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Benutzer:Funker/Test: Unterschied zwischen den Versionen
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====Die Anschuldigungen gegen die Juden werden konkreter==== | |||
Immer wieder, hauptsächlich seit Mitte des 12. Jahrhunderts, wurden die Juden satanischer Verbrechen beschuldigt: Ritualmord (oft mit vorrangegangener Kindesentführung)<ref name="Ritualmord">Ritualmord:<br/>Juden sollen, besonders um die Osterzeit herum christliche Jungen entführt und geschlachtet haben, um deren Blut zu trinken. Erstes namentlich bekanntes Opfer soll 1144 William aus Norwich gewesen sein. In Detschland ist eines der bekanntesten die Geschichte um den 16jährigen Werner aus Oberweichsel (Bacharach):<br/> Am Gründonnerstag des Jahres 1287 soll er erschlagen (nach anderer Überlieferung mit Stichwunden übersät) aufgefunden worden sein. Zweifelhaften Zeugenaussagen nach, soll sein Blut von Juden für das Passah-Fest benötigt worden sein. Andere Quellen berichten, daß er an den Füßen aufgehängt wurde, damit Jdie Juden in den besitz der Hostie gelangen, welche er geschluckt habe. Seine Leiche soll in den Rhein geworfen worden sein, wo sie gefunden wurde.<br/> | Immer wieder, hauptsächlich seit Mitte des 12. Jahrhunderts, wurden die Juden satanischer Verbrechen beschuldigt: Ritualmord (oft mit vorrangegangener Kindesentführung)<ref name="Ritualmord">Ritualmord:<br/>Juden sollen, besonders um die Osterzeit herum christliche Jungen entführt und geschlachtet haben, um deren Blut zu trinken. Erstes namentlich bekanntes Opfer soll 1144 William aus Norwich gewesen sein. In Detschland ist eines der bekanntesten die Geschichte um den 16jährigen Werner aus Oberweichsel (Bacharach):<br/> Am Gründonnerstag des Jahres 1287 soll er erschlagen (nach anderer Überlieferung mit Stichwunden übersät) aufgefunden worden sein. Zweifelhaften Zeugenaussagen nach, soll sein Blut von Juden für das Passah-Fest benötigt worden sein. Andere Quellen berichten, daß er an den Füßen aufgehängt wurde, damit Jdie Juden in den besitz der Hostie gelangen, welche er geschluckt habe. Seine Leiche soll in den Rhein geworfen worden sein, wo sie gefunden wurde.<br/> | ||
Die beschuldigten Juden wurden nicht lange befragt, sechundzwanzig Juden wurden ohne Prozess ermordet.<br/> | Die beschuldigten Juden wurden nicht lange befragt, sechundzwanzig Juden wurden ohne Prozess ermordet.<br/> | ||
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Ein Jude hab einer christlichen Magd für 10 Pfund Silber eine geweihte Hostie gekauft. Die Judengemeinde habe diese Hostie dann mit Messer bearbeitet. Sie ließ sich nicht zerstören. Erst mit einem großen Messer konnte die Hostie zerteilt werden. Dabei sei Blut geflossen. Anschließend seien die Stücke in heißes Wasser geworfen worden, worauf sie sich in ein Stück Fleisch verwandelten. Johannes berichtete, daß durch dieses Wunder viele Augenzeugen sich zum Christentum bekehrt haben.<br/> | Ein Jude hab einer christlichen Magd für 10 Pfund Silber eine geweihte Hostie gekauft. Die Judengemeinde habe diese Hostie dann mit Messer bearbeitet. Sie ließ sich nicht zerstören. Erst mit einem großen Messer konnte die Hostie zerteilt werden. Dabei sei Blut geflossen. Anschließend seien die Stücke in heißes Wasser geworfen worden, worauf sie sich in ein Stück Fleisch verwandelten. Johannes berichtete, daß durch dieses Wunder viele Augenzeugen sich zum Christentum bekehrt haben.<br/> | ||
