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Benutzer:Funker/Test: Unterschied zwischen den Versionen

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Testseite - bitte nicht ändern! --[[Benutzer:Funker|Funker]] 08:52, 5. Jun. 2010 (UTC)
{{Zitat1
===============================
|Text=§2<br/>
Prof. Dr. H. Graetz beschreibt in seinem 1914 erschienen Buch die Ereignisse wie folgt:
Vormahlige und jetzige Beschaffenheit des Ort.
{{Zitat
 
|Text=...<br/>
Vormahls ist der Ort ein ansehnlich Dorf gewesen, und haben davon die Aemter Altena, Breckerfelde und Rade auf der Volme, den Namen der Veste Lüdenscheid getragen. Im 13 Jahrhundert aber ist er zur Stadt gemachet worden.<br/>
Es hieß, die Juden des Städtchens Röttingen (in Franken) hätten eine Hiostie geschändet und sie in einem Mörser zerstoßen; daraus sei nun Blut geflossen. Ein Edelmann dieses Ortes, namens Rindfleisch, nahm sich der angeblich geschändeten Hostie an, gab vor, er sei vom Himmel berufen worden, das verfluchte Geschlecht der Juden vom Erdboden zu vertilgen, und sammelte den leichtgläubigen, verdummten Pöbel um sich, als Helfer zu seinem blutigen Beginnen. Er und seine Schar überlieferten zuerst die Mitglieder der Gemeinde Röttingen dem Feuertode (April 1298). Von hier aus zog die Rotte der Judenschlächter unter Rindfleischs Anführung von Stadt zu Stadt, nahm Gesinnungsgenossen in ihre Reihen auf und amchte alle Juden nieder, die ihr in die Hände fielen, es sei denn, daß sie sich zum Christentume bekehrten. Rindfleisch, von verwegenem Blute und falscher Begeisterung getrieben, zwang förmlich die Bürger der Städte gegen ihre jüdischen Mitbewohner zu wüten. Die große Gemeinde Würzburg wurde vollständig aufgerieben (24. Juli). In Nürnberg hatten sich die Juden zuerst in die Burg geflüchtet, aber auch da angegriffen, setzten sie sich mit Hilfe menschlich gesinnter Christen zur Wehr, unterlagen natürlich zuletzt und wurden sämtlich totgeschlagen (1. August). Ascheris Verwandter und Studiengenosse Mardochai Ben-Hillel, der ein sehr geschätztes rabbinisches Sammelwerk angelegt hatte, fiel in Nürnberg mit seiner Frau und fünf Kindern als Märtyrer. Viele Eltern, welche fürchteten, daß ihre Kinder aus Todesfurcht nicht standhaft im Glauben bleiben würden, warfen sie mit eigenen Händen in die Flammen und stürzten sich nach. In bayern entgingen nur die Gemeinden von regensburg und Augsburg dem Gemetzel.<br/>
Daß er unter die ersten Stücke zu rechnen sey, welche die Grafen von Altena in Westphalen gehabt haben, ist nicht nur aus dem Briefe welcher im Anhang Num. 1. zu lesen, sondern auch daraus zu schliessen, weil die Grafen von Altena an diesem Orte vorzeiten ihr Hofgericht gehabt haben, an welches die Appellation, von vielen Untergerichten des Landes so lange gegangen {{Anmerkung
Die blutige Verfolgung unter Rindfleischs Führung wälzte sich von Franken und Bayern nach Östereich, raffte über hundertvierzig Gemeinden und über 100 000 Juden hin und dauerte beinah ein halbes Jahr. Sämtliche Juden Deutschlands zitterten und waren auf den sicheren Untergang vorbereitet. Es wäre in der Tat dahingekommen, wenn der Bürgerkrieg in Deutschland nicht durch den Tod des Kaisers Adolf und die Wahl Albrechts zu Ende gegangen wäre. Der zweite habsburger, welcher den gestörten Landfrieden kräftig wieder herstellte, zog diejenigen, welche sich an den Juden vergangen hatten, zur Rechenschaft und legte den dabei beteiligten Städten Strafgelder auf. Er tat es aus dem Grunde, weil er durch den Verlust seiner Kammerknechte und ihrer Habe an seinem Fiskus Einbuße erlitten habe. Von den unter dem Schrecken getauften Juden kehrten die meisten zum Judentum zurück; wie es scheint, hatten der Kaiser und auch die Vertreter der Kirche dabei ein Auge zugedrückt.<br/>
|Text=*)Fußnote aus: "Steinen: Westphälische Geschichte mit vielen Kupfern - Zweiter Theil."; ebd.: S. 73: ''In der Historie der Stadt Iserlon, im Anhange, Mun. 18. kann hiervon der Brief nachgelesen werden.'
|Autor=--[[Benutzer:Funker|Funker]] 22:04, 6. Apr. 2011 (CEST)
}} bis solches im Jahr 1719 durch ein allergnädigst königlich Edict, wie sich dasselbe im Anhange Num. 2 findet, geändert worden ist.<br/>
|Autor=Johann Diedrich von Steinen<br/>
Ev. Luth. Pred. zu Frömern, des Ministeriums in der Grafschaft Mark zeitl. General-Inspector, und der Classe im Amt Unna
Subdelegatus<br/>
|Quelle="Westphälische Geschichte<br/>
mit vielen Kupfern<br/>
Zweiter Theil.<br/>
Lemgo 1755<br/>
Im Verlage sel. Joh. Heinrich Meyers<br/>
Wittwe."<br/>Benutzer:Funker/Artikel
ebd. ab S. 71
|ref=}}
 
