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Testseite - bitte nicht ändern! --[[Benutzer:Funker|Funker]] 08:52, 5. Jun. 2010 (UTC)
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Prof. Dr. H. Graetz beschreibt in seinem 1914 erschienen Buch die Ereignisse wie folgt:
Die nächsten jüdischen Jahre (5771 - 5772 = Sept. 2010 - Sept. 2012)
{{Zitat
|Text=...<br/>
Es hieß, die Juden des Städtchens Röttingen (in Franken) hätten eine Hiostie geschändet und sie in einem Mörser zerstoßen; daraus sei nun Blut geflossen. Ein Edelmann dieses Ortes, namens Rindfleisch, nahm sich der angeblich geschändeten Hostie an, gab vor, er sei vom Himmel berufen worden, das verfluchte Geschlecht der Juden vom Erdboden zu vertilgen, und sammelte den leichtgläubigen, verdummten Pöbel um sich, als Helfer zu seinem blutigen Beginnen. Er und seine Schar überlieferten zuerst die Mitglieder der Gemeinde Röttingen dem Feuertode (April 1298). Von hier aus zog die Rotte der Judenschlächter unter Rindfleischs Anführung von Stadt zu Stadt, nahm Gesinnungsgenossen in ihre Reihen auf und amchte alle Juden nieder, die ihr in die Hände fielen, es sei denn, daß sie sich zum Christentume bekehrten. Rindfleisch, von verwegenem Blute und falscher Begeisterung getrieben, zwang förmlich die Bürger der Städte gegen ihre jüdischen Mitbewohner zu wüten. Die große Gemeinde Würzburg wurde vollständig aufgerieben (24. Juli). In Nürnberg hatten sich die Juden zuerst in die Burg geflüchtet, aber auch da angegriffen, setzten sie sich mit Hilfe menschlich gesinnter Christen zur Wehr, unterlagen natürlich zuletzt und wurden sämtlich totgeschlagen (1. August). Ascheris Verwandter und Studiengenosse Mardochai Ben-Hillel, der ein sehr geschätztes rabbinisches Sammelwerk angelegt hatte, fiel in Nürnberg mit seiner Frau und fünf Kindern als Märtyrer. Viele Eltern, welche fürchteten, daß ihre Kinder aus Todesfurcht nicht standhaft im Glauben bleiben würden, warfen sie mit eigenen Händen in die Flammen und stürzten sich nach. In bayern entgingen nur die Gemeinden von regensburg und Augsburg dem Gemetzel.<br/>
Die blutige Verfolgung unter Rindfleischs Führung wälzte sich von Franken und Bayern nach Östereich, raffte über hundertvierzig Gemeinden und über 100 000 Juden hin und dauerte beinah ein halbes Jahr. Sämtliche Juden Deutschlands zitterten und waren auf den sicheren Untergang vorbereitet. Es wäre in der Tat dahingekommen, wenn der Bürgerkrieg in Deutschland nicht durch den Tod des Kaisers Adolf und die Wahl Albrechts zu Ende gegangen wäre. Der zweite habsburger, welcher den gestörten Landfrieden kräftig wieder herstellte, zog diejenigen, welche sich an den Juden vergangen hatten, zur Rechenschaft und legte den dabei beteiligten Städten Strafgelder auf. Er tat es aus dem Grunde, weil er durch den Verlust seiner Kammerknechte und ihrer Habe an seinem Fiskus Einbuße erlitten habe. Von den unter dem Schrecken getauften Juden kehrten die meisten zum Judentum zurück; wie es scheint, hatten der Kaiser und auch die Vertreter der Kirche dabei ein Auge zugedrückt.<br/>
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|Autor=Prof. Dr. H. Graetz
|Quelle=Volkstümliche Geschichte der Juden in drei Bänden - Zweiter Band. Von der zweitmaligen Zerstörung Jerusalems unter Kaiser Vespasian bis zu den massenhaften Zwangstaufen der Juden in Spanien. Fünfte Auflage, Leipzig 1914"; ebd. Seite 540f.
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Volkstümliche Geschichte der Juden in drei Bänden von Dr. H. Graetz weiland Prof. an der Universität Breslau - Zweiter Band. Von der zweitmaligen Zerstörung Jerusalems unter Kaiser Vespasian bis zu den massenhaften Zwangstaufen der Juden in Spanien. Fünfte Auflage, Leipzig 1914"; ebd. Seite 540f.
<u>5771 (2010/11 = 9. Sept. 2010 - 28. Sept. 2011)</u>
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{| class="wikitable"
 
! Tag
! Jüd. Datum
! Datum
! Jüd. Bezeichnung
|-
| Donnerstag
| 1. Tischri 5771
| 9. September 2010
| Rosch haSchanah 1. Tag
|-
| Freitag
| 2. Tischri 5771
| 9. September 2010
| Rosch haSchanah 2. Tag
|-
| Sonntag
| 4. Tischri 5771
| 12. September 2010
| Zom Gedaljah
|}
 
Artikeltext


== Fussnoten ==
== Fussnoten ==
<references />
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Version vom 10. August 2010, 10:48 Uhr

Testseite - bitte nicht ändern! --Funker 08:52, 5. Jun. 2010 (UTC)

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Die nächsten jüdischen Jahre (5771 - 5772 = Sept. 2010 - Sept. 2012)

5771 (2010/11 = 9. Sept. 2010 - 28. Sept. 2011)

Tag Jüd. Datum Datum Jüd. Bezeichnung
Donnerstag 1. Tischri 5771 9. September 2010 Rosch haSchanah 1. Tag
Freitag 2. Tischri 5771 9. September 2010 Rosch haSchanah 2. Tag
Sonntag 4. Tischri 5771 12. September 2010 Zom Gedaljah

Artikeltext

Fussnoten