<small>Quelle: [http://www.judentum.org/judenmission/antijudaismus/hostie.htm "Judentum.org: Heiliges Blut: Hinter- und Abgründiges zum "Hostienfrevel""]</small></ref>, Gotteslästerung und Brunnenvergiftung<ref name="Brunnenvergiftung">Brunnenvergiftung:<br/>Im Jahr 1321 wurden die Juden beschuldigt, sie hätten, um die Christen des landes zu ermorden, die Brunnen verseucht. Zwei jahre später, im Jahre 1323, hatten eben aus diesem Grunde, alle Juden das Land verlassen. Zur Zeit der Pest kam erneut der Verdacht der Brunnenvergiftung wieder auf. In den jahren 1348 und 1349 erreichte die Gewalt gegen die Juden ihren Höhepunkt.<br/><small>Quelle: [http://www.politische-bildung-brandenburg.de/juden/geschichte/juden_christen.htm "Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung: Juden im Mittelalter - Juden und Christen - 3. Die Brunnenvergiftung"]</small></ref>. | <small>Quelle: [http://www.judentum.org/judenmission/antijudaismus/hostie.htm "Judentum.org: Heiliges Blut: Hinter- und Abgründiges zum "Hostienfrevel""]</small></ref>, Gotteslästerung und Brunnenvergiftung<ref name="Brunnenvergiftung">Brunnenvergiftung:<br/>Im Jahr 1321 wurden die Juden beschuldigt, sie hätten, um die Christen des landes zu ermorden, die Brunnen verseucht. Zwei jahre später, im Jahre 1323, hatten eben aus diesem Grunde, alle Juden das Land verlassen. Zur Zeit der Pest kam erneut der Verdacht der Brunnenvergiftung wieder auf. In den jahren 1348 und 1349 erreichte die Gewalt gegen die Juden ihren Höhepunkt.<br/><small>Quelle: [http://www.politische-bildung-brandenburg.de/juden/geschichte/juden_christen.htm "Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung: Juden im Mittelalter - Juden und Christen - 3. Die Brunnenvergiftung"]</small></ref>. | ||
====Der zweite Kreuzzug==== | |||
Zu Beginn des Zweiten Kreuzzuges ('''1147-1149''') hetzte der Mönch Rudolph im Rheinland erneut gegen die dort lebenden Juden. Die Vorwürfe waren, wie bei vielen Pogromen zuvor, Blutbeschuldigung und Hiostienschändigung. Papst Eugen II versuchte durch einen Erlass ("Bulle") ("Sicut Judaeis") die Juden zu schützen. Dieser Erlass verbot die Zwangtaufen, Übergriffe ohne Rechtsverfahren, erpresste Dienstleistungen. Er erlaubte ausdrücklich das ungestörte Feiern jüdischer Feste. Er schützte die jüdischen Friedhöfe. Wer dagegen verstieß, sollte exkommuniziert werden.<ref>[http://www.focus.de/wissen/bildung/theologie/tid-13327/juden-und-christen-hostienfrevel-ritualmorde-vergiftete-brunnen_aid_368567.html "Focus-Online: Juden und Christen Hostienfrevel, Ritualmorde, vergiftete Brunnen"]</ref><ref name="zweinullsieben">Michael Kühntopf: "Juden, Juden, Juden Band I - Jüdische Chronik - bis 07. November 1862"; ISBN 978-3-8334-8628-9; S. 207f.</ref> | |||
Petrus Venerabilis von Cluny drängte den fränkischen König Ludwig II., die Juden zwar leben zu lassen, sie aber vollständig zu enteignen. Ihre Besitztümer sollten dazu verwendet werden, die Kreuzfahrer zu verpflegen und auszurüsten. Er begründete dieses damit, daß die Juden weit schlimmere Feinde Gottes wären, als die "sarrazenen" (Muslime).<ref name="zweinullsieben"></ref>>br/> | |||
Das der 9. Abt von Cluny<ref>[http://www.abaelard.de/abaelard/030008venerabilis.htm "abaelard.de: Petrus Venerabilis!"]</ref> eindeutig ein Judenhasser war, geht auch aus einer Anmerkung Günter Sternbergers hervor. So sei der Talmud... | |||