{{Anmerkung
|Text=*)Fußnote aus: "Steinen: Westphälische Geschichte mit vielen Kupfern - Zweiter Theil."; ebd.: S. 73: ''In der Historie der Stadt Iserlon, im Anhange, Mun. 18. kann hiervon der Brief nachgelesen werden.'
|Autor=
}}
-----------------------
{{Anmerkung
|Text=Das Gras ist nicht grün, sondern braun...
|Autor=--[[Benutzer:Funker|Funker]] 22:04, 6. Apr. 2011 (CEST)
}}
 
== Lageplan im Artikel (Überschr. 1:"==") ==
=== Lageplan im Artikel (Überschr. 2:"===") ===
==== Lageplan im Artikel  (Überschr. 3:"====") ====
===== Lageplan im Artikel  (Überschr. 4:"=====") =====
So könnte man es machen, zur Zeit keine andere Möglichkeit da die Software hier nicht ganz der WP-Version entspricht, gehts nur so.
 
:Vorlage:Coordinate|article=/|NS=49.7596|EW=6.6439|type=landmark|region=DE-NW
im Artikel selbst muss dann nur |article=/| nach Coordinate eingesetzt werden, dann wird der Ort direkt übernommen. Gruss --<strong>[[Benutzer:Update|<span style="font-family:Script MT Bold;color:DarkSlateGray">Update</span>]]</strong>[[Benutzer Diskussion:Update| <sup><span style="font-family:Verdana;color:Gray">Nachricht</span></sup>]] 15:29, 23. Jan. 2011 (CET)
 
=== So würde die Anzeige im Artikel aussehen (siehe Artikel: [[Trier]]) ===
 
{{Coordinate|NS=49.7596|EW=6.6439|type=landmark|region=DE-NW}}
 
Meldorf/ Dithmarschen {{Coordinate|NS=54.0872|EW=09.0690|type=landmark|region=DE-NW}}
 
[http://maps.yahoo.com/broadband/#mvt=m&lat=54.1264&lon=9.0564&mag=6&zoom=16&q1=54.1264%2C9.0564 Dusenddüwwelsdwarf bei Yahoo-Maps]
 
== Ref's in Zitate ==
Die Dithmarscher, kaum als sie gehört haben, dass Gerhard der Große erschlagen war, fielen in Holstein ein. Es kam zu einer Schlacht.
{{Zitat1
|Text=Der Graf Claus, Gerhards des Großen Sohn, lieferte ihnen mit den Truppen, die er zufällig auf Hanerau bei sich hatte, und den in der Eile aus den Kirchspielen Schenefeld imo Hademarschen zu zusammengebrachten Bauern eine Schlacht bei Tippersloe, welcher Ort zwischen der dithm. Gränze und den eben genannten 2 Kirchörtern gelegen haben soll.<ref>Nehlsen schreibt ebenfalls von der Schlacht, kann jedoch Tippersloe nicht weiter verorten. Er legt zudem die Schlacht zeitschlich etwa 41-42 Jahre später auf ca. 1381/82. (s. dazu: Rudolf Nehlsen: "Geschichte von Dithmarschen"; Tübinger Studien 2. Band/ 2. Heft, Verlag der H. Laupp'schen Buchhandlung: Tübingen 1908; ebd. S. 44ff.)</ref> Freilich schrieb man sich beiderseits den Sieg zu, es ist indeß wahrscheinlich, daß die Holsten, wenn gleich nach einem harten Kampfe, Sieger blieben, und die Dithm. geschlagen wurden;  wenigstens kehrten diese über die Gränze zurück.
|Autor=J. Hanssen/ H. Wolf aus
|Quelle= "Chronik des Landes Dithmarschen von J. Hanssen und H. Wolf; Langhoffsche Buchdruckerei; Hamburg 1833"; ebd.: S. 263
|ref=}}
 
Der Holsteiner Graf Heinrich der Eiserne starb im Jahr 1381.
 
==  Test des Luthertextes in Tabelle ==
{| class="wikitable"
|- class="hintergrundfarbe5"
! Zelle A !! Zelle B 
|-
|Zelle 1
|Zelle 2
|-
|Zelle 3
|Zelle 4
|-
|Zelle 5
|Zelle 6
|}
 
 
 
