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MPLS - Verknüpfung von Unternehmensstandorten
MPLS steht als Kurzform für Multiprotocol Label Switching. Es ermöglicht die Übertragung von Datenpaketen über eine gemeinsam geteilte Netzinfrastruktur, die auch als VPN (Virtual Private Network) bezeichnet wird. Mit Hilfe von MPLS ist es möglich, ein von außen abgeschirmtes Netzwerk aufzubauen, in dem ausgewählte Kommunikationspartner kommunizieren und Daten miteinander austauschen.
1. Technische Merkmale
Seit Ende der 1990er Jahre ist es möglich, mittels MPLS überlastete Routing-Systeme zu entlasten. Datenpakete werden dabei nicht mehr von einem Router zum nächsten übertragen, da hier der einzelne Router jedes Mal aufs Neue entscheiden muss, welcher Weg für die Weiterverbindung der günstigere ist. Mit MPLS wird hingegen ein Datenpfad vorsignalisiert, den der Router ausliest und automatisch weiterleitet. MPLS Netze sind daher effektiver und verhindern eine Überlastung des gesamten Routung-Systems.
MPLS erlaubt zudem ein flexibles Routing innerhalb eines Firmennetzwerkes. Dabei können sogenannte Labels so eingesetzt werden. Diese erlauben zum einen das Blockieren von Daten und zum anderen die Umleitung von Dateipfaden. Ebenso können einzelne Datenpakete mit Prioritäten ausgewiesen werden, wodurch Rangfolgen vorgenommen werden können. IP-Telefonate können beispielsweise vor Druckaufträgen oder E-Mailings mit einer höheren Priorität versehen werden.
2. Einbindung externer Mitarbeiter
Vorwiegend werden MPLS-Netze für die Einbindung externer Firmenstandorte verwendet. Mit Hilfe von VPN-Tunneln oder einer Firewall ist auch die Einbindung externer Mitarbeiter möglich.
2.1 via Firewall
Bei der Verbindung über eine Firewall erhalten externe Mitarbeiter Zugang zu der von der Firma genutzten Software. Hierfür wird ein sogenannter VPN-Client bereitgestellt. Dieser kann in den meisten Fällen von der Anbieterseite des Softwareherstellers heruntergeladen werden und wird anschließend auf dem ausgewählten Rechner installiert. Der VPN-Client ermöglicht die Verbindung zum MPLS Netzwerk. Alle notwendigen Zugangsdaten und Pfade sind dabei bereits im Client enthalten.
2.2 via VPN Tunnel
VPN Tunnel werden häufig bei temporären Verbindungen eingesetzt. Dabei erfolgen die Verbindungen mit Hilfe eines bereits vorkonfigurierten VPN-Routers von einem Netzanbieter. Der VPN-Router besitzt hier bereits alle notwendigen Pfade für das MPLS Netzwerk. Darüber hinaus kann einzelnen Anschlüssen ein begrenztes Zugriffsrecht zugewiesen werden. Das erlaubt den Schutz von sensiblen Daten, die sich ebenfalls in Firmennetzwerken befinden.
3. MPLs Netzwerk Sicherheit
MPLS Netzwerkezugänge können auf zwei Wegen verschlüsselt werden, einerseits mittels einer SSL- (Secured Socket Layer) oder andererseits mit Hilfe einer IPsec-(Internet Protocol Security) Datenverschlüsselung.
SSL-Verschlüsselung
Die SSL-Datenverschlüsselung erfolgt zwischen PC und dem Central Network Gateway (CNG) des MPLS-Netzwerks. Dabei kann eine Vielzahl von Benutzergruppenrollen mit unterschiedlichen Zugriffslevels im Netzwerk erstellt werden.
IPsec-Verschlüsselung
Eine IPsec-Datenverschlüsselung erfolgt über das öffentliche Internet zwischen Desktop und IP-VPN-Router des Unternehmens. Für die Bereitstellung einer gesicherten Verbindung wird ein VPN-Client benötigt. Die Zugangsrichtlinien und Konfigurationen werden dabei automatisch vom zentralen Gateway heruntergeladen. Der Client kann zudem von mehreren externen Zugängen gleichzeitig genutzt werden.