PlusPedia wird derzeit technisch modernisiert. Aktuell laufen Wartungsarbeiten. Für etwaige Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung; es sind aber alle Artikel zugänglich und Sie können PlusPedia genauso nutzen wie immer.

Neue User bitte dringend diese Hinweise lesen:

Anmeldung - E-Mail-Adresse Neue Benutzer benötigen ab sofort eine gültige Email-Adresse. Wenn keine Email ankommt, meldet Euch bitte unter NewU25@PlusPedia.de.

Hinweis zur Passwortsicherheit:
Bitte nutzen Sie Ihr PlusPedia-Passwort nur bei PlusPedia.
Wenn Sie Ihr PlusPedia-Passwort andernorts nutzen, ändern Sie es bitte DORT bis unsere Modernisierung abgeschlossen ist.
Überall wo es sensibel, sollte man generell immer unterschiedliche Passworte verwenden! Das gilt hier und im gesamten Internet.
Aus Gründen der Sicherheit (PlusPedia hatte bis 24.07.2025 kein SSL | https://)

Bei PlusPedia sind Sie sicher: – Wir verarbeiten keine personenbezogenen Daten, erlauben umfassend anonyme Mitarbeit und erfüllen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vollumfänglich. Es haftet der Vorsitzende des Trägervereins.

PlusPedia blüht wieder auf als freundliches deutsches Lexikon.
Wir haben auf die neue Version 1.43.3 aktualisiert.
Wir haben SSL aktiviert.
Hier geht es zu den aktuellen Aktuelle Ereignissen

Nordische Rasse

Aus PlusPedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt
Darstellung einer Nordischen Familie durch Ludwig Hohlwein

Die Nordische Rasse ist nach der Theorie von Hans F. K. Günther[1] und anderer Rassekundler eine der sechs in Deutschland vorkommenden Rassen. Sie ist in Teilen Schwedens, Norwegens und in Norddeutschland sowie in Randgebieten Frankreichs, Großbritanniens und Schottlands beheimatet. Ein Zusammenhang mit dem Begriff Arier wurde in Rassentheorien konstruiert und ist jedoch heute wissenschaftlich nicht mehr haltbar.

Körperliche Merkmale

Ihre körperlichen Merkmale sind eine sehr helle Hautfarbe, hochgewachsene und schlanke Gestalt, lange Beine, ein langer und schmaler Schädel mit nach hinten ausladendem Hinterhaupt, langes und schmales Gesicht mit kaum sichtbaren Backenknochen.

Seelische Merkmale

Willenskraft, bestimmtes Urteilsvermögen bei kühl abwägendem Wirklichkeitssinn, Drang zur Wahrhaftigkeit von Mensch zu Mensch, Neigung zu ritterlicher Gerechtigkeit sind immer wieder beim nordischen Menschen auffallende seelische Züge. Bei einzelnen Menschen der nordischen Rasse können sich diese Züge bis zu ausgesprochen heldischer Gesinnung und weitblickendem Führertum im Staat sowie Schöpfertum in Technik, Wissenschaft und Kunst steigern.[2] Mathilde Ludendorff vertrat die Ansicht, die Zeit der Renaissance, die Baukunst der Gotik, Texte im Gilgamesch-Epos und sogar das Christentum seien maßgeblich von der nordischen Rasse beeinflusst.[3]

Wissenschaftliche Bewertung

Insbesondere das stereotype Bild des blonden, blauäugigen, kräftigen nordischen Menschen ist wissenschaftlich nicht mehr haltbar. Da sich nach den mendelschen Regeln der Genetik die einzelnen Eigenschaften unabhängig voneinander vererben, ist heute davon auszugehen, dass es kaum noch Menschen gibt, die dem beschriebenen Typus entsprechen. Im Laufe der Menschheitsgeschichte haben inzwischen so viele Vermischungen stattgefunden, dass nur noch mit modernen Forschungsmethoden der DNA-Analyse nachgewiesen werden kann, ob und wo Menschen einer nordischen Rasse gelebt haben.

Siehe auch

Literatur

  • Hans F. K. Günther: Die Nordische Rasse bei den Indogermanen Asiens, Verlag Lehmann, München 1934, online
  • Johann von Leers: Geschichte auf rassischer Grundlage, Reclam, Leipzig 1934
  • Richard Walther Darré: Das Bauerntum als Lebensquell der Nordischen Rasse, Lehmann, 1935
  • Wolfgang Huck: Psychologisch-anthropologische Untersuchungen über das Wesen der nordischen Rasse, Nischkowsky, 1938

Andere Lexika

Wikipedia kennt dieses Lemma (Nordische Rasse) vermutlich nicht.

---



Einzelnachweise

  1. http://container.zkm.de/lfh/pdf/B006DT07D.PDF
  2. Hans F. K. Günther: Die Nordische Rasse bei den Indogermanen Asiens, Verlag Lehmann, München 1934, S. 40
  3. Mathilde Ludendorff: Der Seele Ursprung und Wesen - Zweiter Teil: Des Menschen Seele, Erstauflage 1923, laut der Neuauflage von 1941 auf Seite 141-143