 
{| class="wikitable"
! width="450" | Orginal Luthertext
! width="450" | Versuch der Übertragung in das heutige Deutsch mit erklärenden Hinzufügungen in "()" bzw. in Fußnoten.
|-
| class="hintergrundfarbe2" |{{Zitat1
|Text=Vom Bruder Heinrich, in Ditmar verbrannt, sammt dem zehnten Psalm, ausgelegt durch Martin Luther<br/>
<br/>
1525<br/>
<br/>
...
...
  |Autor=Prof. Dr. H. Graetz
  |Autor=
  |Quelle=Volkstümliche Geschichte der Juden in drei Bänden - Zweiter Band. Von der zweitmaligen Zerstörung Jerusalems unter Kaiser Vespasian bis zu den massenhaften Zwangstaufen der Juden in Spanien. Fünfte Auflage, Leipzig 1914"; ebd. Seite 540f.
|Quelle=
  |ref= }}
|ref="}}
|class="hintergrundfarbe2" |{{Zitat1
|Text=Von Bruder Heinrich, der in Dithmarschen verbrannt wurde, sowie den Psalm 10, erklärt durch Martin Luther
|Autor=
|Quelle=
|ref="}}
|-
|class="hintergrundfarbe2" |{{Zitat1
|Text=Do nu Gott der almechtig die zeyt ersahe/ das<br/>
der gut Heinricus mit seynem blut die warheyt<br/>
...<br/>
von yhm gepredigt/ bezeuge solt/ sandte er yhn vn<br/>
der die mörder/ die er dar zu bereyttet hatte. Denn<br/>
es begab sich im xxiiii Jar/ kleiner zal nach Chri<br/>
sti geburt/ das er geruffen ward von Nicolao Bo=<br/>
ye Pfarrer und anderen fromen Christen der selbi=<br/>
bigen Pfarr zu Meldorf ynn Diedmar/ yhn das<br/>
wort Gottes zuverkünden und sie aus des Anti=<br/>
christs rachen zubringen/ denn er gewaltiglich da<br/>
selbst regirt/ Wilche beruffung er/ als von Gott/<br/>
an nam/
|Autor=
  |Quelle=
|ref="}}
|class="hintergrundfarbe2" |{{Zitat1
|Text=Da nun Gott der allmächtige die Zeit für gekommen sah, dass<br/>
der gute Heinrich mit seinem eigenen Blut die Wahrheit<ref><small>Anmerkung des Erstautors:</small>Hier ist gemeint: Wahrheit im Sinne von "die richtige Lehre des christlichen Galubens"</ref><br/>
...<br/>
von ihm(=Gott)<br/> gepredigt, (auch) bezeugen sollte, schickte er ihn unter<br/>
die Mörder, die er dazu vorbereitet hatte. Denn<br/>
es geschah im 24ten Jahre kleiner Zahl<ref><small>Anmerkung des Erstautors:</small>Hier ist gemeint: "In diesem Jahrhundert.", d.h. im Jahrhundert, in dem Luther dieses Buch schrieb.</ref> nach Christi<br/>
Geburt, dass er von dem Pfarrer Nikolaus Boje und anderen frommen Christen der<br/>
Pfarrei Meldorf in Dithmarschen gerufen wurde, ihnen das<br/>
Wort Gottes zu verkünden und sie aus dem Rachen des Anti-<br/>
christen zu retten<ref><small>Anmerkung des Erstautors:</small>In der Zeit der Reformation vertraten Luther und seine Anhänger die These, dass der Antichrist des Buches der Offenbarung (in der Bibel) vom Papst verkörpert wurde.</ref>, da er dort (in Meldorf)<br/>
kräftig regiert.<ref><small>Anmerkung des Erstautors:</small>Soll heißen: Die christlich-päpstliche Lehre war zu dieser Zeit in Meldorf sehr stark verbreitet. Menschen, die der damaligen Kirche fern blieben oder die Lehre nicht anerkannten, wurden verfolgt.</ref><br/>
Den Ruf <ref><small>Anmerkung des Erstautors:</small>... nach Meldorf zu gehen...</ref> nahm er (Heinrich) als einen von Gott<br/>
gegebenen Auftrag an.
|Autor=
|Quelle=
|ref="}}
|-
|class="hintergrundfarbe2" |{{Zitat1
|Text=un derhalbe yhn zusagt/ das er zu yhn ko<br/>
men wolt. Darnach auff S. Catharynen abent<br/>
foddert er zu sich sechs frome mitbrüder und<br/>
burger/ hielt yhn fur/ wie er ynn Diedmar geru=<br/>
ffen were/ und zeygt yhn an/ nach dem er nich al=<br/>
leyne schuldig were yhn alleyn/ sondern yedermann<br/>
wers begerte/ das Wort Gottes zuverkünden/ ge=<br/>
decht er ynn Diedmar zu ziehen/ und warten/<br/>
was Gott mit yhm ausrichten wolt/ bat der hal=<br/>
ben/ sie wolten yhm eynen guten tadt geben/ wie<br/>
er am füglichsten möcht da hyn komen/ das die<br/>
gantze gemeyne nicht ynnen würde/ und seine reyse<br/>
nicht verhynderten/ als auch denn geschehen we=<br/>
re.
|Autor=
|Quelle=
|ref="}}
|class="hintergrundfarbe2" |{{Zitat1
|Text=Deshalb hat er ihnen zugesagt, das er zu ihnen kommt<br/>
Danach, am Abend des St. Katharinentages<ref>Der der hl. Katharina geweihte Tag ist der 25. November.</ref><br/>
ludt er sechs fromme Mitbrüder und<br/>
Bürger ein und unterrichtete sie, das er nach Dithmarschen geru-<br/>
fen wurde. Er begründete dieses damit, das er nicht nur ihnen (in Bremen)<br/>
verpflichtet sei, das Wort Gottes zu verkünden, sondern jedermann,<br/>
der es hören möchte (=begehrt) soll es von ihm hören können.<br/>
So will er nach Dithmarschen reisen um dort zu erwarten,<br/>
was Gott mit ihm vorhat (=ausrichten wolt). Er bat sie <ref><small>Anmerkung des Erstautors:</small>... die sechs fromme Mitbrüder und Bürger ...</ref>,<br/>
ihm zu sagen, wie er am besten (=füglichsten) dorthin reisen könnte,<br/>
ohne das die Gemeinde (in Bremen) ihn an der Reise hindern könnte,<br/>
weil er dieses (die Reise nach Dithmarschen, zu der er beauftragt wurde) so<br/>
möchte.
|Autor=
|Quelle=
|ref="}}
|-
|class="hintergrundfarbe2" |{{Zitat1
|Text= Antworten die fromen Christen drauff und<br/>
baten/ er wolt bey yhn bleyben/ und ansehen wie<br/>
das Evangelion noch fast schwach ynn dem volck<br/>
were/ sonderlich ynn den umbligenden stedten/ und<br/>
die verfolgung noch gros/ und ansehen das er<br/>
von yhn beruffen were/ das wort Gottes zu predi=<br/>
gen. Wolten aber die Diedmarer eynen prediger<br/>
haben/ das er eynen anderen daselbst hynschicket/<br/>
denn sie wusten wol/ was die Diedmarer vor<br/>
eyn volck war/ Daneben sie yhn auch anzeygten/<br/>
sie wüßten yhn nicht zu ziehen lassen/ on verwilli=<br/>
gung eyner ganzen Pfarr.
|Autor=
|Quelle=
|ref="}}
