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Stotel

Aus PlusPedia
Version vom 2. September 2010, 17:08 Uhr von Anthoney (Diskussion | Beiträge) (Kupferstatus + Kats)
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Der Ort Stotel (PLZ 27612 Loxstedt-Stotel) wurde 1105 das erste Mal in einer Urkunde des Erzbischoffs Friedrich unter dem Namen Statle erwähnt. Um das Jahr 1500 dann als Stotell. Erwähnenswert wäre noch das Stoteler Notgeld vom 11.02.1921, zu 25, 50 und 75 Pfennig. Zudem gab es in Stotel einst eine Burg (13. Jahrhundert) und einen Grafen von Stotel. Außerdem wurden in neuester Zeit steinzeitliche Funde gemacht. Zur Neugliederung der Landkreise Osterholz und Wesermünde (jetzt Landkreis Cuxhaven) wurde die Ortschaft per Gesetz rückwirkend zum 1. März 1974 in die vergrößerte Einheitsemeinde Loxstedt eingegliedert und ist dort mit 2.622 Einwohnern der zweitgrößte Ort. Stotel liegt ca. 10 km südlich von Bremerhaven und gehört zum Landkreis Cuxhaven. Westlich von Stotel fließt die Weser. Die Autobahn A27 hat eine Ausfahrt Stotel und ist der Knotenpunkt zum Anschluss an den Wesertunnel. Erwähnenswert sind noch das Stoteler Moor (Naturschutzgebiet) mit einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt, sowie der Fluss Lune und der zum Baden, Angeln und Windsurfen einladende Stoteler See. Hugo Ungewitter malte die Stoteler Fresken im Grafenhof an die Wände. Die sind nach dem Abriss des Grafenhofes nun anderweitig in Stotel ausgestellt. Die ehemalige Ruine von Stotel, die auch in einigen TV-Filmen als Drehort zum Einsatz kam und weithin ein sichtbares Wahrzeichen von Stotel war, wurde inzwischen abgerissen. Als Ortsteile im weiteren Sinne können das Hohe Feld, der Karfacker, das Alte Dorf, die Sandkuhle und der Sandberg am (Stoteler Moor) gelten. Die Telefon-Vorwahl ist 04744.

Weblinks


Literatur

  • Männer vom Morgenstern (Herausgeber): Flurnamensammlung Wesermünde - Die Flurnamen des Grundsteuerkatasters von 1876. „Männer vom Morgenstern“ Heimatbund an Elb- und Wesermündung e.V. Bremerhaven 1995. ISBN 3-931771-27-X
  • Heinrich Schriefer: Hagen und Stotel; Geestemünde, 1901

Andere Lexika