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Baruch Mayer
Baruch Mayer (geb. 1845 in Müllheim, gest. 1927 in Bühl) [2], Sohn von Josef Mayer jun. und Esther Mayer, geb. Günzburger, war ein Rabbiner. Von 1885 bis 1925 war er Bezirksrabbiner der jüdischen Gemeinde von Bühl.
Leben
- Am 6. Oktober 1889 wurde die Synagoge in Ettlingen durch Rabbiner Baruch Mayer ihrer Bestimmung übergeben. [3]
- Am 20. März 1897 hielt Mayer in der Synagoge zu Bühl eine Festrede zur 100-Jahr-Feier des Geburtstags von Kaiser Wilhelm I. und am 16. August 1899 eine Ansprache anlässlich der Einweihung der Synagoge von Baden-Baden. Nach 1911 war er Konferenzrabbiner. [4]
- Das Ansehen, das er in der Stadt genoß lässt sich daran ermessen, dass der Gemeinderat am 5. November 1924 beschloss Rabbi Mayer zum 40-jährigen Dienstjubiläum und gleichzeitig 80. Geburtstag persönlich die guten Wünsche der Bürgerschaft zu überbringen. Zur Gratulation fanden sich die Stadträte am 1. März 1925 im Bühler Rathaus ein. Zehn Tage darauf beschloss der Gemeinderat, ihm das Ehrenbürgerrecht der Stadt zu verleihen. Die Übergabe der Urkunde erfolgte fünf Tage später.
- Baruch Mayer war verheiratet mit Anna Mayer (1852 - 1931), geb. Bloch, aus Sulzburg. [5]
Grabstelle
Er wurde, wie auch seine Frau, auf dem jüdischen Friedhof in Bühl beerdigt. Seine Grabstelle ist rechts vom Gehweg das erste Grab in der 24. Reihe.
Einzelnachweise
- ↑ Anm.: Links vom Gehweg das 4. Grab in der 26. Reihe
- ↑ Bühl mit Achern (Kreis Rastatt) Jüdische Geschichte / Betsaal/Synagoge auf www.alemannia-judaica.de
- ↑ Ettlingen (Landkreis Karlsruhe) Jüdische Geschichte / Betsaal/Synagoge auf www.alemannia-judaica.de im Abschnitt Die Einweihung der Synagoge in Ettlingen am 6. Oktober 1889
- ↑ Landkreis Rastatt - Bühl auf www.rastatt-info.de
- ↑ Siehe Bild ihres Grabsteins in diesem Artikel.
Andere Lexika
Wikipedia kennt dieses Lemma (Baruch Mayer) vermutlich nicht.