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Rafael Leónidas Trujillo Molina: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Rafael Leónidas Trujillo Molina''' (* [[24. Oktober]] [[1891]] in [[San Cristóbal (Dominikanische Republik)|San Cristóbal]]; † [[30. Mai]] [[1961]] in [[Santo Domingo]]) war ein [[Diktatur|Diktator]] der [[Dominikanische Republik|Dominikanischen Republik]].
'''Rafael Leónidas Trujillo Molina''' (* 24. Oktober [[1891]] in [[San Cristóbal (Dominikanische Republik)|San Cristóbal]]; † 30. Mai [[1961]] in [[Santo Domingo]]) war 1930 bis 1961 [[Diktatur|Diktator]] der [[Dominikanische Republik|Dominikanischen Republik]]. Er kam mit Unterstützung des [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischen]] Militärs an die Macht und starb durch ein [[Attentat]]. Sein älterer Sohn übernahm die Macht und nahm eigenhändig die Hinrichtung einiger der Attentäter vor, doch konnte sich der Trujillo-Klan nicht lange an der Macht halten. Nach einer Militärrevolte im November 1961 wurde die Familie auf Druck von Präsident [[John F. Kennedy]] gezwungen, das Land zu verlassen.  


== Herkunft und Werdegang ==
{{PPA-Kupfer}}
Trujillo wuchs in kleinbürgerlichen Verhältnissen in seiner Heimatstadt [[San Cristóbal (Dominikanische Republik)|San Cristóbal]] auf. Sein Vater José Trujillo Váldez war Sargento der spanischen Armee, die 1861 mit dem Wiederanschluss des Landes an [[Spanien]] die militärische Verteidigung übernahm. Seine Mutter Altagracia Julia Molina war Abkömmling eines haitianischen Offiziers während der Okkupation des Landes durch [[Haiti]] von 1822 bis 1844.
 
Mit 16 Jahren erhielt Trujillo eine Anstellung als Telegrafist, die er drei Jahre lang ausübte. Danach machte er sich zusammen mit seinem Bruder José Arismendy (genannt „Petán“) des Viehraubs, der Scheckfälschung und der Entwendung eines Geldbetrags aus einem Postbüro schuldig. Er wurde verurteilt und musste für einige Monate ins Gefängnis.
 
Im Alter von 22 Jahren (1913) heiratete Trujillo Aminta Ledesma, eine Bauerntochter aus San Cristóbal. Aus dieser Verbindung ging ein Tochter hervor, die den Namen Flor de Oro (Goldblume) erhielt. 1916 schlug er abermals eine kriminelle Laufbahn ein. Er führte eine Bande unter dem Namen ''La 44'' an, die Geschäfte überfiel und wegen ihrer Gewalttätigkeit gefürchtet war. Danach ging er verschiedenen Gelegenheitsarbeiten nach.
 
Trujillos große Stunde kam mit der [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischen]] Okkupation des Landes (1916–1924). Er trat 1918 in die neu gegründete [[Nationalgarde]] ein, wo er in der Folge eine steile [[Offizier]]skarriere begann und 1924 bereits den Rang eines [[Major]]s bekleidete. 1927 verließ Trujillo die Guardia Nacional und trat der [[Brigada Nacional]] bei, wo er innerhalb von nur zehn Jahren vom Leutnant zum [[General]] aufstieg.
 
Inzwischen ging Trujillos erste Ehe in die Brüche. Er heiratete ''Bienvenida Ricardo'', ließ sich bald darauf aber erneut scheiden. Eine dritte Ehe ging er mit ''María Martínez'' ein. Aus dieser Verbindung ging sein Sohn [[Ramfis Trujillo Martínez]] hervor.
 
== Zeit als Präsident ==
Im März 1930 [[putsch]]te Trujillo mit Unterstützung [[Vereinigte Staaten|amerikanischer]] Truppen gegen Präsident [[Horacio Vásquez]]. Neuer Präsident wurde [[Rafael Estrella Ureña]]. Doch schon Monate später, im August 1930, entmachtete er diesen und ließ sich selbst in [[Wahlfälschung|gefälschten Wahlen]] zum Präsidenten wählen.
 
Einmal an der Macht, setzte Trujillo alles daran, sie zu halten und weiter auszubauen. Er gründete seine eigene [[Politische Partei|Partei]], den ''Partido Dominicano'', verbot alle anderen politischen Parteien und Organisationen, demontierte vollständig die [[Demokratie|demokratische Staatsordnung]], unterdrückte jede Opposition und freie Meinungsäußerung und ließ vermeintliche und tatsächliche Gegner (und meist auch deren Familien) brutal verfolgen und ermorden.
 