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|Text=Töte sie nicht, damit mein Volk es nicht vergesse; lass sie umherirren durch deine Macht, und stürze sie nieder, Herr, unser Schild! | |||
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Er war der Ansicht, daß die Juden in der ganzen Welt zerstreut sind, um als lebendiges Zeichen für das leiden Jesu Christi zu dienen und die Völker auf die kommende Erlösung hinzuweisen. Auch die Juden würden dann, gemäß dem Römerbrief Kap. 11, Vers 25 f. | |||
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|Text=Meine Brüder und Schwestern, ich muss euch jetzt mit Gottes geheimnisvollem Plan bekannt machen. Wenn ihr euch auf eure eigene Klugheit verlasst, könnt ihr leicht zu falschen Schlüssen kommen. Gott hat verfügt, dass ein Großteil des jüdischen Volkes sich gegen die Einladung zum Glauben verhärtet. Aber das gilt nur so lange, bis alle, die er aus den anderen Völkern erwählt hat, den Weg zum Heil gefunden haben.<br/> | |||
Wenn das geschehen ist, dann wird das ganze Volk Israel gerettet werden, wie es in den Heiligen Schriften vorhergesagt ist: "Vom Zionsberg wird der Retter kommen und alle Auflehnung gegen Gott von den Nachkommen Jakobs nehmen.<br/> | |||
Dann werde ich ihnen ihre Verfehlungen vergeben, sagt Gott; und so erfüllt sich der Bund, den ich mit ihnen geschlossen habe." | |||
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Sie müssten dazu verschont werden, so Berhard. Sie sollten jedoch auf die Zinsen für ihre Kredite verzichten. Wenn man die Juden töte, so könne es den Kreuzfahrern ähnlich gehen, wie denen in Ungarn. Bernhard von Clairvaux konnte durch diese Äußerungen Gemetzel, wie im Jahre 1096 geschehen, verhindern.<ref name="zweinullsieben"></ref> | |||
Version vom 31. Juli 2010, 06:55 Uhr
Testseite - bitte nicht ändern! --Funker 08:52, 5. Jun. 2010 (UTC)
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Die Anschuldigungen gegen die Juden werden konkreter
Immer wieder, hauptsächlich seit Mitte des 12. Jahrhunderts, wurden die Juden satanischer Verbrechen beschuldigt: Ritualmord (oft mit vorrangegangener Kindesentführung)[1], Hostienfrevel[2], Gotteslästerung und Brunnenvergiftung[3].
Der zweite Kreuzzug
Zu Beginn des Zweiten Kreuzzuges (1147-1149) hetzte der Mönch Rudolph im Rheinland erneut gegen die dort lebenden Juden. Die Vorwürfe waren, wie bei vielen Pogromen zuvor, Blutbeschuldigung und Hiostienschändigung. Papst Eugen II versuchte durch einen Erlass ("Bulle") ("Sicut Judaeis") die Juden zu schützen. Dieser Erlass verbot die Zwangtaufen, Übergriffe ohne Rechtsverfahren, erpresste Dienstleistungen. Er erlaubte ausdrücklich das ungestörte Feiern jüdischer Feste. Er schützte die jüdischen Friedhöfe. Wer dagegen verstieß, sollte exkommuniziert werden.[4][5]
Petrus Venerabilis von Cluny drängte den fränkischen König Ludwig II., die Juden zwar leben zu lassen, sie aber vollständig zu enteignen. Ihre Besitztümer sollten dazu verwendet werden, die Kreuzfahrer zu verpflegen und auszurüsten. Er begründete dieses damit, daß die Juden weit schlimmere Feinde Gottes wären, als die "sarrazenen" (Muslime).[5]>br/> Das der 9. Abt von Cluny[6] eindeutig ein Judenhasser war, geht auch aus einer Anmerkung Günter Sternbergers hervor. So sei der Talmud...