|class="hintergrundfarbe2" |{{Zitat1
|Text=Die frommen Christen antworteten ihm und<br/>
baten ihn, doch bei ihnen zu bleiben. Er sähe doch,<br/>
dass das Evangelium noch zu wenig bei dem Volk verkündet<br/>
wurde. Besonders in den umliegenden (um Bremen). Und<br/>
die Verfolgung <ref><small>Anmerkung des Erstautors:</small>... vom Antichristen ...</ref> ist groß, aber auch das Ansehen, das er<br/>
von ihnen berufen sei <ref><small>Anmerkung des Erstautors:</small>"berufen" im Sinne von gebeten, beauftragt</ref> um das Wort Gottes zu pre-<br/>
digen. Wollen die Dithmarscher aber einen Prediger,<br/>
so soll er (Heinrich) einen anderen (Prediger) (nach Dithmarschen) senden,<br/>
denn sie wissen wohl, was die Dithmarscher für<br/>
ein Volk waren. Sie sagetmn ihm auch,<br/>
sie würden ihn nicht abreisen lassen, ohne das<br/>
die ganze Gemeinde auch seiner Abreise zustimmen würde.
|Autor=
|Quelle=
|ref="}}
|-
|class="hintergrundfarbe2" |{{Zitat1
|Text=Der gute Henricus antwortet/ wiewol er be=<br/>
kante/ das er von yhn beruffen were/ Doch hetten<br/>
sie sonst fromer gelerter leute genug/ die yhn pre=<br/>
digten. Die Paptisten weren auch zum teyl uber=<br/>
wunden/ das auch nu fortan/ weyber und kinder<br/>
yhre narheyt sehen und richten. Het auch ii. iar<br/>
yhn geprediget/ Aber die Diedmarer heten key=<br/>
nen/ Der halben er mit gutem gewissen yhn solche<br/>
bette nicht abschlagen kunde/ Das sie aber anzo=<br/>
gen/ das sie yhn nicht lasen kündetn/ sonder wissen<br/>
und willen einer gantze gemeyne/ schlüsse bey yhm<br/>
nichts/
|Autor=
|Quelle=
|ref="}}
|class="hintergrundfarbe2" |{{Zitat1
|Text=Der gute Heinrich antwortete ihnen, er weiß<br/>
das er von ihnen berufen sei. Doch sie (die Bremer) hätten<br/>
genug frome gelehrte, die ihn (=Jesus) pre-<br/>
digten. Doe Paptisten (=Papstanhänger) waren auch zum Teil über-<br/>
wunden, das nun auch (sogar) die Frauen und Kinder<br/>
ihre (der Papstanhänger) Narrheit (=Dummheit, Falschheit) erkennen und bewerten. Er habe auch (bereits) zwei Jahre<br/>
bei ihnen gepredigt. Aber die Dithmarscher haben keinen (lutherischen Prediger).<br/>
Deshalb konnter er ihnen (mit) seinem guten Gewissen ihnen solch<br/>
eine Biotte auch nicht abschlagen. Da sie (die sechs Christen) aber<br/>
kommen und ihn nicht (reisen) lassen, sie wissen doch,<br/>
dass auch der Willen einer ganzen Gemeinde seinen Beschluss (nach Ditmarschen zu reisen)
nichts ändere.
|Autor=
|Quelle=
|ref="}}
|-
|class="hintergrundfarbe2" |{{Zitat1
|Text= Dieweyl er sie gantz nicht verlassen wolte/<br/>
denn er gedechte nur eyn kurtze zeyt ynn Diedmar<br/>
zu predigen/ nemlich eynen Monat oder zween/<br/>
als lang er eyn fundament selb mündlich gelegt/<br/>
und darnach wider zu yhn komen/ were der hal=<br/>
ben seyne meynung und bette/ sie wolten nach sey=<br/>
nem abzug/ der gemeyne/ seyne beruff/ wilchem er<br/>
nicht widerstehen könde/ anzeygen/ danebe seynen<br/>
heymlichen abzug entschuldigen/ denn er müste<br/>
heymlich ziehen umb seyner feynde willen/ die<br/>
yhm schadden möchten/ die tag und nacht trach=<br/>
ten/ als sie selbs wol wusten/ wie sie yhn umbren=<br/>
gen und tödten möchten/ auch anzeygt/ wie er<br/>
wolt bald widder bey yhn seyn. Mit diesen worten<br/>
stellet er sie zu friden/ das sie yhm zu ziehen vergun<br/>
neten/ Denn sie verhofften/ das die Diedmarer<br/>
möchten zu der rechten erkentnis komen des wort<br/>
Gotts/ die sonst fast vor anderem volck mit abgöt=<br/>
terey beladen sind.
|Autor=
|Quelle=
|ref="}}
|class="hintergrundfarbe2" |{{Zitat1
|Text=Er möchte sie aber nicht ganz verlassen,<br/>
denn er gedachte (=plante) nur eine kurze Dauer in Dithmarschen<br/>
zu predigen: Einen oder zwei Monate.<br/>
Er will nur das Fundament (des lutherischen Glaubens) selbst predigen<br/>
und anschließend wieder zu ihnen zurückkommen. So sein Plan (=seyne meynung).<br/>
Er bitte sie, der Gemeinde (zu Bremen) seine Berufung (nach Dithmarschen), der er<br/>
sich nicht entziehen kann, mitzuteilen und seine heimliche Abreise zu entschuldigen, denn er muss<br/>
wegen seiner (persönlichen) Feinde, welche ihn schaden und Tag und Nacht<br/>
ihn verfolgten und umbringen wollen, heimlich abreisen.<ref><small>Anmerkung des Erstautors:</small>Bevor er nach bremen kam, wurde er, am 29.9.1522, durch die Statthalterin der Niederlande, Margarete, verhaftet. Vermutlich geschah dieses auf Anraten einiger Dominikanermönche. Er konnte jedoch befreit werden. Dennoch jagten ihn die Dominikaner und papstanhänger weiterhin. (siehe dazu auch den PlusPedia-Artikel "Heinrich_von_Zütphen", Abschnitt: "Verfolgung und Flucht./ Wirken in Bremen.")</ref><br/>
Er wolle dennoch bald wieder bei ihnen (den Bremern) sein. Er stellte sie damit (mit dieser Argumentation)<br/>
zufrieden, so das er abreisen konnte.<br/>
Sie hofften (wünschten sich) das die Dithmarscher<br/>
das Wort Gottes richtig erkennen (die lutherische Lehre anerkennen),<br/>
da sie (besonders) von den anderen (fremden) Völkern durch ihre falsche (Gottes-)Lehre (abgötterey)<br/>
bekannt sind.
|Autor=
|Quelle=
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|-
|class="hintergrundfarbe2" |{{Zitat1
|Text=Orginal
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|class="hintergrundfarbe2" |{{Zitat1
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|class="hintergrundfarbe2" |{{Zitat1
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|-
|class="hintergrundfarbe2" |{{Zitat1
|Text=Orginal
|Autor=
|Quelle=
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|{{Zitat1
|Text=Übertragung
|Autor=
|Quelle=
|ref="}}
|}
 
