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Photon: Unterschied zwischen den Versionen

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Gerhard kemme (Diskussion | Beiträge)
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'''Photon''', ein kleines und diskretes Objekt als Bestandteil [[Elektromagnetische Wellen|elektromagnetischer Wellen]] - und damit auch des Lichtes.


[[Datei:Photonemission.PNG|thumb|400px]]'''Photon''', ein kleines und diskretes Objekt als Bestandteil elektromagnetischer Wellen - und damit auch des Lichtes.
Es hat den [[Spin]] 1H, gehört zu den [[Bosonen]] und damit zu den Vermittlern von Kräften zwischen den Materieteilchen, den [[Fermionen]]. Durch Photonen findet die elektromagnetische Wechselwirkung statt und es ist somit deren Austauschteilchen. Typisch für das Photon ist dessen Quantelung E = h * ν, d.h. ein Photon bewegt sich, ohne seinen Energiebetrag zu ändern, es entsteht entweder als Ganzes oder seine Energie ist völlig umgewandelt worden, d.h. das Photon ist dann verschwunden. Besonders [[Albert Einstein]] hatte mit seiner Lichtquantenhypothese zum gegenwärtigen Forschungsstand beigetragen.
 
Bei der Formel: '''E = h * ν''' stellt h das [[Plancksche Wirkungsquantum]] dar und '''ν''' die Frequenz des Lichtes, wobei '''h = 6,62606957*10^-34 Js.'''
Es hat den [[Spin]] <math>1 \hbar</math>, gehört zu den [[Bosonen]] und gehört damit zu den Vermittlern von Kräften zwischen den Materieteilchen, den [[Fermionen]]. Durch Photonen findet die elektromagnetische Wechselwirkung statt und es ist somit deren Austauschteilchen. Typisch für das Photon ist dessen Quantelung <math>E = h \, \nu</math>, d.h. ein Photon bewegt sich, ohne seinen Energiebetrag zu ändern, es entsteht entweder als Ganzes oder seine Energie ist völlig umgewandelt worden, d.h. das Photon ist dann verschwunden. Besonders [[Albert Einstein]] hatte mit seiner Lichtquantenhypothese zum gegenwärtigen Forschungsstand beigetragen.
Bei der Formel: <math>E = h \, \nu</math> stellt '''<math>h</math>''' das [[Plancksche Wirkungsquantum]] dar und '''<math>\nu</math>''' die Frequenz des Lichtes, wobei '''h = 6,62606957*10^-34 Js.'''


Die Photonen gelten als masselos und sind die kleinsten Bestandteile elektromagnetischer Strahlung - bzw. Wellen - sie bewegen sich im Vakuum mit [[Lichtgeschwindigkeit]] '''c = 299792458 m/s'''.
Die Photonen gelten als masselos und sind die kleinsten Bestandteile elektromagnetischer Strahlung - bzw. Wellen - sie bewegen sich im Vakuum mit [[Lichtgeschwindigkeit]] '''c = 299792458 m/s'''.


Die Erzeugung von Photonen findet meistens bei Übergängen von einem Energiezustand zu einem anderen statt, z.B. Quantensprünge eines [[Elektron]]s von einem [[Orbital]] des Atoms zu einem anderen. Bekanntester [[Detektor]] zum Nachweis von Photonen ist die [[Photodiode]]. Bekannt ist hier der [[Compton-Effekt]], bei dem ein äußeres [[Elektron]] per Photon aus der [[Atomhülle]] gelöst wird.
Die Erzeugung von Photonen findet meistens bei Übergängen von einem Energiezustand zu einem anderen statt, z.B. Quantensprünge eines [[Elektron]]s von einem [[Orbital]] des Atoms zu einem anderen. Bekanntester [[Detektor]] zum Nachweis von Photonen ist die [[Photodiode]]. Bekannt ist hier der [[Compton-Effekt]], bei dem ein äußeres [[Elektron]] per Photon aus der [[Atomhülle]] gelöst wird.
==Versuch einer Erläuterung über ein Mechanisches Modell==
==Versuch einer Erläuterung über ein Mechanisches Modell==
Photonen sollen nach dieser Vorstellung wie [[Schall]] durch die Auslenkung einer mechanischen Apparatur - z.B. einem schwingenden Elektron - erzeugt werden. Grundlegend ist, dass dort, wo sich etwas in einem Medium - hier [[Äther]] - bewegt, dass das Medium einerseits davor ausweichen und dahinter nachströmen muß. Bevor sich ein Teilchen des Mediums vor dem auslenkendem Mechanismus bewegt, entsteht ein Impuls, der das [[Medium]] mit einer spezifischen [[Geschwindigkeit]] - hier [[Lichtgeschwindigkeit]] - durcheilt, bis sich eine Bewegungsmöglichkeit für die [[Teilchen]] des [[Medium]]s ergibt. Wenn irgendwo ein leeres Gebiet von dem Impuls erreicht wirde, kommt es zu einer [[Strömung]] des Mediums, d.h. nunmehr können die Teilchen vor dem auslenkendem Mechanismus wegfließen. Dieser Vorgang wiederholt sich dann ständig, solange die Auslenkung dauert. Es wäre zu prüfen, ob es sinnvoll ist, den vorwegeilenden [[Impuls]] als Photon zu bezeichnen.
Photonen sollen nach dieser Vorstellung wie [[Schall]] durch die Auslenkung einer mechanischen Apparatur - z.B. einem schwingenden Elektron - erzeugt werden. Grundlegend ist, dass dort, wo sich etwas in einem Medium - hier [[Äther]] - bewegt, dass das Medium einerseits davor ausweichen und dahinter nachströmen muß. Bevor sich ein Teilchen des Mediums vor dem auslenkendem Mechanismus bewegt, entsteht ein Impuls, der das [[Medium]] mit einer spezifischen [[Geschwindigkeit]] - hier [[Lichtgeschwindigkeit]] - durcheilt, bis sich eine Bewegungsmöglichkeit für die [[Teilchen]] des [[Medium]]s ergibt. Wenn irgendwo ein leeres Gebiet von dem Impuls erreicht wirde, kommt es zu einer [[Strömung]] des Mediums, d.h. nunmehr können die Teilchen vor dem auslenkendem Mechanismus wegfließen. Dieser Vorgang wiederholt sich dann ständig, solange die Auslenkung dauert. Es wäre zu prüfen, ob es sinnvoll ist, den vorwegeilenden [[Impuls]] als Photon zu bezeichnen.
==Siehe auch==
==Siehe auch==
[[Licht]] - [[Vom Schall zum Licht]] - [[Äther]] - [[Schall]]
[[Licht]]
 