1932 verlieh sich Trujillo selbst die Titel ''Wohltäter des Vaterlandes'' (Benefactor de la Patria) und ''Vater des Neuen Vaterlandes'' (Padre de la Patria Nueva). Gemeinhin ließ er sich aber schlicht mit ''Chef'' (Jefe) anreden. Ein Jahr später, 1933, erwarb er noch den Titel eines [[Generalissimus]]. 1936 ließ er die Hauptstadt [[Santo Domingo]] in ''Ciudad Trujillo'' (Stadt des Trujillo) umbenennen.
 
Trujillo legte großen Wert auf ein gepflegtes Äußeres. Er liebte prächtige ([[Napoleon|napoleonische]]) Uniformen, Prunk und barocke Gelage. Seine dunkle Haut versuchte er mit weißem Puder und Schminke aufzuhellen, um seine haitianische (schwarze) Herkunft zu vertuschen. Trujillo war geradezu davon besessen, alles zu tun, damit die Bevölkerung seines Landes eine hellere Hautfarbe bekam. 1937 ließ er zwischen 25.000 und 27.000 schwarze Zuckerrohrarbeiter aus Haiti ermorden. 1938 [[Konferenz von Évian|offerierte]] er die Aufnahme von 100.000 verfolgten [[Jude]]n aus Europa (von denen aber nur 600 ins Land kamen, siehe auch [[Sosúa]]).
 
Die selbstherrliche Tyrannei und Unberechenbarkeit des Diktators erregte zunehmend aber auch den Missmut des Auslandes. Infolge sich mehrender Proteste gegen die Willkürherrschaft Trujillos übergab er 1938 das Präsidentenamt an [[Jacinto Bienvenido Peynado]], ohne aber auf seine Machtbefugnisse zu verzichten. 1940 wurde [[Manuel de Jesus Troncoso de la Concha]] Präsident, doch schon 1942 übernahm Trujillo selbst wieder das Präsidentenamt. Zehn Jahre später (1952) überließ er dieses seinem Bruder, [[Hector Bienvenido Trujillo Molina|Héctor Bienvenido Trujillo Molina]] (genannt ''Negro''), der aber auch nicht mehr als eine Marionette.
 
Trujillo pflegte bis fast zum Ende seiner Herrschaft enge und gute Beziehungen zu den USA und zur [[Katholische Kirche|katholischen Kirche]], 1954 besucht er Papst [[Pius XII.]] und unterzeichnete einen [[Konkordat]]s zwischen dem [[Heiliger Stuhl|Heiligen Stuhl]] und der Dominikanischen Republik. Am 11. Dezember 1941, vier Tage nach dem [[Angriff auf Pearl Harbor]], erklärte Trujillo dem [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschland]], [[Königreich Italien (1861–1946)|Italien]] und [[Japanisches Kaiserreich|Japan]] den Krieg.
 
1947 verkündete er die Tilgung aller finanziellen Verbindlichkeiten gegenüber dem Ausland, weil sich das Land auch wirtschaftlich und industriell entwickelte. Trujillo besaß ein [[Monopol]] auf alle Branchen;|er dominierte die [[Bank]]en, den [[Rundfunksender|Rundfunk]], die [[Zeitung]]en, die [[Zucker]]-, [[Rum]]- und [[Tabak]]industrie und generell alle Wirtschaftszweige. Trujillo regierte wie ein [[Patrimonialismus|patrimonialer]] [[Kleptokratie|Kleptokrat]]. Die Kriminalitätsrate war offiziellen Angaben nach gering, es herrschten Ordnung, Stabilität und Unterwürfigkeit. Trujillo ließ es sich nicht nehmen, bei Bedarf auch in die Privatsphäre seiner Untertanen einzugreifen, eheliche Verbindungen zu arrangieren, zu verbieten oder aufzulösen und seine sexuelle Lust an jungen Mädchen zu befriedigen, deren er sich nach Lust und Laune bediente und die er bei Wohlgefallen auch reich beschenkte. In diesem Klima der totalen Kontrolle und Unterdrückung genügte es, allein durch ein geringes Missfallen des ''Jefe'' in Ungnade zu fallen.
 