„... ein Werk des Antichrist; den Juden sei er als Strafe für ihre Sünden gegeben worden, um sie vom Alten Testament abzulenken – ein später immer wiederkehrendes Motiv.“
– Günter Sternberger, Der Talmud. Einführung – Texte – Erläuterungen, München 1987, S. 299
Erst Bernhard von Clairvaux[7], seit 1118 Leiter des Zisterzienserordens, bezog gegen die Judenpogrome etwas eindeutiger Stellung:
„Töte sie nicht, damit mein Volk es nicht vergesse; lass sie umherirren durch deine Macht, und stürze sie nieder, Herr, unser Schild!“
– Psalm 59, Vers 12 - "Elberfelder Übersetzung"
Er war der Ansicht, daß die Juden in der ganzen Welt zerstreut sind, um als lebendiges Zeichen für das leiden Jesu Christi zu dienen und die Völker auf die kommende Erlösung hinzuweisen. Auch die Juden würden dann, gemäß dem Römerbrief Kap. 11, Vers 25 f.
„Meine Brüder und Schwestern, ich muss euch jetzt mit Gottes geheimnisvollem Plan bekannt machen. Wenn ihr euch auf eure eigene Klugheit verlasst, könnt ihr leicht zu falschen Schlüssen kommen. Gott hat verfügt, dass ein Großteil des jüdischen Volkes sich gegen die Einladung zum Glauben verhärtet. Aber das gilt nur so lange, bis alle, die er aus den anderen Völkern erwählt hat, den Weg zum Heil gefunden haben.
Wenn das geschehen ist, dann wird das ganze Volk Israel gerettet werden, wie es in den Heiligen Schriften vorhergesagt ist: "Vom Zionsberg wird der Retter kommen und alle Auflehnung gegen Gott von den Nachkommen Jakobs nehmen.
Dann werde ich ihnen ihre Verfehlungen vergeben, sagt Gott; und so erfüllt sich der Bund, den ich mit ihnen geschlossen habe."“– Römer 11, Vers 25-27 ("Gute Nachricht")
Sie müssten dazu verschont werden, so Berhard. Sie sollten jedoch auf die Zinsen für ihre Kredite verzichten. Wenn man die Juden töte, so könne es den Kreuzfahrern ähnlich gehen, wie denen in Ungarn. Bernhard von Clairvaux konnte durch diese Äußerungen Gemetzel, wie im Jahre 1096 geschehen, verhindern.[5]
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Fussnoten
- ↑ Ritualmord:
Juden sollen, besonders um die Osterzeit herum christliche Jungen entführt und geschlachtet haben, um deren Blut zu trinken. Erstes namentlich bekanntes Opfer soll 1144 William aus Norwich gewesen sein. In Detschland ist eines der bekanntesten die Geschichte um den 16jährigen Werner aus Oberweichsel (Bacharach):
Am Gründonnerstag des Jahres 1287 soll er erschlagen (nach anderer Überlieferung mit Stichwunden übersät) aufgefunden worden sein. Zweifelhaften Zeugenaussagen nach, soll sein Blut von Juden für das Passah-Fest benötigt worden sein. Andere Quellen berichten, daß er an den Füßen aufgehängt wurde, damit Jdie Juden in den besitz der Hostie gelangen, welche er geschluckt habe. Seine Leiche soll in den Rhein geworfen worden sein, wo sie gefunden wurde.
Die beschuldigten Juden wurden nicht lange befragt, sechundzwanzig Juden wurden ohne Prozess ermordet.
Die jüdischen Gemeinden des Umlandes empörten sich und wandten sich an den Kaiser Rudolf von Habsburg (1218 -1291). Dieser war von der Unschuld der Juden überzeugt. Er legte den Mördern eine Geldbuße auf und befahl den Leichnam des Werner zu verbrennen.
Seinem Befehl wurde nicht Folge geleistet. Im Gegenteil: Man errichtete für den ermordeten Werner eine Kapelle, denn viele Christen pilgerten nach Bacharach, sein Leichnam wurde verehrt. Bis in das Jahr 1963 feierte man das Fest des heiligen Werner.