== Einzelnachweise und Quellen ==
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=== Graf Ernst Reventlow-Farve: "Dänemark und seine Könige bis zum Antritt des Oldenburger Hauses. Vom Grafen Ernst Reventlow-Farve. - II - Kiel. Schwerssche Buchhandlung 1842."<ref><small>Anm. d. Hauptautors:<br/>Das gesamte 260 seitige Buch des Grafen Reventlow-Farve ist fortlaufend in sich reimenden vierzeiligen Strophen geschrieben, woraus hier nur der Abschnitt der Abelsage, beginnend bei Seite 66, zitiert wird.</ref> ===
 
{{Zitat1
|Text=...<br/>
<small>Str. 291</small><br/>


Volkstümliche Geschichte der Juden in drei Bänden von Dr. H. Graetz weiland Prof. an der Universität Breslau - Zweiter Band. Von der zweitmaligen Zerstörung Jerusalems unter Kaiser Vespasian bis zu den massenhaften Zwangstaufen der Juden in Spanien. Fünfte Auflage, Leipzig 1914"; ebd. Seite 540f.
Der König schließt den Bruder in die Arme,
Stets hoffend, haß nach langem blut'gen Streit
Sein Herz am Bruderherzen auch erwarme
Und keiner mehr sein Ohr der Rache leiht.<br/>
...
...
|Autor=<br/>
|Quelle=
|ref="Dänemark und seine Könige bis zum Antritt des Oldenburger Hauses. Vom Grafen Ernst Reventlow-Farve. - II - Kiel. Schwerssche Buchhandlung 1842.; ebd. S. 66-}}


== Fussnoten ==
== Fußnoten und Einzelnachweise ==
<references />
<references />

Aktuelle Version vom 1. Mai 2015, 16:31 Uhr

„§2
Vormahlige und jetzige Beschaffenheit des Ort. Vormahls ist der Ort ein ansehnlich Dorf gewesen, und haben davon die Aemter Altena, Breckerfelde und Rade auf der Volme, den Namen der Veste Lüdenscheid getragen. Im 13 Jahrhundert aber ist er zur Stadt gemachet worden.
Daß er unter die ersten Stücke zu rechnen sey, welche die Grafen von Altena in Westphalen gehabt haben, ist nicht nur aus dem Briefe welcher im Anhang Num. 1. zu lesen, sondern auch daraus zu schliessen, weil die Grafen von Altena an diesem Orte vorzeiten ihr Hofgericht gehabt haben, an welches die Appellation, von vielen Untergerichten des Landes so lange gegangen

(= Anmerkung: *)Fußnote aus: "Steinen: Westphälische Geschichte mit vielen Kupfern - Zweiter Theil."; ebd.: S. 73: In der Historie der Stadt Iserlon, im Anhange, Mun. 18. kann hiervon der Brief nachgelesen werden.'

--Funker 22:04, 6. Apr. 2011 (CEST) =)

bis solches im Jahr 1719 durch ein allergnädigst königlich Edict, wie sich dasselbe im Anhange Num. 2 findet, geändert worden ist.