Bereits 1949 versuchten Exilstreitkräfte Trujillo zu stürzen ([[Invasion bei Luperón]]). Das Unternehmen scheiterte und Teile der Exilarmee wurde bei Kämpfen getötet oder später nach Gefangennahme [[Hinrichtung|hingerichtet]]. Die übriggebliebenen Teile der Exilarmee bildeten danach die [[karibische Legion]] und das [[Ejercito de Liberation da America]] (ELA), welches Jahr 1959 erneut eine Landung von [[Cayo Confites]] aus versuchte. Auch dieser Umsturzversuch misslang. Insgesamt betrachtet war [[Opposition (Politik)|Opposition]] aufgrund von Repressionen und der strikten Reglementierung des Gesellschaftslebens nahezu unmöglich. Die Verfolgung Oppositioneller nahm mitunter groteske, beinahe paranoide Züge an und wurde auch im Ausland heftig kritisiert. Prominente Opfer waren z.&nbsp;B. [[Jesus Galindez]], der eine Doktorarbeit über die Diktatur Trujillos an der [[Columbia University]] geschrieben hatte und die [[Schwestern Mirabal]], die an den Umsturzversuchen 1959 beteiligt waren und nach internationalen Protesten zwar aus der Haft entlassen, dann aber ermordet wurden. Organisator der Verfolgungen war Trujillos Geheimdienstchef [[Johnny Abbes García]]. Anfang 1960 entsandte die Regierung von [[Präsident der Vereinigten Staaten|Präsident]] [[Dwight D. Eisenhower]] [[Senat der Vereinigten Staaten|Senator]] [[George Mathers]] und Botschafter [[William D. Pawley]] zu Trujillo, die ihm erfolglos den Rücktritt nahelegten.<ref>[[David E. Kaiser|David Kaiser]]: ''The Road to Dallas. The Assassination of John. F. Kennedy.'' Harvard University Press, Cambridge, MA 2008, S. 58.</ref> 
 
Persönliche Animositäten gegenüber dem Präsidenten [[Venezuela]]s, [[Rómulo Betancourt]], veranlassten Trujillo 1960 zu einem Anschlag auf Betancourt. Betancourt wurde bei einem öffentlichen Auftritt in Caracas schwer verletzt, er überlebte aber das Bombenattentat. Die [[Organisation Amerikanischer Staaten]] (OAS) verhängte darauf Sanktionen gegen die Dominikanische Republik. Unter dem Druck aus dem Ausland musste Trujillos Bruder Héctor von seinem Präsidentenamt zurücktreten. Ihm folgte Vizepräsident [[Joaquin Balaguer]] (seit 1930 in Diensten der Trujillo-Diktatur).
 
== Attentat ==
Am 30. Mai 1961 geriet Trujillo zu nächtlicher Stunde außerhalb der Hauptstadt Santo Domingo in einen Hinterhalt und wurde erschossen. Trotz des [[Tyrannenmord]]es an Trujillo misslang ein Sturz des diktatorischen Regimes. Die Verschwörer wurden verhaftet und [[Hinrichtung|hingerichtet]], nur zweien gelang die Flucht. Der aus Paris eilends angereiste ältere Sohn Trujillos Ramfis, der schon mit sieben Jahren zum [[Oberst]] und mit zehn Jahren zum General befördert worden war, übernahm die Macht im Lande und nahm eigenhändig die Hinrichtung einiger der Attentäter vor.
 
Nach dem Tode Rafael Leónidas Trujillo Molinas konnte sich der Trujillo-Klan nicht lange an der Macht halten. Nach einer Militärrevolte im November 1961 wurde die Familie auf Druck von Präsident [[John F. Kennedy]] gezwungen, das Land zu verlassen. Der zuvor bestattete Diktator wurde [[Exhumierung|exhumiert]] und von der Familie an Bord seiner Segelyacht (heute: [[Sea Cloud]]) nach Paris verbracht, wohin die Trujillos ins Exil gingen.
 
