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Intelligent Design: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Intelligent Design''' (engl.) für ''intelligenter Entwurf'' ist eine Gegentheorie zur gängigen [[Evolutionstheorie]] [[Charles Darwin]]s zur Entstehung des Lebens auf der Erde. Sie basiert nicht auf Zufall und Überlebenskampf, den die stärkere Gattung gewinnt. Sie geht vielmehr von einer intelligenten, gestaltenden Kraft aus, die man beispielsweise [[Gott]] nennen könne. Die Frage, weshalb diese gestaltende Macht denn Erscheinungen wie den zerstörerischen [[Nationalsozialismus]] zugelassen habe, beantworten die ID-Vertreter damit, den Menschen würde ihre Mündigkeit während ihres biologischen Lebens belassen, sie müssten später Rechenschaft ablegen.  
'''Intelligent Design''' ({{enS}} für ''intelligenter Entwurf'', kurz ''ID'') ist eine [[Evolutionstheorie]] als Gegenposition zu [[Charles Darwin]]s. Die Entstehung des Lebens auf der Erde basiert demnach nicht auf Zufall und Überlebenskampf ([[Darwinismus]]), den die stärkere Gattung gewinnt. Diese neue Theorie geht vielmehr von einer intelligenten, gestaltenden Kraft aus, die man beispielsweise [[Gott]] nennen könne. Die Frage, weshalb diese gestaltende Macht denn Erscheinungen wie den zerstörerischen [[Nationalsozialismus]] oder [[Stalin]]ismus zugelassen habe, beantworten einige ID-Vertreter damit, die Menschen seien mündig (siehe [[freier Wille]]) während ihres biologischen Lebens, sie müssten aber später Rechenschaft ablegen. Die Idee wurde etwa seit Mitte der 1980er Jahre in den [[USA]]<ref>Ronald L. Numbers: The Creationists: From Scientific Creationism to Intelligent Design. Harvard University Press, 2nd edition 2006. ISBN 978-0-674-02339-0, auf Seite 373.</ref><ref>Jonathan Wells: The Politically Incorrect Guide to Darwinism and Intelligent Design. Simon and Schuster, New York 2007. ISBN 978-1-59698-614-5. auf Seite 7.</ref> entwickelt und wird dem [[Kreationismus]] zugerechnet. Sie geht teilweise auf Ideen von [[Bernhard Philberth]] zurück und wird als [[Parawissenschaft]] bezeichnet.


==Quelle==
==Literatur==
Jean Guitton et al.: ''Gott und die Wissenschaft'', 1993
*Bernhard Philberth: ''Der Dreieine'', Christiana Verlag 1970
*Jean Guitton et al.: ''Gott und die Wissenschaft'', 1993


[[Kategorie:Theologie]]
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[[Kategorie:Evolution]]
 
== Einzelnachweise ==
<references />
 
[[Kategorie:Evolutionstheorie]]
[[Kategorie:Anglizismus]]

Aktuelle Version vom 18. Juni 2020, 14:55 Uhr

Intelligent Design (englisch für intelligenter Entwurf, kurz ID) ist eine Evolutionstheorie als Gegenposition zu Charles Darwins. Die Entstehung des Lebens auf der Erde basiert demnach nicht auf Zufall und Überlebenskampf (Darwinismus), den die stärkere Gattung gewinnt. Diese neue Theorie geht vielmehr von einer intelligenten, gestaltenden Kraft aus, die man beispielsweise Gott nennen könne. Die Frage, weshalb diese gestaltende Macht denn Erscheinungen wie den zerstörerischen Nationalsozialismus oder Stalinismus zugelassen habe, beantworten einige ID-Vertreter damit, die Menschen seien mündig (siehe freier Wille) während ihres biologischen Lebens, sie müssten aber später Rechenschaft ablegen. Die Idee wurde etwa seit Mitte der 1980er Jahre in den USA[1][2] entwickelt und wird dem Kreationismus zugerechnet. Sie geht teilweise auf Ideen von Bernhard Philberth zurück und wird als Parawissenschaft bezeichnet.

Literatur

  • Bernhard Philberth: Der Dreieine, Christiana Verlag 1970
  • Jean Guitton et al.: Gott und die Wissenschaft, 1993

Andere Lexika




Einzelnachweise

  1. Ronald L. Numbers: The Creationists: From Scientific Creationism to Intelligent Design. Harvard University Press, 2nd edition 2006. ISBN 978-0-674-02339-0, auf Seite 373.
  2. Jonathan Wells: The Politically Incorrect Guide to Darwinism and Intelligent Design. Simon and Schuster, New York 2007. ISBN 978-1-59698-614-5. auf Seite 7.