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Johannes Gad

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😃 Profil: Gad, Johannes
Beruf deutscher Landwirt
Persönliche Daten
5. Juni 1888
'
1916
Isonzo



Das Grab Johannes Gads und seines Neffen, des ältesten Sohnes Oskar Kohnstamms
Datei:Grabstaette Kohnstamm von Henry van de Velde.JPG
Grabstätte von Henry van de Velde - Johannes Gad, Rudi Kohnstamm, Oskar Kohnstamm: "Das Angebot Kirchners, für ihn ein Denkmal auf dem Königsteiner Friedhof zu errichten, wurde von Vater, trotz seines Enthusiasmus für den Expressionismus, abgelehnt. An seiner Stelle wurde Henry van de Velde, der berühmte Architekt und Freund des Hauses, der damals auch im Sanatorium war, gebeten, das Denkmal zu entwerfen, ebenso eine Grabstätte für die Kohnstammsche Familie zu schaffen."(siehe Einzelnachweis)

Johannes Gad (* 5. Juni 1888 in Berlin; † 1916 am Isonzo) war der gleichnamige einzige Sohn des Physiologen Johannes Gad (1842). Er war ein promovierter Landwirt und fiel im ersten Weltkrieg im Alter von 28 Jahren.

Leben und Werk

Die einzigen Informationen, die über sein Leben zu finden sind müssen dem Universitätsarchiv Jena und dem Lebenslauf in seiner Dissertation entnommen werden. So informiert das Universitätsarchivs Jena: "... die gedruckte Dissertation (Hamburg 1915)(ist) im Universitätsarchiv überliefert unter der Sign. T Abt. I/M Nr. 1529. Am Ende der Arbeit findet sich der Lebenslauf. Demnach hat J. Gad von 1908/09 an 6 Semester Landwirtschaft in Leipzig studiert und mit dem Diplom abgeschlossen. Nach dem Besuch der Universität Jena im WS 1911/12 führte ihn eine Studienreise nach Afrika (Ergebnis Diss.). Im SS 1913 und im WS 1913/14 bezog er erneut die Universität Jena (Prof. Wilhelm Edler). Die Dissertation trägt den Titel „Die Betriebsverhältnisse der Farmen des mittleren Hererolandes (Deutsch-Südwestafrika)", Hamburg, Friedrichsen, 1915 Lebenslauf aus der Dissertation:
"Ich wurde am 5. Juni 1888 als einziger Sohn des Universitäts-Professors Dr. Johannes Gad zu Berlin geboren. Im Jahre 1894 trat ich in die Vorschule des Friedrich-Wilhelms-Gymnasiums ein; bereits im folgenden Jahre aber wurde ich durch die Berufung meines Vaters an die Universität Prag gezwungen, diese Anstalt zu verlassen und besuchte nun von 1895 bis 1898 die dortige öffentliche Schule des Waisenhauses zu St. Johann dem Täufer. Dann trat ich in das Stephansgymnasium in Prag ein, das ich die folgenden 5 Jahre besuchte. Nach Absolvierung des Untergymnasiums besuchte ich sodann von 1903 bis 1906 die deutsche bzw. bömische landwirtschaftliche Landesmittelschule zu Kaaden und legte an dieser Anstalt mein Maturitätsexamen ab."

Tod im Ersten Weltkrieg

Johannes Gad fiel 1916 am Isonzo. Diese Information ist seinem Grabstein zu entnehmen, der sich in Königstein im Taunus neben dem des ebenfalls im Kriege in Verdun gefallenen Neffen (1888-1916) und seines 1917 verstorbenen Onkels Oskar Kohnstamm befindet. Auffällig ist, dass dieses Grab sowie die ganze Person Johannes Gads junior nicht in den Lebenserinnerungen Peter Kohnstamms, seines jüngsten Neffen erwähnt wird. Obwohl viele junge Männer dem Weltkrieg zum Opfer gefallen sind, dürfte die Anzahl derer, die promoviert waren sich in Grenzen gehalten haben. Nach Forschungen, die zum Inhalt haben, dass der Roman Der Zauberberg von Thomas Mann im Sanatorium von Dr. Oskar Kohnstamm spielt, würde sich so der Ingenieur Johannes Gad als Romanfigur "Hans" Hans Castorp ( phonetisches Ananym aus: " Doctor Hans an Kap an Kapstadt - tot") anbieten und sein Neffe, der Kriegsfreiwillige Leutnant Rudi Kohnstamm als „Joachim Ziemßen“. Die Buchstaben seines Namens ergeben „Ioiakim“ (ähnlich dem hebräischen „Joachim“).

Grabstätte Kohnstamm von Henry van de Velde

"Das Angebot Kirchners, für ihn ein Denkmal auf dem Königsteiner Friedhof zu errichten, wurde von Vater, trotz seines Enthusiasmus für den Expressionismus, abgelehnt. An seiner Stelle wurde Henry van de Velde, der berühmte Architekt und Freund des Hauses, der damals auch im Sanatorium war, gebeten, das Denkmal zu entwerfen, ebenso eine Grabstätte für die Kohnstammsche Familie zu schaffen."

Die Textstelle "für ihn" bezieht sich auf den im Sanatorium verstorbenen Botho Graef, der als Archäologe und Kunsthistoriker die Einflüsse der afrikanischen Kunst auf die Moderne in Europa massgeblich mitbewirkte. Zwischen den Gräbern der Familienmitglieder Kohnstamm sind Mammutbäume gepflanzt.- siehe afrikanischer Mammutbaum

Quellen

  • Angaben des Universitätsarchives Jena
  • Eintrag der Dissertation in der Deutschen Nationalbibliothek
  • Taunuszeitung vom 30.04.2008 „Von Kohnstamm zum Zauberberg“[1]

Einzelnachweis

  • Peter Kohnstamm: "Lieder eines fahrenden Gesellen - Erinnerungen an vergangene Zeiten, Königstein im Taunus, 1994, S. 23

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Init-Quelle

Entnommen aus der:

Erster Autor: Groth-Pfeifer angelegt am 08.03.2010 um 09:29,
Alle Autoren: HenrikHolke, Groth-Pfeifer, Eynre, Der.Traeumer, DerHexer, NCC1291, WWSS1, HAL Neuntausend


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