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Modelleisenbahn: Unterschied zwischen den Versionen
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Während in der Anfangszeit zunächst ein mechanischer Betrieb mit einer Art [[Uhrwerk]] in der Lokomotive erfolgte, wurden auch Modelleisenbahnen mit elektrischem Antrieb entwickelt. 1886 bot der Spielwarenhersteller [[Bing (Unternehmen)|Bing]] aus [[Nürnberg]] die erste komplette [[Zuggarnitur]] mit [[Gleis]]en an. Es gab auch Modelle mit einer [[Dampfmaschine]], die jedoch nur bei größerem Maßstab machbar waren. Ab den 1930er Jahren setzte sich allmählich der rein elektrische Betrieb durch. | Während in der Anfangszeit zunächst ein mechanischer Betrieb mit einer Art [[Uhrwerk]] in der Lokomotive erfolgte, wurden auch Modelleisenbahnen mit elektrischem Antrieb entwickelt. 1886 bot der Spielwarenhersteller [[Bing (Unternehmen)|Bing]] aus [[Nürnberg]] die erste komplette [[Zuggarnitur]] mit [[Gleis]]en an. Es gab auch Modelle mit einer [[Dampfmaschine]], die jedoch nur bei größerem Maßstab machbar waren. Ab den 1930er Jahren setzte sich allmählich der rein elektrische Betrieb durch. So entstanden nacheinander zwei unterschiedliche Betriebsarten vom Modellbahnen: [[Wechselstrom]] und [[Gleichstrom]]. | ||
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Bei Gleichstrom werden die Gleisstränge aus Metall zugleich für den elektrischen Strom benutzt; die Richtung des Gleichstroms bestimmt dabei die Fahrtrichtung. Bei Wechselstrom wird meist ein dritter Leiter in der Mitte eingebaut. Doch es gab auch Modelleisenbahnen aus Holz für die jüngeren Altersgruppen, die ganz ohne eigenen Antrieb auskamen; bekannt ist zum Beispiel [[Brio]]. | Bei Gleichstrom werden die Gleisstränge aus Metall zugleich für den elektrischen Strom benutzt; die Richtung des Gleichstroms bestimmt dabei die Fahrtrichtung. Bei Wechselstrom wird meist ein dritter Leiter in der Mitte eingebaut. Doch es gab auch Modelleisenbahnen aus Holz für die jüngeren Altersgruppen, die ganz ohne eigenen Antrieb auskamen; bekannt ist zum Beispiel [[Brio]]. | ||
Version vom 16. Juli 2020, 00:01 Uhr
Bei einer Modellbahn (Modelleisenbahn) handelt es sich um eine verkleinerte Version einer in der Realität vorhandenen Lokomotive oder einer Eisenbahnanlage. Bekannte Hersteller sind die deutschen Firmen Märklin und TRIX. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Modelleisenbahn als technisches Spielzeug für Kinder und Jugendliche entwickelt. Dabei entsprachen die Größenverhältnisse zum Beispiel bei den Rädern und Schienen nicht immer der Wirklichkeit. Im Laufe der Zeit wurde der Modellbau soweit verfeinert, dass sie dem Original auch in den Größenverhältnissen immer näher kamen.
Größen
Es gibt unterschiedliche Spuren und Verkleinerungs-Maßstäbe einer Modellbahn. Üblich sind dabei in Deutschland folgende Größen:
1:220 = Z
1:160 = N
1:120 = TT
1:87 = H0
1:45 = Spur 0 (Nenngröße 0), Modell-Spurweite von 32 mm
1:32 = Spur 1 (Nenngröße 1), Modell-Spurweite von 45 mm
1:22,5= Spur IIm, Meterspur (Nenngröße 2), Modell-Spurweite von 64 mm
Technik
Während in der Anfangszeit zunächst ein mechanischer Betrieb mit einer Art Uhrwerk in der Lokomotive erfolgte, wurden auch Modelleisenbahnen mit elektrischem Antrieb entwickelt. 1886 bot der Spielwarenhersteller Bing aus Nürnberg die erste komplette Zuggarnitur mit Gleisen an. Es gab auch Modelle mit einer Dampfmaschine, die jedoch nur bei größerem Maßstab machbar waren. Ab den 1930er Jahren setzte sich allmählich der rein elektrische Betrieb durch. So entstanden nacheinander zwei unterschiedliche Betriebsarten vom Modellbahnen: Wechselstrom und Gleichstrom.
Bei Gleichstrom werden die Gleisstränge aus Metall zugleich für den elektrischen Strom benutzt; die Richtung des Gleichstroms bestimmt dabei die Fahrtrichtung. Bei Wechselstrom wird meist ein dritter Leiter in der Mitte eingebaut. Doch es gab auch Modelleisenbahnen aus Holz für die jüngeren Altersgruppen, die ganz ohne eigenen Antrieb auskamen; bekannt ist zum Beispiel Brio.
Ab den 1980er Jahren wurde die digitale Technik eingesetzt, die mehr Möglichkeiten bietet.
Digitalbetrieb
Der Digitalbetrieb ermöglicht einen unabhängigen Betrieb mehrerer Loks auf einem Gleis. Jede Lok besitzt einen sogenannten Decoder, der auf eine bestimmte Adresse programmiert wird. Der Decoder kann nicht nur die Lok steuern, sondern auch unterschiedliche Funktionen getrennt schalten, wie zum Beispiel Sound, Licht oder Rauch.
Weblinks
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