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Unglück bei der Loveparade 2010: Unterschied zwischen den Versionen
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Vor dem eingezäunten Gelände des [[Güterbahnhof]]s hatte sich ein Besucherstrom gestaut. Nachdem das Veranstaltungsgelände wegen Überfüllung geschlossen wurde, kam es zur Überfüllung im einspurigen Tunnel der Karl-Lehr-Straße am Alten Güterbahnhof, der als Haupteingang des Geländes diente. Tausende wollten das Gelände verlassen, um zu einer zweiten, außerhalb des Geländes liegenden Bühne zu kommen. Doch gleichzeitig kamen massenweise Besucher am Tunnel an, welche zur Bühne auf dem Hauptgelände wollten. Nach Angaben der Duisburger Polizei sei die Massenpanik auch durch Stürze von einer gesperrten Treppe ausgelöst worden. Besucher haben versucht, über eine gesperrte schmale Nottreppe zum Gelände hochzusteigen, andere haben ein leiterartiges Lautsprechergerüst dazu genutzt. Einige der Kletterer seien auf die Massen abgestürzt und hätten schließlich die Panik ausgelöst.<ref>[http://www.focus.de/panorama/welt/tid-19255/-massenpanik-bei-der-loveparade-zahl-der-toten-auf-18-gestiegen_aid_533926.html Massenpanik bei der Loveparade: Zahl der Toten auf 18 gestiegen] Focus.de</ref>Es kam somit zur Entstehung von panischen Fluchtbewegungen in Menschenmassen. | Vor dem eingezäunten Gelände des [[Güterbahnhof]]s hatte sich ein Besucherstrom gestaut. Nachdem das Veranstaltungsgelände wegen Überfüllung geschlossen wurde, kam es zur Überfüllung im einspurigen Tunnel der Karl-Lehr-Straße am Alten Güterbahnhof, der als Haupteingang des Geländes diente. Tausende wollten das Gelände verlassen, um zu einer zweiten, außerhalb des Geländes liegenden Bühne zu kommen. Doch gleichzeitig kamen massenweise Besucher am Tunnel an, welche zur Bühne auf dem Hauptgelände wollten. Nach Angaben der Duisburger Polizei sei die Massenpanik auch durch Stürze von einer gesperrten Treppe ausgelöst worden. Besucher haben versucht, über eine gesperrte schmale Nottreppe zum Gelände hochzusteigen, andere haben ein leiterartiges Lautsprechergerüst dazu genutzt. Einige der Kletterer seien auf die Massen abgestürzt und hätten schließlich die Panik ausgelöst.<ref>[http://www.focus.de/panorama/welt/tid-19255/-massenpanik-bei-der-loveparade-zahl-der-toten-auf-18-gestiegen_aid_533926.html Massenpanik bei der Loveparade: Zahl der Toten auf 18 gestiegen] Focus.de</ref>Es kam somit zur Entstehung von panischen Fluchtbewegungen in Menschenmassen. Augenzeugen berichteten dem WDR, einige der Opfer seien "einfach umgefallen" und "totgetrampelt" worden. Bei YouTube war ein Video zu sehen, auf dem die Polizei die Besucher nicht aus dem Tunnel heraus lässt, während gleichzeitig Menschen, die die Veranstaltung verlassen wollten, in entgegen gesetzter Richtung in den Tunnel hinein geschickt wurden. | ||
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Kritisiert wurde vor allem bei Sozialen Netzwerken wie [[Twitter]], dass Bild.de mehrere Bilder der Leichen veröffentlichte.<ref>[http://www.presserat.info/inhalt/beschwerde/beschwerdeformular.html Link zum Beschwerdeformular des Deutschen Presserates]</ref> | Kritisiert wurde vor allem bei Sozialen Netzwerken wie [[Twitter]], dass Bild.de mehrere Bilder der Leichen veröffentlichte.<ref>[http://www.presserat.info/inhalt/beschwerde/beschwerdeformular.html Link zum Beschwerdeformular des Deutschen Presserates]</ref> | ||
