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Eröffnung (Schach): Unterschied zwischen den Versionen
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Die '''Eröffnung''' ist die erste Phase einer [[Schach]]partie. Sie umfasst etwa die ersten 10 bis 15 Züge einer Partie und endet nach der [[Strategie (Schach)#Stellung und Entwicklung|Entwicklung]] der Figuren; es schließt sich das [[Mittelspiel]] an. Je nachdem, welche Steine zuerst gezogen werden, spricht man von einer [[Offene Spiele|''offenen'']], [[Halboffene Spiele|''halboffenen'']] oder [[Geschlossene Spiele|''geschlossenen'']] Partie. | Die '''Eröffnung''' ist die erste Phase einer [[Schach]]partie. Sie umfasst etwa die ersten 10 bis 15 Züge einer Partie und endet nach der [[Strategie (Schach)#Stellung und Entwicklung|Entwicklung]] der Figuren; es schließt sich das [[Mittelspiel]] an. Je nachdem, welche Steine zuerst gezogen werden, spricht man von einer [[Offene Spiele|''offenen'']], [[Halboffene Spiele|''halboffenen'']] oder [[Geschlossene Spiele|''geschlossenen'']] Partie. | ||
Beim ersten Zug gibt es nur wenige Möglichkeiten, da in der Grundstellung die Bauern in der vorderen Reihe die Bewegung der anderen Figuren behindern. So gibt es zum Beginn des Spiels grundsätzlich nur zwei Möglichkeiten: | Beim ersten Zug gibt es nur wenige Möglichkeiten, da in der Grundstellung die Bauern in der vorderen Reihe die Bewegung der meisten anderen Figuren behindern. So gibt es zum Beginn des Spiels grundsätzlich nur zwei Möglichkeiten: | ||
*Die Eröffnung mit einem Bauern, der in diesem Fall ein oder zwei Felder gehen darf. Dieser Zug wird von den meisten Schachspielern gewählt. Ein Beispiel ist die [[Sizilianische Verteidigung]] | *Die Eröffnung mit einem Bauern, der in diesem Fall ein oder zwei Felder gehen darf. Dieser Zug wird von den meisten Schachspielern gewählt. Ein Beispiel ist die [[Sizilianische Verteidigung]] | ||
*Die Eröffnung mit einem Springer, der wahlweise nach links oder rechts über die Bauern hinweg setzen darf, gilt dagegen als ungewöhnlich. Sie findet sich aber zum Beispiel bei der [[Réti-Eröffnung]] und ist auch Teil der [[Indische Verteidigung|Indischen Verteidigung]]. | *Die Eröffnung mit einem Springer, der wahlweise nach links oder rechts über die Bauern hinweg setzen darf, gilt dagegen als ungewöhnlich. Sie findet sich aber zum Beispiel bei der [[Réti-Eröffnung]] und ist auch Teil der [[Indische Verteidigung|Indischen Verteidigung]]. | ||
Version vom 23. Juli 2024, 11:37 Uhr
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| Indische Verteidigung |
Die Eröffnung ist die erste Phase einer Schachpartie. Sie umfasst etwa die ersten 10 bis 15 Züge einer Partie und endet nach der Entwicklung der Figuren; es schließt sich das Mittelspiel an. Je nachdem, welche Steine zuerst gezogen werden, spricht man von einer offenen, halboffenen oder geschlossenen Partie.
Beim ersten Zug gibt es nur wenige Möglichkeiten, da in der Grundstellung die Bauern in der vorderen Reihe die Bewegung der meisten anderen Figuren behindern. So gibt es zum Beginn des Spiels grundsätzlich nur zwei Möglichkeiten:
- Die Eröffnung mit einem Bauern, der in diesem Fall ein oder zwei Felder gehen darf. Dieser Zug wird von den meisten Schachspielern gewählt. Ein Beispiel ist die Sizilianische Verteidigung
- Die Eröffnung mit einem Springer, der wahlweise nach links oder rechts über die Bauern hinweg setzen darf, gilt dagegen als ungewöhnlich. Sie findet sich aber zum Beispiel bei der Réti-Eröffnung und ist auch Teil der Indischen Verteidigung.
Rein rechnerisch gibt es für jeden Spieler beim ersten Zug 20 Möglichkeiten zur Eröffnung. Diese Zahl ergibt sich aus den Wahlmöglichkeiten bei den Bauern (acht Figuren können jeweils ein oder zwei Felder vorrücken) und den Springern (diese können jeweils nach links oder rechts springen). Werden die Möglichkeiten des Gegners berücksichtigt, so ergeben sich für Weiß und Schwarz insgesamt 400 Möglichkeiten, da jeder Spieler auf einen Eröffnungszug des Gegners wiederum 20 Wahlmöglichkeiten hat. Die Kunst besteht darin, auf die Züge des Gegners zu reagieren und die Möglichkeiten vorauszuberechnen.