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In den Jahren 1944/45 nahm Kosing als [[HJ-Marinehelfer]] und ab April 1945 als Soldat am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil. Danach konnte er nicht in seine [[Heimat]] Ostpreußen zurückkehren. Von 1945 bis 1947 absolvierte er eine [[Maurer]]lehre in [[Blankenburg (Harz)]]. | In den Jahren 1944/45 nahm Kosing als [[HJ-Marinehelfer]] und ab April 1945 als Soldat am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil. Danach konnte er nicht in seine [[Heimat]] Ostpreußen zurückkehren. Von 1945 bis 1947 absolvierte er eine [[Maurer]]lehre in [[Blankenburg (Harz)]]. | ||
Der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] trat er 1946 bei. Nach dem Abitur 1948 studierte er bis 1951 Geschichte und Philosophie an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg]] und der [[Humboldt-Universität zu Berlin]]. Von 1950 bis 1953 war er am Institut für Philosophie der Humboldt-Universität Assistent und Lehrbeauftragter. 1953 bis 1961 war er als Dozent für [[Dialektischer Materialismus|Dialektischen]] und [[Historischer Materialismus|Historischen Materialismus]] und von 1962 bis 1964 mit Lehrauftrag für Philosophie des [[Akademie für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED|Instituts für Gesellschaftswissenschaften beim Zentralkomitee der SED]] (IfG) in Berlin tätig. | Der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] trat er 1946 bei. Nach dem Abitur 1948 studierte er bis 1951 Geschichte und Philosophie an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg]] und der [[Humboldt-Universität zu Berlin]]. Von 1950 bis 1953 war er am Institut für Philosophie der Humboldt-Universität Assistent und Lehrbeauftragter. 1953 bis 1961 war er als Dozent für [[Dialektischer Materialismus|Dialektischen]] und [[Historischer Materialismus|Historischen Materialismus]] und von 1962 bis 1964 mit Lehrauftrag für Philosophie des [[Akademie für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED|Instituts für Gesellschaftswissenschaften beim Zentralkomitee der SED]] (IfG) in Berlin tätig. | ||
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Aktuelle Version vom 28. Januar 2025, 12:47 Uhr
Alfred Kosing (* 15. Dezember 1928 in Wolfsdorf, Ostpreußen) ist ein deutscher marxistischer Philosoph.
Leben
In den Jahren 1944/45 nahm Kosing als HJ-Marinehelfer und ab April 1945 als Soldat am Zweiten Weltkrieg teil. Danach konnte er nicht in seine Heimat Ostpreußen zurückkehren. Von 1945 bis 1947 absolvierte er eine Maurerlehre in Blankenburg (Harz).
Der SED trat er 1946 bei. Nach dem Abitur 1948 studierte er bis 1951 Geschichte und Philosophie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Humboldt-Universität zu Berlin. Von 1950 bis 1953 war er am Institut für Philosophie der Humboldt-Universität Assistent und Lehrbeauftragter. 1953 bis 1961 war er als Dozent für Dialektischen und Historischen Materialismus und von 1962 bis 1964 mit Lehrauftrag für Philosophie des Instituts für Gesellschaftswissenschaften beim Zentralkomitee der SED (IfG) in Berlin tätig.
Kosing wurde 1960 promoviert und habilitierte sich 1964 an der Karl-Marx-Universität Leipzig. An der dortigen philosophischen Fakultät war er von 1964 bis 1969 Professor und Direktor des Instituts für Philosophie. 1969 wechselte er zurück an das IfG (ab 1976 Akademie für Gesellschaftswissenschaften) in Berlin, wo er bis 1990 als Professor für Dialektischen und Historischen Materialismus tätig war. Seit 1990 ist er im Ruhestand, lebt in der Türkei und ist publizistisch tätig.
Kosing arbeitete und veröffentlichte u. a. über den Marxismus-Leninismus, die Erkenntnistheorie und Wissenschaftstheorie. Seit 1971 war er Ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR. 1975 erhielt er den Nationalpreis der DDR II. Klasse für Wissenschaft und Technik. Von 1973 bis 1993 war er Mitglied des Institut International de Philosophie und von 1978 bis 1990 Präsidiumsmitglied der URANIA der DDR.
Schriften (Auswahl)
- Die nationale Lebensfrage des deutschen Volkes. Berlin 1962.
- Mit Manfred Buhr: Kleines Wörterbuch der Marxistisch-Leninistischen Philosophie. Dietz Berlin, 1966 bis 1984 DNB 456222871
- Marxistische Philosophie. Lehrbuch. Berlin 1967.
- Nation in Geschichte und Gegenwart. Berlin 1976.
- Sozialismus und Umwelt. Berlin 1988.
- Innenansichten als Zeitzeugnisse: Philosophie und Politik in der DDR. Erinnerungen und Reflexionen. Verlag am Park in der Edition Ost, Berlin 2008, ISBN 978-3-89793-178-7.
- Im Schatten des Kreuzes: Der Einfluss der Kirche auf Staat und Gesellschaft. Verlag am Park in der Edition Ost, Berlin 2010, ISBN 978-3-89793-253-1.
- Marxistisches Wörterbuch der Philosophie. Verlag am Park in der Edition Ost, Berlin 2015, ISBN 978-3-945187-15-9.
- "Stalinismus". Untersuchung von Ursprung, Wesen und Wirkungen. Verlag am Park, Berlin 2016, ISBN 978-3-945187-64-7.
- Aufstieg und Untergang des realen Sozialismus. Zum 100. Jahrestag der Oktoberrevolution. Verlag am Park in der Edition Ost, Berlin 2017, ISBN 978-3-947094-04-2.
- Epochen und Epochenwechsel in der neueren Geschichte, Verlag am Park, Berlin 2018, ISBN 978-3-947094-16-5.
Literatur
- Kurzbiografie zu: Alfred Kosing. In: Wer war wer in der DDR? 4. Ausgabe. Ch. Links Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-86153-364-2, Band 1.
Weblinks
- Literatur von und über Alfred Kosing im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Biografie im Professorenkatalog der Universität Leipzig (PDF; 8 kB)
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- Marxistischer Philosoph
- Philosoph (20. Jahrhundert)
- Hochschullehrer (Universität Leipzig)
- Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR
- Person aus Ostpreußen
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- Nationalpreisträger (DDR)
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- Herausgeber
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- Geboren 1928
- Mann