Es wird unter anderem vermutet, dass der Kapitalismus Schuld an der Tragödie bei der Loveparade sei. Profitgier und Geld haben demnach | Laut News25.de geben einige Augenzeugen der Polizei die Schuld. Nach Informationen der WAZ-Mediengruppe haben einige Augenzeugen berichtet, dass einige Besucher umgefallen seien, die Polizei die Menschen aber immer weiter von beiden Seiten in den Tunnel geschickt habe. Unmittelbar vor dem Unglück habe die Polizei den Eingang zum Gelände geschlossen, wie auch bei einem YouTube-Video zu sehen ist.<ref>[http://www.news25.de/news.php?id=7246&title=Loveparade+Video%3A+15+Tote%2C+100+Verletzte&storyid=1279998165290 Loveparade: 18 Tote, 100 Verletzte] news25.de</ref>Es wird unter anderem vermutet, dass der Kapitalismus Schuld an der Tragödie bei der Loveparade sei. Profitgier und Geld haben demnach dazu beigetragen, Sicherheitsapekte nicht hoch genug einzustufen. Die Stadt Duisburg wird ebenso verantwortlich gemacht. Zudem wurde es als pietätlos angesehen, dass die Veranstaltung nicht abgebrochen wurde und die Besucher weiterfeiern ließ. Die Deutsche Bahn verlangte trotz der Ereignisse Tickets bei Leuten, die nur weg wollten. Positiv wurde dagegen aufgenommen, dass die DJs [[David Guetta]] und [[Westbam]] ihre Auftritte absagten. | ||
Positiv wurde dagegen aufgenommen, dass die DJs [[David Guetta]] und [[Westbam]] ihre Auftritte absagten. | |||
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Version vom 24. Juli 2010, 23:57 Uhr
Bei der Love Parade in Duisburg am 24.Juli 2010 starben mindestens 18 Menschen.
Hergang
Vor dem eingezäunten Gelände des Güterbahnhofs hatte sich ein Besucherstrom gestaut. Nachdem das Veranstaltungsgelände wegen Überfüllung geschlossen wurde, kam es zur Überfüllung im einspurigen Tunnel der Karl-Lehr-Straße am Alten Güterbahnhof, der als Haupteingang des Geländes diente. Tausende wollten das Gelände verlassen, um zu einer zweiten, außerhalb des Geländes liegenden Bühne zu kommen. Doch gleichzeitig kamen massenweise Besucher am Tunnel an, welche zur Bühne auf dem Hauptgelände wollten. Nach Angaben der Duisburger Polizei sei die Massenpanik auch durch Stürze von einer gesperrten Treppe ausgelöst worden. Besucher haben versucht, über eine gesperrte schmale Nottreppe zum Gelände hochzusteigen, andere haben ein leiterartiges Lautsprechergerüst dazu genutzt. Einige der Kletterer seien auf die Massen abgestürzt und hätten schließlich die Panik ausgelöst.[1]Es kam somit zur Entstehung von panischen Fluchtbewegungen in Menschenmassen. Augenzeugen berichteten dem WDR, einige der Opfer seien "einfach umgefallen" und "totgetrampelt" worden. Bei YouTube war ein Video zu sehen, auf dem die Polizei die Besucher nicht aus dem Tunnel heraus lässt, während gleichzeitig Menschen, die die Veranstaltung verlassen wollten, in entgegen gesetzter Richtung in den Tunnel hinein geschickt wurden.
Kritik
Kritisiert wurde vor allem bei Sozialen Netzwerken wie Twitter, dass Bild.de mehrere Bilder der Leichen veröffentlichte.[2] Laut News25.de geben einige Augenzeugen der Polizei die Schuld. Nach Informationen der WAZ-Mediengruppe haben einige Augenzeugen berichtet, dass einige Besucher umgefallen seien, die Polizei die Menschen aber immer weiter von beiden Seiten in den Tunnel geschickt habe. Unmittelbar vor dem Unglück habe die Polizei den Eingang zum Gelände geschlossen, wie auch bei einem YouTube-Video zu sehen ist.[3]Es wird unter anderem vermutet, dass der Kapitalismus Schuld an der Tragödie bei der Loveparade sei. Profitgier und Geld haben demnach dazu beigetragen, Sicherheitsapekte nicht hoch genug einzustufen. Die Stadt Duisburg wird ebenso verantwortlich gemacht. Zudem wurde es als pietätlos angesehen, dass die Veranstaltung nicht abgebrochen wurde und die Besucher weiterfeiern ließ. Die Deutsche Bahn verlangte trotz der Ereignisse Tickets bei Leuten, die nur weg wollten. Positiv wurde dagegen aufgenommen, dass die DJs David Guetta und Westbam ihre Auftritte absagten.
Sonstiges
Die Website loveparade.de wurde geschwärzt.[4]