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Keynesianismus: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Keynesianismus''' ist eine erstmals von [[John Maynard Keynes]] formulierte Lehrmeinung der [[Volkswirtschaftslehre]], die postuliert, Wirtschaftskrisen mit einer expansiven Ausgabenpolitik des [[Staat]]es zu begegnen (siehe [[Finanzpolitik]]). Anderseits müssten dann aber gemäß Keynes in wirtschaftlich guten Zeiten durch Sparmaßnahmen und/oder Steuererhöhungen auch Haushalts-Überschüsse angestrebt werden. Das ganze Konzept wird als antizyklische Konjunkturpolitik bezeichnet. Die Staaten tun sich heute mit der letztgenannten restriktiven Hoch[[konjunktur]]-Komponente des Keynesianismus ziemlich schwer, während die antizyklische Ausgabenpolitik während der [[Finanzkrise ab 2007]] in Form von staatlichen Konjunktur-Programmen relativ verbreitet zur Anwendung gelangte.  
Der '''Keynesianismus''' ist eine erstmals von [[John Maynard Keynes]] formulierte Lehrmeinung der [[Volkswirtschaftslehre]], die postuliert, Wirtschaftskrisen mit einer expansiven Ausgabenpolitik des [[Staat]]es zu begegnen (siehe [[Finanzpolitik]]). Anderseits müssten dann aber gemäß Keynes in wirtschaftlich guten Zeiten durch Sparmaßnahmen und/oder Steuererhöhungen auch Haushalts-Überschüsse angestrebt werden. Das ganze Konzept wird als antizyklische Konjunkturpolitik bezeichnet. Die Staaten tun sich heute mit der letztgenannten restriktiven Hoch[[konjunktur]]-Komponente des Keynesianismus ziemlich schwer, während die antizyklische Ausgabenpolitik während der [[Finanzkrise ab 2007]] in Form von staatlichen Konjunktur-Programmen relativ verbreitet zur Anwendung gelangte.  


== Siehe auch ===
== Siehe auch ==
Im Sinne einer Kritik am Keynesianismus:
Im Sinne einer Kritik am Keynesianismus:
* [[Monetarismus]]
* [[Monetarismus]]

Version vom 10. Mai 2020, 13:26 Uhr

Der Keynesianismus ist eine erstmals von John Maynard Keynes formulierte Lehrmeinung der Volkswirtschaftslehre, die postuliert, Wirtschaftskrisen mit einer expansiven Ausgabenpolitik des Staates zu begegnen (siehe Finanzpolitik). Anderseits müssten dann aber gemäß Keynes in wirtschaftlich guten Zeiten durch Sparmaßnahmen und/oder Steuererhöhungen auch Haushalts-Überschüsse angestrebt werden. Das ganze Konzept wird als antizyklische Konjunkturpolitik bezeichnet. Die Staaten tun sich heute mit der letztgenannten restriktiven Hochkonjunktur-Komponente des Keynesianismus ziemlich schwer, während die antizyklische Ausgabenpolitik während der Finanzkrise ab 2007 in Form von staatlichen Konjunktur-Programmen relativ verbreitet zur Anwendung gelangte.

Siehe auch

Im Sinne einer Kritik am Keynesianismus:

Weblinks

Einzelnachweise


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