== Literatur ==
* Eric Paul Roorda: ''The Dictator Next Door: The Good Neighbor Policy and the Trujillo Regime in the Dominican Republic, 1930-1945.'' 1998, ISBN 0-8223-2123-8.
* Richard Lee Turits: ''Foundations of Despotism: Peasants, the Trujillo Regime, and Modernity in Dominican History.'' Stanford University Press, 2004, ISBN 0-8047-5105-6.
* Bernard Diederich ''Trujillo – The Death of the Dictator.'' Markus Wiener Publ., 2000, ISBN 1-55876-206-X.
* Robert Crassweller ''Trujillo – The Life and Times of a Caribbean Dictator.'' MacMillan, New York 1966.
* [[Mario Vargas Llosa]]: ''La fiesta del chivo'', 2000; deutsch: ''[[Das Fest des Ziegenbocks]]'', Suhrkamp, Frankfurt 2001, ein Roman, der sich mit dem System Trujillos und seinen Attentätern auseinandersetzt.
* [[Junot Diaz]]: ''Das kurze wundersame Leben des Oscar Wao''. Für den Roman erhielt Diaz 2008 den renommierten [[Pulitzer-Preis]].
* [[Wolfgang Schreyer]]: ''Die dominikanische Tragödie: Der Adjutant/Der Resident/Der Reporter''. Dreiteiler, Trujillos Sturz und die Zeit danach.
* Nikolaus Werz: ''Rafael Leónidas Trujillo.'' In: Nikolaus Werz (Hg.): ''Populisten, Revolutionäre, Staatsmänner. Politiker in Lateinamerika.'' Frankfurt a.&nbsp;M. 2010, S. 450–473.
*Günter Felkel: ''Menschen im Hurrikan.'' Berlin 1963.
== Filme ==
* ''Der Adjutant'' (Regie: Peter Deutsch, Drehbuch: Wolfgang Schreyer, TV-DDR, 3 Teile, Erstausstrahlung 31. März 1972–3. April 1972, Deutscher Fernsehfunk DFF).
* ''[[La fiesta del chivo (Film)|La fiesta del chivo]]'', Verfilmung des gleichnamigen Romans von Mario Vargas Llosa (argentinischer Titel: ''El dictador'', englischer Titel: ''The Feast of the Goat'', deutscher Titel: ''Der Tod einer Bestie'', im TV als ''Das Fest des Ziegenbocks'',<ref>[http://www.imdb.com/title/tt0428532/releaseinfo ''The Feast of the Goat''] in der [[Internet Movie Database]]</ref> TV-Spanien/Dominikanische Republik 2005, Regie: [[Luis Llosa]], mit [[Tomás Milián]] in der Rolle Trujillos)
*Im Roman [[Der Schakal (Roman)|Der Schakal]] und dem [[Der Schakal (1973)|gleichnamigen Film]] behauptet die Hauptfigur, Trujillo ermordet zu haben.
 
== Weblinks ==
* {{DNB-Portal|118761021}}
* {{internetquelle|url=http://www.zeit.de/2011/22/Trujillo|titel=Diktator Rafael Trujillo – Fluch der Karibik|autor=Christian Schmidt-Häuer|datum=28. Mai 2011|zugriff=30. Mai 2011|werk=''Zeit Online''|kommentar=Kurzbiografie}}
* [http://de.forvo.com/word/rafael_leónidas_trujillo_molina Aussprache Trujillos Namens] auf Forvo.com
 
== Einzelnachweise ==
<references />
 
{{Folgenleiste multi
|AMT=[[Liste der Präsidenten der Dominikanischen Republik|Präsident der Dominik. Rep.]]
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|NACHFOLGER=[[Jacinto Bienvenido Peynado]]
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|ZEIT2=1942–1952
|VORGÄNGER2=[[Manuel de Jesus Troncoso de la Concha]]
|NACHFOLGER2=[[Hector Bienvenido Trujillo Molina|Héctor B. Trujillo]]
}}
 
{{Normdaten|TYP=p|GND=118761021|LCCN=n/50/51801|VIAF=71420894}}


{{SORTIERUNG:Trujillo, Rafael}}
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[[Kategorie:Opfer eines Attentats]]
[[Kategorie:Präsident (Dominikanische Republik)]]
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[[Kategorie:Geschichte der Dominikanischen Republik]]
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[[Kategorie:Gestorben 1961]]
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[[Kategorie:Mann]]
{{Personendaten
|NAME=Molina, Rafael Leónidas Trujillo
|ALTERNATIVNAMEN=Trujillo, Rafael
|KURZBESCHREIBUNG=[[Politiker]] und Staatschef der [[Dominikanische Republik|Dominikanischen Republik]]
|GEBURTSDATUM=24. Oktober 1891
|GEBURTSORT=[[San Cristóbal (Dominikanische Republik)|San Cristóbal]]
|STERBEDATUM=30. Mai 1961
|STERBEORT=[[Santo Domingo]]
}}

Aktuelle Version vom 12. Juli 2024, 21:53 Uhr

Rafael Leónidas Trujillo Molina (* 24. Oktober 1891 in San Cristóbal; † 30. Mai 1961 in Santo Domingo) war 1930 bis 1961 Diktator der Dominikanischen Republik. Er kam mit Unterstützung des US-amerikanischen Militärs an die Macht und starb durch ein Attentat. Sein älterer Sohn übernahm die Macht und nahm eigenhändig die Hinrichtung einiger der Attentäter vor, doch konnte sich der Trujillo-Klan nicht lange an der Macht halten. Nach einer Militärrevolte im November 1961 wurde die Familie auf Druck von Präsident John F. Kennedy gezwungen, das Land zu verlassen.

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