Johann Diedrich von Steinen
Ev. Luth. Pred. zu Frömern, des Ministeriums in der Grafschaft Mark zeitl. General-Inspector, und der Classe im Amt Unna Subdelegatus
: "Westphälische Geschichte
mit vielen Kupfern
Zweiter Theil.
Lemgo 1755
Im Verlage sel. Joh. Heinrich Meyers
Wittwe."
Benutzer:Funker/Artikel ebd. ab S. 71


(= Anmerkung: *)Fußnote aus: "Steinen: Westphälische Geschichte mit vielen Kupfern - Zweiter Theil."; ebd.: S. 73: In der Historie der Stadt Iserlon, im Anhange, Mun. 18. kann hiervon der Brief nachgelesen werden.'

=)


(= Anmerkung: Das Gras ist nicht grün, sondern braun...

--Funker 22:04, 6. Apr. 2011 (CEST) =)

Lageplan im Artikel (Überschr. 1:"==")

Lageplan im Artikel (Überschr. 2:"===")

Lageplan im Artikel (Überschr. 3:"====")

Lageplan im Artikel (Überschr. 4:"=====")

So könnte man es machen, zur Zeit keine andere Möglichkeit da die Software hier nicht ganz der WP-Version entspricht, gehts nur so.

Vorlage:Coordinate|article=/|NS=49.7596|EW=6.6439|type=landmark|region=DE-NW

im Artikel selbst muss dann nur |article=/| nach Coordinate eingesetzt werden, dann wird der Ort direkt übernommen. Gruss --Update Nachricht 15:29, 23. Jan. 2011 (CET)

So würde die Anzeige im Artikel aussehen (siehe Artikel: Trier)

Meldorf/ Dithmarschen

Dusenddüwwelsdwarf bei Yahoo-Maps

Ref's in Zitate

Die Dithmarscher, kaum als sie gehört haben, dass Gerhard der Große erschlagen war, fielen in Holstein ein. Es kam zu einer Schlacht.

„Der Graf Claus, Gerhards des Großen Sohn, lieferte ihnen mit den Truppen, die er zufällig auf Hanerau bei sich hatte, und den in der Eile aus den Kirchspielen Schenefeld imo Hademarschen zu zusammengebrachten Bauern eine Schlacht bei Tippersloe, welcher Ort zwischen der dithm. Gränze und den eben genannten 2 Kirchörtern gelegen haben soll.[1] Freilich schrieb man sich beiderseits den Sieg zu, es ist indeß wahrscheinlich, daß die Holsten, wenn gleich nach einem harten Kampfe, Sieger blieben, und die Dithm. geschlagen wurden; wenigstens kehrten diese über die Gränze zurück.“

J. Hanssen/ H. Wolf aus: "Chronik des Landes Dithmarschen von J. Hanssen und H. Wolf; Langhoffsche Buchdruckerei; Hamburg 1833"; ebd.: S. 263

Der Holsteiner Graf Heinrich der Eiserne starb im Jahr 1381.

Test des Luthertextes in Tabelle

Zelle A Zelle B
Zelle 1 Zelle 2
Zelle 3 Zelle 4
Zelle 5 Zelle 6



Orginal Luthertext Versuch der Übertragung in das heutige Deutsch mit erklärenden Hinzufügungen in "()" bzw. in Fußnoten.

„Vom Bruder Heinrich, in Ditmar verbrannt, sammt dem zehnten Psalm, ausgelegt durch Martin Luther

1525

...“"

„Von Bruder Heinrich, der in Dithmarschen verbrannt wurde, sowie den Psalm 10, erklärt durch Martin Luther“"

„Do nu Gott der almechtig die zeyt ersahe/ das
der gut Heinricus mit seynem blut die warheyt
...
von yhm gepredigt/ bezeuge solt/ sandte er yhn vn
der die mörder/ die er dar zu bereyttet hatte. Denn
es begab sich im xxiiii Jar/ kleiner zal nach Chri
sti geburt/ das er geruffen ward von Nicolao Bo=
ye Pfarrer und anderen fromen Christen der selbi=
bigen Pfarr zu Meldorf ynn Diedmar/ yhn das
wort Gottes zuverkünden und sie aus des Anti=
christs rachen zubringen/ denn er gewaltiglich da
selbst regirt/ Wilche beruffung er/ als von Gott/
an nam/“"

„Da nun Gott der allmächtige die Zeit für gekommen sah, dass
der gute Heinrich mit seinem eigenen Blut die Wahrheit[2]
...
von ihm(=Gott)
gepredigt, (auch) bezeugen sollte, schickte er ihn unter
die Mörder, die er dazu vorbereitet hatte. Denn
es geschah im 24ten Jahre kleiner Zahl[3] nach Christi
Geburt, dass er von dem Pfarrer Nikolaus Boje und anderen frommen Christen der
Pfarrei Meldorf in Dithmarschen gerufen wurde, ihnen das
Wort Gottes zu verkünden und sie aus dem Rachen des Anti-
christen zu retten[4], da er dort (in Meldorf)
kräftig regiert.[5]
Den Ruf [6] nahm er (Heinrich) als einen von Gott
gegebenen Auftrag an.“"

