PlusPedia wird derzeit technisch modernisiert. Aktuell laufen Wartungsarbeiten. Für etwaige Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung; es sind aber alle Artikel zugänglich und Sie können PlusPedia genauso nutzen wie immer.
Neue User bitte dringend diese Hinweise lesen:
Anmeldung - E-Mail-Adresse Neue Benutzer benötigen ab sofort eine gültige Email-Adresse. Wenn keine Email ankommt, meldet Euch bitte unter NewU25@PlusPedia.de.
Hinweis zur Passwortsicherheit:
Bitte nutzen Sie Ihr PlusPedia-Passwort nur bei PlusPedia.
Wenn Sie Ihr PlusPedia-Passwort andernorts nutzen, ändern Sie es bitte DORT bis unsere Modernisierung abgeschlossen ist.
Überall wo es sensibel, sollte man generell immer unterschiedliche Passworte verwenden! Das gilt hier und im gesamten Internet.
Aus Gründen der Sicherheit (PlusPedia hatte bis 24.07.2025 kein SSL | https://)
Bei PlusPedia sind Sie sicher: – Wir verarbeiten keine personenbezogenen Daten, erlauben umfassend anonyme Mitarbeit und erfüllen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vollumfänglich. Es haftet der Vorsitzende des Trägervereins.
PlusPedia blüht wieder auf als freundliches deutsches Lexikon.
Wir haben auf die neue Version 1.43.3 aktualisiert.
Wir haben SSL aktiviert.
Hier geht es zu den aktuellen Aktuelle Ereignissen
Macht
Macht bezeichnet die Fähigkeit einer Person, Gruppe oder Organisation auf das Denken und Verhalten einzelner Personen oder sozialer so einzuwirken, dass diese sich ihren Ansichten oder Wünschen unterordnen und entsprechend verhalten.
Nach dem Soziologen Max Weber bedeutet Macht „jede Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel worauf diese Chance beruht.“ [1] Macht wird von Weber nicht als Besitz, sondern vielmehr als handlungsbezogen innerhalb einer sozialen Beziehung verstanden. Deshalb zeigt Macht zumindest temporär eine Asymmetrie der konkreten sozialen Beziehung.
Dauerhafte Formen der Machtausübung sind meist institutionalisiert und in Organisationen eingebettet. Außerdem bemühen sich die Machtausübenden häufig zusätzlich um die Legitimierung sowie die Akzeptanz ihrer Macht seitens derjenigen, welche ihrer Macht unterworfen sind. Dies hat für erstere Gruppe den Vorteil, dass sie ihre Macht in den seltensten Fällen offen zur Anwendung bringen müssen.[2]
Der Begriff Macht nach Hannah Arendt
Für Hannah Arendt ist Macht nicht etwas Statisches, das man besitzen oder konservieren könnte, sondern ein Phänomen, das erst im menschlichen Handeln entsteht und nur in dieser Hinsicht existiert. Sie schreibt u.a.:
- "Macht besitzt eigentlich niemand, sie entsteht zwischen Menschen, wenn sie zusammen handeln, und sie verschwindet, sobald sie sich wieder zerstreuen." [3]
Siehe auch
Literatur
- Andreas Anter: Theorien der Macht zur Einführung, Junius Verlag GmbH, Hamburg, 2012
- Michel Foucault: Analytik der Macht, (Hrsg.: Daniel Defert und Francois Ewald), Frankfurt a. Main, 2005
Weblinks
Andere Lexika
- ↑ Max Weber: Wirtschaft und Gesellschaft, 1922, Seite 28
- ↑ Armin Nassehi: Soziologie - Zehn einführende Vorlesungen, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden, 2008, Seite 169-174
- ↑ Hannah Arendt: Vita activa oder vom tätigen Leben, München, 1960, S. 194