[[Kategorie:Optik]] [[Kategorie:Elektrodynamik]] [[Kategorie:Theoriefindung]]

Version vom 11. Juni 2012, 18:52 Uhr

Photon, ein kleines und diskretes Objekt als Bestandteil elektromagnetischer Wellen - und damit auch des Lichtes.

Es hat den Spin 1H, gehört zu den Bosonen und damit zu den Vermittlern von Kräften zwischen den Materieteilchen, den Fermionen. Durch Photonen findet die elektromagnetische Wechselwirkung statt und es ist somit deren Austauschteilchen. Typisch für das Photon ist dessen Quantelung E = h * ν, d.h. ein Photon bewegt sich, ohne seinen Energiebetrag zu ändern, es entsteht entweder als Ganzes oder seine Energie ist völlig umgewandelt worden, d.h. das Photon ist dann verschwunden. Besonders Albert Einstein hatte mit seiner Lichtquantenhypothese zum gegenwärtigen Forschungsstand beigetragen. Bei der Formel: E = h * ν stellt h das Plancksche Wirkungsquantum dar und ν die Frequenz des Lichtes, wobei h = 6,62606957*10^-34 Js.

Die Photonen gelten als masselos und sind die kleinsten Bestandteile elektromagnetischer Strahlung - bzw. Wellen - sie bewegen sich im Vakuum mit Lichtgeschwindigkeit c = 299792458 m/s.

Die Erzeugung von Photonen findet meistens bei Übergängen von einem Energiezustand zu einem anderen statt, z.B. Quantensprünge eines Elektrons von einem Orbital des Atoms zu einem anderen. Bekanntester Detektor zum Nachweis von Photonen ist die Photodiode. Bekannt ist hier der Compton-Effekt, bei dem ein äußeres Elektron per Photon aus der Atomhülle gelöst wird.

Versuch einer Erläuterung über ein Mechanisches Modell

Photonen sollen nach dieser Vorstellung wie Schall durch die Auslenkung einer mechanischen Apparatur - z.B. einem schwingenden Elektron - erzeugt werden. Grundlegend ist, dass dort, wo sich etwas in einem Medium - hier Äther - bewegt, dass das Medium einerseits davor ausweichen und dahinter nachströmen muß. Bevor sich ein Teilchen des Mediums vor dem auslenkendem Mechanismus bewegt, entsteht ein Impuls, der das Medium mit einer spezifischen Geschwindigkeit - hier Lichtgeschwindigkeit - durcheilt, bis sich eine Bewegungsmöglichkeit für die Teilchen des Mediums ergibt. Wenn irgendwo ein leeres Gebiet von dem Impuls erreicht wirde, kommt es zu einer Strömung des Mediums, d.h. nunmehr können die Teilchen vor dem auslenkendem Mechanismus wegfließen. Dieser Vorgang wiederholt sich dann ständig, solange die Auslenkung dauert. Es wäre zu prüfen, ob es sinnvoll ist, den vorwegeilenden Impuls als Photon zu bezeichnen.

Siehe auch

Licht