„un derhalbe yhn zusagt/ das er zu yhn ko
men wolt. Darnach auff S. Catharynen abent
foddert er zu sich sechs frome mitbrüder und
burger/ hielt yhn fur/ wie er ynn Diedmar geru=
ffen were/ und zeygt yhn an/ nach dem er nich al=
leyne schuldig were yhn alleyn/ sondern yedermann
wers begerte/ das Wort Gottes zuverkünden/ ge=
decht er ynn Diedmar zu ziehen/ und warten/
was Gott mit yhm ausrichten wolt/ bat der hal=
ben/ sie wolten yhm eynen guten tadt geben/ wie
er am füglichsten möcht da hyn komen/ das die
gantze gemeyne nicht ynnen würde/ und seine reyse
nicht verhynderten/ als auch denn geschehen we=
re.“"

„Deshalb hat er ihnen zugesagt, das er zu ihnen kommt
Danach, am Abend des St. Katharinentages[7]
ludt er sechs fromme Mitbrüder und
Bürger ein und unterrichtete sie, das er nach Dithmarschen geru-
fen wurde. Er begründete dieses damit, das er nicht nur ihnen (in Bremen)
verpflichtet sei, das Wort Gottes zu verkünden, sondern jedermann,
der es hören möchte (=begehrt) soll es von ihm hören können.
So will er nach Dithmarschen reisen um dort zu erwarten,
was Gott mit ihm vorhat (=ausrichten wolt). Er bat sie [8],
ihm zu sagen, wie er am besten (=füglichsten) dorthin reisen könnte,
ohne das die Gemeinde (in Bremen) ihn an der Reise hindern könnte,
weil er dieses (die Reise nach Dithmarschen, zu der er beauftragt wurde) so
möchte.“"

„Antworten die fromen Christen drauff und
baten/ er wolt bey yhn bleyben/ und ansehen wie
das Evangelion noch fast schwach ynn dem volck
were/ sonderlich ynn den umbligenden stedten/ und
die verfolgung noch gros/ und ansehen das er
von yhn beruffen were/ das wort Gottes zu predi=
gen. Wolten aber die Diedmarer eynen prediger
haben/ das er eynen anderen daselbst hynschicket/
denn sie wusten wol/ was die Diedmarer vor
eyn volck war/ Daneben sie yhn auch anzeygten/
sie wüßten yhn nicht zu ziehen lassen/ on verwilli=
gung eyner ganzen Pfarr.“"

„Die frommen Christen antworteten ihm und
baten ihn, doch bei ihnen zu bleiben. Er sähe doch,
dass das Evangelium noch zu wenig bei dem Volk verkündet
wurde. Besonders in den umliegenden (um Bremen). Und
die Verfolgung [9] ist groß, aber auch das Ansehen, das er
von ihnen berufen sei [10] um das Wort Gottes zu pre-
digen. Wollen die Dithmarscher aber einen Prediger,
so soll er (Heinrich) einen anderen (Prediger) (nach Dithmarschen) senden,
denn sie wissen wohl, was die Dithmarscher für
ein Volk waren. Sie sagetmn ihm auch,
sie würden ihn nicht abreisen lassen, ohne das
die ganze Gemeinde auch seiner Abreise zustimmen würde.“"

„Der gute Henricus antwortet/ wiewol er be=
kante/ das er von yhn beruffen were/ Doch hetten
sie sonst fromer gelerter leute genug/ die yhn pre=
digten. Die Paptisten weren auch zum teyl uber=
wunden/ das auch nu fortan/ weyber und kinder
yhre narheyt sehen und richten. Het auch ii. iar
yhn geprediget/ Aber die Diedmarer heten key=
nen/ Der halben er mit gutem gewissen yhn solche
bette nicht abschlagen kunde/ Das sie aber anzo=
gen/ das sie yhn nicht lasen kündetn/ sonder wissen
und willen einer gantze gemeyne/ schlüsse bey yhm
nichts/“"

„Der gute Heinrich antwortete ihnen, er weiß
das er von ihnen berufen sei. Doch sie (die Bremer) hätten
genug frome gelehrte, die ihn (=Jesus) pre-
digten. Doe Paptisten (=Papstanhänger) waren auch zum Teil über-
wunden, das nun auch (sogar) die Frauen und Kinder
ihre (der Papstanhänger) Narrheit (=Dummheit, Falschheit) erkennen und bewerten. Er habe auch (bereits) zwei Jahre
bei ihnen gepredigt. Aber die Dithmarscher haben keinen (lutherischen Prediger).
Deshalb konnter er ihnen (mit) seinem guten Gewissen ihnen solch
eine Biotte auch nicht abschlagen. Da sie (die sechs Christen) aber
kommen und ihn nicht (reisen) lassen, sie wissen doch,
dass auch der Willen einer ganzen Gemeinde seinen Beschluss (nach Ditmarschen zu reisen) nichts ändere.“"

„Dieweyl er sie gantz nicht verlassen wolte/
denn er gedechte nur eyn kurtze zeyt ynn Diedmar
zu predigen/ nemlich eynen Monat oder zween/
als lang er eyn fundament selb mündlich gelegt/
und darnach wider zu yhn komen/ were der hal=
ben seyne meynung und bette/ sie wolten nach sey=
nem abzug/ der gemeyne/ seyne beruff/ wilchem er
nicht widerstehen könde/ anzeygen/ danebe seynen
heymlichen abzug entschuldigen/ denn er müste
heymlich ziehen umb seyner feynde willen/ die
yhm schadden möchten/ die tag und nacht trach=
ten/ als sie selbs wol wusten/ wie sie yhn umbren=
gen und tödten möchten/ auch anzeygt/ wie er
wolt bald widder bey yhn seyn. Mit diesen worten
stellet er sie zu friden/ das sie yhm zu ziehen vergun
neten/ Denn sie verhofften/ das die Diedmarer
möchten zu der rechten erkentnis komen des wort
Gotts/ die sonst fast vor anderem volck mit abgöt=
terey beladen sind.“"

