PlusPedia wird derzeit technisch modernisiert. Aktuell laufen Wartungsarbeiten. Für etwaige Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung; es sind aber alle Artikel zugänglich und Sie können PlusPedia genauso nutzen wie immer.

Neue User bitte dringend diese Hinweise lesen:

Anmeldung - E-Mail-Adresse Neue Benutzer benötigen ab sofort eine gültige Email-Adresse. Wenn keine Email ankommt, meldet Euch bitte unter NewU25@PlusPedia.de.

Hinweis zur Passwortsicherheit:
Bitte nutzen Sie Ihr PlusPedia-Passwort nur bei PlusPedia.
Wenn Sie Ihr PlusPedia-Passwort andernorts nutzen, ändern Sie es bitte DORT bis unsere Modernisierung abgeschlossen ist.
Überall wo es sensibel, sollte man generell immer unterschiedliche Passworte verwenden! Das gilt hier und im gesamten Internet.
Aus Gründen der Sicherheit (PlusPedia hatte bis 24.07.2025 kein SSL | https://)

Bei PlusPedia sind Sie sicher: – Wir verarbeiten keine personenbezogenen Daten, erlauben umfassend anonyme Mitarbeit und erfüllen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vollumfänglich. Es haftet der Vorsitzende des Trägervereins.

PlusPedia blüht wieder auf als freundliches deutsches Lexikon.
Wir haben auf die neue Version 1.43.3 aktualisiert.
Wir haben SSL aktiviert.
Hier geht es zu den aktuellen Aktuelle Ereignissen

Täublinge: Unterschied zwischen den Versionen

Aus PlusPedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 28: Zeile 28:


== Arten ==
== Arten ==
{{Vorlage:Hinweis Artenliste}}


{| class="wikitable"
{| class="wikitable"
Zeile 35: Zeile 36:
! width="150"| Links
! width="150"| Links
|-
|-
|
| Russula emetica
|
| [[Kirschroter Speitäubling]], Fichtenspeitäubling
|
| Datei:Kirschroter1.jpg
|
|
|}
|}

Version vom 28. November 2010, 09:38 Uhr

Die Gattung der Täublinge (Russula) zählt gemeinsam mit der Gattung der Milchlinge (Lactarius) zur Familie der Täublingsartigen (Russulaceae).

Beschreibung

Die Täublinge haben jung gewölbte, in erwachsenen Stadien ausgebreitete bis leicht niedergedrückten Hüte, brüchiges Fleisch und leicht abbrechenden Lamellen.

Hut

Hutoberfläche oft lebhaft, z.B. rot, gelb, grün oder violett eingefärbt, glatt und nur selten klebrig oder schmierig. Die Hutfarbe ist bei Täublingen kein sicheres Bestimmungsmerkmal, da einige Täublingsarten in den verschiedensten Hutfarben auftreten können. So gibt es beispielsweise vom Herings- und vom Frauentäubling sowohl rötliche als auch grünliche Exemplare. Wichtiger als die Hutfarbe ist die Prüfung der Abziehbarkeit der Huthaut für die Bestimmung.

Lamellen

Lamellen angewachsen, mehr oder weniger dicht stehend. Die Lamellenfarbe ist weiß bis gelblich, die Lamellen brechen leicht splitternd ab. Diese Splitterlamellen, die Lamellenfarbe und die- anders als bei den Milchlingen- fehlende Milch sind weitere wichtige Bestimmungsmerkmale der Täublinge.

Fleisch

Das Pilzfleisch ist meistens weiß und sehr brüchig.

Stiel

Der Stiel ist meistens weiß gefärbt und nur bei wenigen Arten rötlich angehaucht, querbrüchig.

Geruch

Der charakteristische Geruch einiger Täublinge (Heringstäubling, Jodoform-Täubling) ist ein wichtiges Bestimmungsmerkmal.

Geschmack

Alle mild schmeckenden Täublinge sind eßbar, alle scharf oder bitter schmeckenden Arten sind ungenießbar. (Kostprobe nicht verschlucken!)

Sporen

Die elliptischen Sporen sind weißlich bis gelblich gefärbt.

Lebensweise

Die Ordnung beinhaltet sowohl saprophytisch lebende Vertreter als auch Mykorrhizapilze.

Giftigkeit/ Eßbarkeit

Die meisten Täublinge sind aufgrund ihres bitteren, scharfen oder harzigen Geschmacks ungenießbar, es gibt jedoch keine stark oder gar tödlich giftigen Vertreter. Ein aufgrund des beschriebenen Geschmacks eher unwahrscheinlicher Genuß der unvorbehandelten Pilze ruft üblicherweise Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfälle (gastrointestinales Syndrom) hervor. Dies führte zu so treffenden Artbezeichnungen, wie „Kirschroter Speitäubling“ oder „Buchenspeitäubling“.

Einige Arten sind eßbar bzw. gute Speisepilze, z.B. Speisetäubling, Frauentäubling, Gelber Graustieltäubling, Grüngefelderter Täubling, Jodoform-Täubling, Milder Wachstäubling oder Heringstäubling.

In nord- und osteuropäischen Ländern werden eine Vielzahl scharf schmeckender, eigentlich ungenießbarer Milchlinge und Täublinge für den menschlichen Verzehr aufbereitet. Die Methoden hierfür (Einsalzen und Silieren von Pilzen) sind jedoch zeit- und arbeitsaufwendig und lohnen nur bei massenhaftem Anfall von Pilzen und für den Fall, daß man auf dieses zusätzliche Nahrungsangebot angewiesen ist.

Arten

Die Artenliste wird fortlaufend ergänzt. Hinweise und Anregungen: Benutzer_Diskussion:Frankhard61.
wiss. Artname dt. Artname Abbildung Links
Russula emetica Kirschroter Speitäubling, Fichtenspeitäubling Datei:Kirschroter1.jpg

Systematik