PlusPedia wird derzeit technisch modernisiert. Aktuell laufen Wartungsarbeiten. Für etwaige Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung; es sind aber alle Artikel zugänglich und Sie können PlusPedia genauso nutzen wie immer.

Neue User bitte dringend diese Hinweise lesen:

Anmeldung - E-Mail-Adresse Neue Benutzer benötigen ab sofort eine gültige Email-Adresse. Wenn keine Email ankommt, meldet Euch bitte unter NewU25@PlusPedia.de.

Hinweis zur Passwortsicherheit:
Bitte nutzen Sie Ihr PlusPedia-Passwort nur bei PlusPedia.
Wenn Sie Ihr PlusPedia-Passwort andernorts nutzen, ändern Sie es bitte DORT bis unsere Modernisierung abgeschlossen ist.
Überall wo es sensibel, sollte man generell immer unterschiedliche Passworte verwenden! Das gilt hier und im gesamten Internet.
Aus Gründen der Sicherheit (PlusPedia hatte bis 24.07.2025 kein SSL | https://)

Bei PlusPedia sind Sie sicher: – Wir verarbeiten keine personenbezogenen Daten, erlauben umfassend anonyme Mitarbeit und erfüllen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vollumfänglich. Es haftet der Vorsitzende des Trägervereins.

PlusPedia blüht wieder auf als freundliches deutsches Lexikon.
Wir haben auf die neue Version 1.43.3 aktualisiert.
Wir haben SSL aktiviert.
Hier geht es zu den aktuellen Aktuelle Ereignissen

Solidarecycling: Unterschied zwischen den Versionen

Aus PlusPedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Init
 
Fmrauch (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
(11 dazwischenliegende Versionen von 6 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
'''Solidarecycling''' ist eine künstlerisch-sozial motivierte Reaktion auf das Phänomen des [[Pfand]]sammelns.


Solidarecycling ist eine künstlerisch-sozial motivierte Reaktion auf das Phänomen des Pfandsammelns. In deutschen Städten ist nach Einführung des Dosen – und Flaschenpfands eine regelrechte Sammlerkultur entstanden, die sich aus Menschen zusammensetzt, die zurückgelassenes Pfandgut suchen, um es im Supermarkt gegen Bargeld einzutauschen und so ihr Monatseinkommen aufzubessern.
In deutschen Städten ist nach Einführung des erweiterten Dosen– und Flaschenpfands im Jahr 2003 eine regelrechte Sammlerkultur entstanden, die sich aus meist armen Menschen zusammensetzt, die zurückgelassenes Pfandgut suchen, um es im Supermarkt gegen Bargeld einzutauschen. Besonders die Pfanddosen sind begehrt, weil sie klein und leicht sind und es dafür 0,25 Euro pro Dose gibt.
Bei Solidarecycling werden weisse Farbeimer an stabile Träger wie Straßenlampen, Pfosten etc. (am besten neben bestehenden Mülleimern) befestigt und mit einem erklärenden Piktogramm beklebt. Im Folgenden wird über einen Zeitraum von einigen Wochen beobachtet, ob durch flächendeckende Positionierung innerhalb eines Stadtteils die so gegebene wieder erkennbare Abstellmöglichkeit für Pfandflaschen von den Bewohnern angenommen bzw. befüllt wird.
Solidarecycling wird derzeit als Pilotprojekt begrenzt auf den Stuttgarter Osten eingesetzt, um es bei Erfolg auf andere Städte zu übertragen. Das Pilotprojekt kann dann als erfolgreich angesehen werden, wenn die Viertelbewohner die Sammelstationen für Pfandflaschen befüllen -  und des Weiteren die Sammler die Behälter regelmäßig leeren.
So soll erreicht werden, dass die Sammler keine Mülleimer mehr durchstöbern müssen und dass jeder bewusst entscheidet: „gebe ich meinen Pfand im Supermarkt zurück, werfe ich ihn in den Müll oder spende ich ihn an einen anderen weiter, der sich darüber freut?“.


Bei Solidarecycling werden weiße Farbeimer an stabile Träger wie Straßenlampen oder Pfosten - am besten neben bestehenden Mülleimern - befestigt und mit einem erklärenden Piktogramm beklebt.
So soll erreicht werden, dass die Sammler keine Mülleimer mehr durchstöbern müssen und dass jeder bewusst entscheidet: „Gebe ich meinen Pfand im Supermarkt zurück, werfe ich ihn in den Müll oder spende ich ihn an einen anderen weiter, der sich darüber freut?“ Entsprechende Projekte wurden in [[Berlin]] und in [[Stuttgart]] gestartet.


== Init-Quelle ==
Im Jahr 2009 gab es rund 60 solcher Eimer in [[Stuttgart-Ost]]. In [[Bremen]] wurden im [[Hauptbahnhof]] entsprechende Halterungen an den Müllbehältern angebracht, in die das Pfandgut gesteckt werden kann.
Entnommen aus der:
[http://de.wikipedia.org/wiki/Solidarecycling Wikipedia]


Autoren: Eingangskontrolle, 134.96.77.112
== Weblinks ==
*[http://solidarecycling.wordpress.com/ Website Solidarecycling]
*[http://www.taz.de/1/berlin/artikel/1/solidarische-muelltrennung/ Artikel mit Bild in taz.de]


[[Kategorie:WikiPedia Deleted]]
{{PPA-Mars}}
[https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten/15._September_2009#Solidarecycling_.28gel.C3.B6scht.29 Löschdiskussion]
 
[[Kategorie:Recycling]]

Aktuelle Version vom 25. Januar 2024, 22:06 Uhr

Solidarecycling ist eine künstlerisch-sozial motivierte Reaktion auf das Phänomen des Pfandsammelns.

In deutschen Städten ist nach Einführung des erweiterten Dosen– und Flaschenpfands im Jahr 2003 eine regelrechte Sammlerkultur entstanden, die sich aus meist armen Menschen zusammensetzt, die zurückgelassenes Pfandgut suchen, um es im Supermarkt gegen Bargeld einzutauschen. Besonders die Pfanddosen sind begehrt, weil sie klein und leicht sind und es dafür 0,25 Euro pro Dose gibt.

Bei Solidarecycling werden weiße Farbeimer an stabile Träger wie Straßenlampen oder Pfosten - am besten neben bestehenden Mülleimern - befestigt und mit einem erklärenden Piktogramm beklebt. So soll erreicht werden, dass die Sammler keine Mülleimer mehr durchstöbern müssen und dass jeder bewusst entscheidet: „Gebe ich meinen Pfand im Supermarkt zurück, werfe ich ihn in den Müll oder spende ich ihn an einen anderen weiter, der sich darüber freut?“ Entsprechende Projekte wurden in Berlin und in Stuttgart gestartet.

Im Jahr 2009 gab es rund 60 solcher Eimer in Stuttgart-Ost. In Bremen wurden im Hauptbahnhof entsprechende Halterungen an den Müllbehältern angebracht, in die das Pfandgut gesteckt werden kann.

Weblinks

Andere Lexika

  • Dieser Artikel wurde in der Wikipedia gelöscht.



Löschdiskussion