„Er möchte sie aber nicht ganz verlassen,
denn er gedachte (=plante) nur eine kurze Dauer in Dithmarschen
zu predigen: Einen oder zwei Monate.
Er will nur das Fundament (des lutherischen Glaubens) selbst predigen
und anschließend wieder zu ihnen zurückkommen. So sein Plan (=seyne meynung).
Er bitte sie, der Gemeinde (zu Bremen) seine Berufung (nach Dithmarschen), der er
sich nicht entziehen kann, mitzuteilen und seine heimliche Abreise zu entschuldigen, denn er muss
wegen seiner (persönlichen) Feinde, welche ihn schaden und Tag und Nacht
ihn verfolgten und umbringen wollen, heimlich abreisen.[11]
Er wolle dennoch bald wieder bei ihnen (den Bremern) sein. Er stellte sie damit (mit dieser Argumentation)
zufrieden, so das er abreisen konnte.
Sie hofften (wünschten sich) das die Dithmarscher
das Wort Gottes richtig erkennen (die lutherische Lehre anerkennen),
da sie (besonders) von den anderen (fremden) Völkern durch ihre falsche (Gottes-)Lehre (abgötterey)
bekannt sind.“"

„Orginal“"

„Übertragung“"

„Orginal“"

„Übertragung“"

„Orginal“"

„Übertragung“"

„Orginal“"

„Übertragung“"

Einzelnachweise und Quellen

  1. Nehlsen schreibt ebenfalls von der Schlacht, kann jedoch Tippersloe nicht weiter verorten. Er legt zudem die Schlacht zeitschlich etwa 41-42 Jahre später auf ca. 1381/82. (s. dazu: Rudolf Nehlsen: "Geschichte von Dithmarschen"; Tübinger Studien 2. Band/ 2. Heft, Verlag der H. Laupp'schen Buchhandlung: Tübingen 1908; ebd. S. 44ff.)
  2. Anmerkung des Erstautors:Hier ist gemeint: Wahrheit im Sinne von "die richtige Lehre des christlichen Galubens"
  3. Anmerkung des Erstautors:Hier ist gemeint: "In diesem Jahrhundert.", d.h. im Jahrhundert, in dem Luther dieses Buch schrieb.
  4. Anmerkung des Erstautors:In der Zeit der Reformation vertraten Luther und seine Anhänger die These, dass der Antichrist des Buches der Offenbarung (in der Bibel) vom Papst verkörpert wurde.
  5. Anmerkung des Erstautors:Soll heißen: Die christlich-päpstliche Lehre war zu dieser Zeit in Meldorf sehr stark verbreitet. Menschen, die der damaligen Kirche fern blieben oder die Lehre nicht anerkannten, wurden verfolgt.
  6. Anmerkung des Erstautors:... nach Meldorf zu gehen...
  7. Der der hl. Katharina geweihte Tag ist der 25. November.
  8. Anmerkung des Erstautors:... die sechs fromme Mitbrüder und Bürger ...
  9. Anmerkung des Erstautors:... vom Antichristen ...
  10. Anmerkung des Erstautors:"berufen" im Sinne von gebeten, beauftragt
  11. Anmerkung des Erstautors:Bevor er nach bremen kam, wurde er, am 29.9.1522, durch die Statthalterin der Niederlande, Margarete, verhaftet. Vermutlich geschah dieses auf Anraten einiger Dominikanermönche. Er konnte jedoch befreit werden. Dennoch jagten ihn die Dominikaner und papstanhänger weiterhin. (siehe dazu auch den PlusPedia-Artikel "Heinrich_von_Zütphen", Abschnitt: "Verfolgung und Flucht./ Wirken in Bremen.")


. . . . - . . . . 1 . . . . - . . . . 2 . . . . - . . . . 3 . . . . - . . . . 4 . . . . - . . . . 5 . . . . - . . . . 6 . . . . - . . . . 7 . .
C * * * F o r t r a n 7 7 - Q u e l l p r o g r a m m - D a t e i n a m e : 4 2 . F O R
C * * * D o - S c h l e i f e 1 b i s 2 0 m i t A u s g a b e a u f S t a n d a r d a u s g a b e g e r ä t
d o
1 0 i = 1 , 2 0
w r i t e ( * , * ) i
1 0 c o n t i n u e
e n d



Graf Ernst Reventlow-Farve: "Dänemark und seine Könige bis zum Antritt des Oldenburger Hauses. Vom Grafen Ernst Reventlow-Farve. - II - Kiel. Schwerssche Buchhandlung 1842."[1]

„...
Str. 291
Der König schließt den Bruder in die Arme, Stets hoffend, haß nach langem blut'gen Streit Sein Herz am Bruderherzen auch erwarme Und keiner mehr sein Ohr der Rache leiht.
...“


"Dänemark und seine Könige bis zum Antritt des Oldenburger Hauses. Vom Grafen Ernst Reventlow-Farve. - II - Kiel. Schwerssche Buchhandlung 1842.; ebd. S. 66-

Fußnoten und Einzelnachweise

  1. Anm. d. Hauptautors:
    Das gesamte 260 seitige Buch des Grafen Reventlow-Farve ist fortlaufend in sich reimenden vierzeiligen Strophen geschrieben, woraus hier nur der Abschnitt der Abelsage, beginnend bei Seite 66, zitiert wird.