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Marburger Schloss: Unterschied zwischen den Versionen
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Das '''Marburger Schloss''' ist eine seit dem [[11. Jahrhundert]] bis heute fast kontinuierlich genutzte [[Burg]] über der Altstadt der [[Hessen|hessischen]] Stadt [[Marburg]]. Als Höhenburg beherrscht sie das [[Lahn]]tal nach Norden und Süden. | Das '''Marburger Schloss''' ist eine seit dem [[11. Jahrhundert]] bis heute fast kontinuierlich genutzte [[Burg]] über der Altstadt der [[Hessen|hessischen]] Stadt [[Marburg]]. Als Höhenburg beherrscht sie das [[Lahn]]tal nach Norden und Süden. | ||
Die ersten Anfänge der Burganlage reichen bis ins 9./10. Jahrhundert zurück. Die Burg gehörte im 11. Jahrhundert zunächst dem regionalen Adelsgeschlecht der [[Gisonen]], bevor sie 1122 durch Erbschaft an die [[Ludowinger]] fiel, die Landgrafen von [[Thüringen]] waren. Urkundlich wurde sie als ''Mareburg'' 1138 erstmalig urkundlich erwähnt. 1248 wurde sie zum Ausgangspunkt der neuen [[Landgrafschaft Hessen]] und zur Residenz der hessischen Landgrafen, die sie immer wieder modernisierten. Ab 1807 wurden jedoch die Festungsanlagen im Zuge der | Die ersten Anfänge der Burganlage reichen bis ins 9./10. Jahrhundert zurück. Die Burg gehörte im 11. Jahrhundert zunächst dem regionalen Adelsgeschlecht der [[Gisonen]], bevor sie 1122 durch Erbschaft an die [[Ludowinger]] fiel, die Landgrafen von [[Thüringen]] waren. Urkundlich wurde sie als ''Mareburg'' 1138 erstmalig urkundlich erwähnt. 1248 wurde sie zum Ausgangspunkt der neuen [[Landgrafschaft Hessen]] und zur Residenz der hessischen Landgrafen, die sie immer wieder modernisierten. Ab 1807 wurden jedoch die Festungsanlagen im Zuge der [[Napoleon]]ischen Kriege geschleift. In der frühen Neuzeit wurde die Burg zunehmend zur Amtsburg, bevor sie in der Moderne mehrheitlich als Gefängnis, Universitätsgebäude und Archiv genutzt wurde.<ref>G. Ulrich Großmann: ''Die Welt der Burgen - Geschichte, Architektur, Kultur'', Verlag C.H. Beck, München, 2013, Seite 98</ref> <ref>''Alte Burgen - schöne Schlösser / Eine romantische Deutschlandreise'', Verlag Das Beste GmbH, Stuttgart, 1980, Seite 135</ref> | ||
== Einzelnachweise == | == Einzelnachweise == | ||
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Aktuelle Version vom 3. Juli 2025, 10:04 Uhr
Das Marburger Schloss ist eine seit dem 11. Jahrhundert bis heute fast kontinuierlich genutzte Burg über der Altstadt der hessischen Stadt Marburg. Als Höhenburg beherrscht sie das Lahntal nach Norden und Süden.
Die ersten Anfänge der Burganlage reichen bis ins 9./10. Jahrhundert zurück. Die Burg gehörte im 11. Jahrhundert zunächst dem regionalen Adelsgeschlecht der Gisonen, bevor sie 1122 durch Erbschaft an die Ludowinger fiel, die Landgrafen von Thüringen waren. Urkundlich wurde sie als Mareburg 1138 erstmalig urkundlich erwähnt. 1248 wurde sie zum Ausgangspunkt der neuen Landgrafschaft Hessen und zur Residenz der hessischen Landgrafen, die sie immer wieder modernisierten. Ab 1807 wurden jedoch die Festungsanlagen im Zuge der Napoleonischen Kriege geschleift. In der frühen Neuzeit wurde die Burg zunehmend zur Amtsburg, bevor sie in der Moderne mehrheitlich als Gefängnis, Universitätsgebäude und Archiv genutzt wurde.[1] [2]