizer angelegt am 15.02.2010 um 15:15,
Alle Autoren: Frank Reinhart, Andim, Atamari, Batchheizer, Hhdw1