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Deutschordensmünster St. Peter und Paul (Heilbronn)
Das Deutschordensmünster St. Peter und Paul befindet sich in Heilbronn.
Ausstattung
Skulpturen
Portal (Sandstein)
Ein großes Hauptportal im Stil des Barock bestehend aus vier Kolossalsäulen mit korinthischen Kapitellen schmückte den Haupteingang bis 1944.
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Hauptportal vor 1944. Beim Wiederaufbau wurden die Säulen abgeschlagen.
Herme (Stuck)
Ein große Pfeilerschaft im Stil des Barock mit aufgesetztem Kopf und Schultern eines Mannes (Stuck). Die beiden Hermen wurden beim Wiederaufbau des Kirchengebäudes restauriert und erst bei der Modernisierung in den 1960er Jahren entfernt.
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Langhaus Südwand, Herme, vor 1944
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Langhaus Südwand, Herme, nach 1944
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Langhaus Nordwand, Herme, vor 1944
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Langhaus Nordwand, Herme, nach 1944
Fresken
Luca Antonio Colomba (1674-1737) hatte im Jahre 1721 den christliche Sakralbau mit zahlreichen Fresken geschmückt. Diese wurden sowohl im Zweiten Weltkrieg als auch in der Nachkriegszeit zerstört.
Fresken im Chor
Die Fresken im Chor zeigten 3 Gemälde hintereinander:
- „Gott – Sohn“ (Ostern)
- „Gott – Heiliger Geist“(Pfingsten). Diese Fresko befand sich in der Mitte und wurde auf beiden Seiten von Engelgruppen flankiert.
- „Gott – Vater“ (Weihnachten)
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Fresko von L. A. Colomba (1674-1737) : „Gott – Heiliger Geist“
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Fresko von L. A. Colomba (1674-1737) : „Gott – Vater“
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Fresko von L. A. Colomba (1674-1737) : „Gott – Sohn“ (Ostern)
Fresken im Langhaus
Da das Münster des Heilbronner Deutschordenshofes früher sowohl eine Marienkirche, als auch eine Heilig-Kreuz-Kirche des Deutschritterordens gewesen war, war das Thema der beiden Kuppelgewölbe die Marien- sowie die Kreuzverehrung:
Eine Gruppe war der Marienverehrung gewidmet. Die Gruppe bestand aus einem großen runden Mittelbild mit dem Thema „Mariae Himmelfahrt“ und aus den folgenden vier Medaillonbildern, die das Mittelbild umgaben:
- „Verkündigung des Herrn“ mit der Inschrift: „ecce ancilla Domini“ (Siehe, ich bin die Magd des Herrn.)
- „Christi Geburt“ mit den Worten: „Gloria in excelsis Deo“ (Ehre sei Gott in der Höhe!)
- „Christus im Tempel“ mit der Inschrift: „quaeretis me et non invenietis“ (Ihr werdet mich suchen und nicht finden.)
- „der Hl. Geist, der auf Maria niederschwebt“ mit den Worten: „sapientia aedificavit sibi domum“ (Die Weisheit hat sich ein Haus gebaut.)
Das Mittelbild der zweiten Gruppe zeigte „Verehrung und Triumph des Kreuzes“. Die es umgebenden Medaillonbilder zeigten:
- „Moses vor der Schlange an der Stange“ mit den Worten: „Non est in alio salus“ (In keinem anderen ist Heil)
- „David und Goliath“ mit der Inschrift: „Omnis armatura fortium“ (die ganze Waffenwehr der Starken)
- „Kreuz mit 5 Wunden“ mit den Worten: „Pacificans per sanguinem crucis“ (er stiftete Frieden durch sein Blut am Kreuz)
- „Hl. Helena findet das Kreuz“ mit der Inschrift: „Causa salutis nostrae“ (Ursache unseres Heils)
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Fresko von L. A. Colomba (1674-1737) : Inschrift „ecce ancilla Domini“
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Fresko von L. A. Colomba (1674-1737) : Inschrift „sapientia aedificavit sibi domum“
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Fresko von L. A. Colomba (1674-1737) : Inschrift „Omnis armatura fortium“
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Fresko von L. A. Colomba (1674-1737) : Inschrift „Gloria in excelsis Deo“
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Fresko von L. A. Colomba (1674-1737) : Inschrift „quaeretis me et non invenietis“
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Fresko von L. A. Colomba (1674-1737) : Inschrift „Pacificans per sanguinem crucis“
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Mittelbild der ersten Gruppe, „Mariae Himmelfahrt“
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Mittelbild der zweiten Gruppe, „Verehrung und Triumph des Kreuzes“
Fresko in der südlichen Seitenkapelle
Es gab ein Fresko von L. A. Colomba (1674-1737) in der südlichen Seitenkapelle „Christi Himmelfahrt“.
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Fresko in der südlichen Seitenkapelle „Christi Himmelfahrt“
Altäre
Seitenaltar auf der Epistelseite (rechts des Torbogens)
Der Seitenaltar auf der Epistelseite (rechts des Torbogens) war von korinthischen Säulen eingerahmt und zeigte ein Bild der Himmelfahrt Mariens aus dem Jahr 1780.
Seitenaltar auf der Evangelienseite (links des Torbogens)
Der Seitenaltar auf der Evangelienseite (links des Torbogens) aus dem Jahre 1720 zeigte den Hl. Georg und war ebenso von korinthischen Säulen eingerahmt.
Hochaltar im Chor
Der Hochaltar im Chor, flankiert von den lebensgroßen Figuren des hl. Petrus und Paulus, zeigte eine von Colomba gemalte „Grablegung Christi“. Die heutigen Figuren der beiden Kirchenpatrone Petrus und Paulus sind volkstümliche Arbeiten aus dem 19. Jahrhundert.
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Hl. Georg
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Himmelfahrt Mariens
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„Grablegung Christi“
Literatur
- Albert Laub: Die Heilbronner Deutschordenskirche im Wandel der Jahrhunderte. Selbstverlag des katholischen Stadtpfarramtes St. Peter und Paul, Heilbronn 1952.
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