Quelle: "Ökumenisches Heiligenlexikon: Werner von Oberwesel (von Bacharach)
Im Jahr 2001 brachte man an der Kapelle eine Tafel mit dem Text eines Gebetes Papst Johannes XXIII. an:„Wir erkennen heute, daß viele Jahrhunderte der Blindheit unsere Augen verhüllt haben, so daß wir die Schönheit Deines auserwählten Volkes nicht mehr sehen und in seinem Gesicht nicht mehr die Züge unseres gestorbenen Bruders wiedererkennen.
Wir erkennen, daß ein Kainsmal auf unserer Stirn steht. Im Laufe der Jahrhunderte hat unser Bruder Abel in dem Blute gelegen, das wir vergossen, und er hat Tränen geweint, die wir verursacht haben, weil wir Deine Liebe vergaßen.
Vergib uns den Fluch, den wir zu Unrecht an den Namen der Juden hefteten.
Vergib uns, daß wir Dich in ihrem Fleische zum zweitenmal ans Kreuz schlugen.
Denn wir wußten nicht, was wir taten.“Bis in die heutige Zeit wird immer wieder ein Bezug zwischen Juden und Ritualmorde hergestellt. Zuletzt im Januar 2010, als an der Kölner (Pappplakat-)Klagemauer vom Betreiber ein Hetz-Plakat aufgehängt wurde. Dieses zeigte einen an einem Tsich sitzenden Mann, der mit gabel und Messer ein totes ausgeblutetes palästinensisches Kind zerstückelt. Der Brustlatz des Mannes schückt ein blauer Davidstern.
Quelle: "Zentralrat der Juden in Deutschland: Ritualmord - Kölner Plakat greift in die Rüstkammer alten Judenhasses"
- ↑ Hostienfrevel:
Juden sollen angeblich geweihte Hostien gestohlen und mit Nadeln durchstochen haben. Ihre (angebliche) Überlegung: Wenn die Hostie tatsächlich der Leib Jesus von Nazareth sei, so müsse er ja bluten.
Johannes von Tilrode (gest. 1298), berichtet von einem fall, der sich in Paris abgespielt haben soll:
Ein Jude hab einer christlichen Magd für 10 Pfund Silber eine geweihte Hostie gekauft. Die Judengemeinde habe diese Hostie dann mit Messer bearbeitet. Sie ließ sich nicht zerstören. Erst mit einem großen Messer konnte die Hostie zerteilt werden. Dabei sei Blut geflossen. Anschließend seien die Stücke in heißes Wasser geworfen worden, worauf sie sich in ein Stück Fleisch verwandelten. Johannes berichtete, daß durch dieses Wunder viele Augenzeugen sich zum Christentum bekehrt haben.
Quelle: "Judentum.org: Heiliges Blut: Hinter- und Abgründiges zum "Hostienfrevel"" - ↑ Brunnenvergiftung:
Im Jahr 1321 wurden die Juden beschuldigt, sie hätten, um die Christen des landes zu ermorden, die Brunnen verseucht. Zwei jahre später, im Jahre 1323, hatten eben aus diesem Grunde, alle Juden das Land verlassen. Zur Zeit der Pest kam erneut der Verdacht der Brunnenvergiftung wieder auf. In den jahren 1348 und 1349 erreichte die Gewalt gegen die Juden ihren Höhepunkt.
Quelle: "Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung: Juden im Mittelalter - Juden und Christen - 3. Die Brunnenvergiftung" - ↑ "Focus-Online: Juden und Christen Hostienfrevel, Ritualmorde, vergiftete Brunnen"
- ↑ 5,0 5,1 5,2 Michael Kühntopf: "Juden, Juden, Juden Band I - Jüdische Chronik - bis 07. November 1862"; ISBN 978-3-8334-8628-9; S. 207f.
- ↑ "abaelard.de: Petrus Venerabilis!"
- ↑ "heiligenlexikon.de: Bernhard von Clairvaux"