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Ein feste Burg ist unser Gott: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Titel beginnt mit dem ersten Thema in der linken Hand in Tenorlage | Der Titel beginnt mit dem ersten Thema in der linken Hand in Tenorlage. Ab dem vierten Melodieton, einem ''a'' nach dem drei mal wiederholten ''d`'', weicht das Thema mit Punktierung rhythmisch vom Ursprungsthema ab. Das erneute ''d`'' wird als sechster Ton taktmäßig überbunden und läuft ab Takt zwei in eine bewegte Sechzehntelbewegung mit Schwerpunkten auf den Melodietönen der Ursprungsmelodie aus. In Takt vier setzt das Thema in der Oberstimme ein. Nun wird von Takt vier bis Takt zehn im Gegensatz zu den ersten vier Takten das vollständige Thema des Liedes präsentiert. Die Melodietöne ''a'', ''cis'' und ''d'' in den Takten fünf und sechs werden dabei mittels Überbindung jeweils an Sechzehntelfiguren angebunden. Ab Takt 12 setzt das Thema erneut in der linken Hand ein. Ab Takt 19 hebt sich das Stück von der vorhergehenden Takten ab. Es wird in zweistimmiger Imitation über einem [[Basso Continuo]] in dem nun erstmalig einsetzenden Pedal geführt. Ab Takt 24 erscheint das Thema in lang gehaltenen Halben und Ganzen dann auch im Pedal. Ab Takt 35 folgt wieder eine zweistimmige Imitation über einem chromatisch an- und absteigenden Basston im Pedal. Das Thema erscheint darauf noch ein mal in der Oberstimme bevor das Stück in der Form eines [[Bicinium]]s in den letzten Takten endet. | ||
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Version vom 3. Februar 2011, 16:21 Uhr
Ein feste Burg ist unser Gott - BWV 720 ist ein dreistimmiges Choralpräludium für Orgel von Johann Sebastian Bach aus dem Jahr 1709. [1] Es basiert auf der Melodie von Martin Luthers Choral Ein feste Burg ist unser Gott aus dem Jahr 1528.
Es handelt sich bei BWV 720 offenbar um ein Frühwerk Bachs. [2] [3]
Beschreibung
Der Titel beginnt mit dem ersten Thema in der linken Hand in Tenorlage. Ab dem vierten Melodieton, einem a nach dem drei mal wiederholten d`, weicht das Thema mit Punktierung rhythmisch vom Ursprungsthema ab. Das erneute d` wird als sechster Ton taktmäßig überbunden und läuft ab Takt zwei in eine bewegte Sechzehntelbewegung mit Schwerpunkten auf den Melodietönen der Ursprungsmelodie aus. In Takt vier setzt das Thema in der Oberstimme ein. Nun wird von Takt vier bis Takt zehn im Gegensatz zu den ersten vier Takten das vollständige Thema des Liedes präsentiert. Die Melodietöne a, cis und d in den Takten fünf und sechs werden dabei mittels Überbindung jeweils an Sechzehntelfiguren angebunden. Ab Takt 12 setzt das Thema erneut in der linken Hand ein. Ab Takt 19 hebt sich das Stück von der vorhergehenden Takten ab. Es wird in zweistimmiger Imitation über einem Basso Continuo in dem nun erstmalig einsetzenden Pedal geführt. Ab Takt 24 erscheint das Thema in lang gehaltenen Halben und Ganzen dann auch im Pedal. Ab Takt 35 folgt wieder eine zweistimmige Imitation über einem chromatisch an- und absteigenden Basston im Pedal. Das Thema erscheint darauf noch ein mal in der Oberstimme bevor das Stück in der Form eines Biciniums in den letzten Takten endet.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ www.jsbach.org
- ↑ Siegbert Rampe: Bachs Klavier- und Orgelwerke - Das Handbuch, Band 4 der Reihe Bachs Klavier- und Orgelwerke, Verlag Laaber, 2008, S. 604
- ↑ Stephen A. Crist: The early works and the heritage of the seventeenth century, in John Butt: The Cambridge companion to Bach, Cambridge University Press, 1997, S. 80
Andere Lexika
Wikipedia kennt dieses Lemma (Ein feste Burg ist unser Gott (BWV 720)) vermutlich nicht.