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Krise in Russland 2023: Unterschied zwischen den Versionen
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Zu einer '''Krise in [[Russland]]''' kam es [[2023]] im Zusammenhang mit einem Aufstand der [[Gruppe Wagner]], einer [[paramilitär]]ischen Organisation, spätestens ab dem 20. Juni. Hintergrund ist | Zu einer '''Krise in [[Russland]]''' kam es [[2023]] im Zusammenhang mit einem Aufstand der [[Gruppe Wagner]], einer [[paramilitär]]ischen Organisation, spätestens ab dem 20. Juni. Hintergrund ist die russische Spezialoperation seit Februar 2022 in der [[Ukraine]]. [[Jewgeni Wiktorowitsch Prigoschin|Jewgeni Prigoschin]], Chef der Gruppe Wagner, kündigte an, Verteidigungsminister [[Sergei Kuschugetowitsch Schoigu|Sergei Schoigu]] und Generalstabschef [[Waleri Wassiljewitsch Gerassimow|Waleri Gerassimow]] aus ihren Ämtern zu entfernen bzw. in einem „Marsch der Gerechtigkeit“ auf [[Moskau]] vorzurücken, sollten diese beiden Persomem nicht freiwillig von ihren Machtpositionen zurücktreten. Am 24. Juni besetzte die Gruppe Wagner zunächst Militäreinrichtungen in [[Rostow am Don]] und rückte weiter über [[Woronesch]] auf Moskau vor. | ||
Der russische Präsident [[Wladimir Wladimirowitsch Putin|Wladimir Putin]] gab daraufhin eine Erklärung ab, in der er die aufständischen Bestrebungen als Verrat an Russland verurteilte. Nach Vermittlungen durch Präsident [[Alexander Lukaschenko]] von [[Belarus]] gab Prigoschin am Abend des 24. Juni bekannt, dass er den Marsch auf die russische Hauptstadt abbrechen werde. Den Aufständischen sei Straffreiheit zugesagt worden; Prigoschin werde künftig nach Belarus ins Exil gehen.<ref>https://de.wikipedia.org/wiki/Aufstand_der_Gruppe_Wagner_in_Russland</ref> Seine tatsächlichen Pläne legte Prigoschin nicht dar, sondern rechtfertigte sich nachträglich: „Wir sind losgegangen, um Protest zu demonstrieren, nicht um die Obrigkeit im Land zu stürzen.“ | Der russische Präsident [[Wladimir Wladimirowitsch Putin|Wladimir Putin]] gab daraufhin eine Erklärung ab, in der er die aufständischen Bestrebungen als Verrat an Russland verurteilte. Nach Vermittlungen durch Präsident [[Alexander Lukaschenko]] von [[Belarus]] gab Prigoschin am Abend des 24. Juni bekannt, dass er den Marsch auf die russische Hauptstadt abbrechen werde. Den Aufständischen sei Straffreiheit zugesagt worden; Prigoschin werde künftig nach Belarus ins Exil gehen.<ref>https://de.wikipedia.org/wiki/Aufstand_der_Gruppe_Wagner_in_Russland</ref> Seine tatsächlichen Pläne legte Prigoschin nicht dar, sondern rechtfertigte sich nachträglich: „Wir sind losgegangen, um Protest zu demonstrieren, nicht um die Obrigkeit im Land zu stürzen.“ | ||
Version vom 4. Juli 2023, 20:08 Uhr
Zu einer Krise in Russland kam es 2023 im Zusammenhang mit einem Aufstand der Gruppe Wagner, einer paramilitärischen Organisation, spätestens ab dem 20. Juni. Hintergrund ist die russische Spezialoperation seit Februar 2022 in der Ukraine. Jewgeni Prigoschin, Chef der Gruppe Wagner, kündigte an, Verteidigungsminister Sergei Schoigu und Generalstabschef Waleri Gerassimow aus ihren Ämtern zu entfernen bzw. in einem „Marsch der Gerechtigkeit“ auf Moskau vorzurücken, sollten diese beiden Persomem nicht freiwillig von ihren Machtpositionen zurücktreten. Am 24. Juni besetzte die Gruppe Wagner zunächst Militäreinrichtungen in Rostow am Don und rückte weiter über Woronesch auf Moskau vor.
Der russische Präsident Wladimir Putin gab daraufhin eine Erklärung ab, in der er die aufständischen Bestrebungen als Verrat an Russland verurteilte. Nach Vermittlungen durch Präsident Alexander Lukaschenko von Belarus gab Prigoschin am Abend des 24. Juni bekannt, dass er den Marsch auf die russische Hauptstadt abbrechen werde. Den Aufständischen sei Straffreiheit zugesagt worden; Prigoschin werde künftig nach Belarus ins Exil gehen.[1] Seine tatsächlichen Pläne legte Prigoschin nicht dar, sondern rechtfertigte sich nachträglich: „Wir sind losgegangen, um Protest zu demonstrieren, nicht um die Obrigkeit im Land zu stürzen.“
Stellungnahmen von deutschen Politikern
- Am 28. Juni 2023 nahm Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) bei seinem offiziellen Antrittsbesuchs in den USA dazu Stellung.[2] Welche Folgen sich für Russland und für Putin ergeben, ließe sich noch nicht abschätzen.
- Am 02.07.2023 waren Ralf Stegner, Norbert Röttgen, Claudia Major, Irina Scherbakowa und Michael Thumann Gäste bei Anne Will. Das Thema der Sendung lautete "Machtkampf in Russland – Chance für die Ukraine?"[3]
Weblinks
- Erklärung von prigoschin und Bericht, in Die Zeit am 26. Juni 2023
- Bericht im ZDF am 25. Juni 2023
- Wird Putin von den eigenen Bluthunden zerfleischt?, Beitrag auf conservo.blog am 26. Februar 2023
- Was der Machtkampf der Warlords für Putins Zukunft bedeutet, Bericht in Die Welt am 27. Februar 2023
Siehe auch
Einzelnachweise
Andere Lexika
Wikipedia kennt dieses Lemma (Krise in Russland 2023) vermutlich nicht.
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