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Rollator: Unterschied zwischen den Versionen
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Heute gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Rollatoren-Modelle, die allen Anforderungen gerecht werden wie beispielsweise Rollatoren für Kinder und Rollatoren mit Elektroantrieb. | Heute gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Rollatoren-Modelle, die allen Anforderungen gerecht werden wie beispielsweise Rollatoren für Kinder und Rollatoren mit Elektroantrieb. | ||
== | == Aufbau von Rollatoren == | ||
'''Rahmen''': Der Rahmen besteht meist aus Aluminium gefertigt. Zudem gibt es auch Rollatoren mit Stahlrahmen. Dieser gewährleistet eine höhere Belastbarkeit und ist für Anwender mit einem höheren Körpergewicht. | '''Rahmen''': Der Rahmen besteht meist aus Aluminium gefertigt. Zudem gibt es auch Rollatoren mit Stahlrahmen. Dieser gewährleistet eine höhere Belastbarkeit und ist für Anwender mit einem höheren Körpergewicht. | ||
Räder: Die Räder an einem Rollator unterscheiden sich nach Einsatzzweck. Indoor-Rollatoren zeichnen sich meist durch kleine, stabile Räder aus, sodass der Gehwagen sich besser in engen Räumen manövrieren lässt. Größere Räder sind für den Einsatz im Freien geeignet. Je größer die Räder, desto leichter ist das Fahren auf unebenen Geländen. | Räder: Die Räder an einem Rollator unterscheiden sich nach Einsatzzweck. Indoor-Rollatoren zeichnen sich meist durch kleine, stabile Räder aus, sodass der Gehwagen sich besser in engen Räumen manövrieren lässt. Größere Räder sind für den Einsatz im Freien geeignet. Je größer die Räder, desto leichter ist das Fahren auf unebenen Geländen. | ||
'''Bremsen''': Es gibt mehrere verschiedene Arten von Bremssystemen für Rollatoren. Weit verbreitet sind Seilzugbremsen, bei welchen die Bremsen über den Seilzug direkt auf die Hinterräder wirken. Darüber hinaus gibt es Rollatoren mit Druckbremsen. Diese werden aktiviert, wenn Benutzer Kraft auf den Rollator ausüben. Sie sind leicht zu betätigen, da sich der Benutzer nur auf den Rollator stützen muss. Wird der Druck aufgehoben, werden die Bremsen wieder gelöst. Jedoch sind diese Bremsen unter Umständen nicht für zu leichte Benutzer geeignet, die nicht das Gewicht haben, um die Bremsen zu betätigen, oder für schwerere Benutzer, die die Bremsen versehentlich betätigen. Herkömmliche Rollatoren verfügen über zwei getrennte zwei Bremshebel auf der linken und rechten Seite. Für Menschen, bei denen in einer Hand nicht mehr genügend Kraft vorhanden ist (beispielsweise Personen mit halbseitiger Lähmung), sind diese Bremsen jedoch nicht richtig bedienbar. Als Alternative gibt es sogenannte Einhandbremsen, bei denen mit einer Bremse gleich beide Bremsmechanismen ausgelöst werden. | '''Bremsen''': Es gibt mehrere verschiedene Arten von Bremssystemen für Rollatoren. Weit verbreitet sind Seilzugbremsen, bei welchen die Bremsen über den Seilzug direkt auf die Hinterräder wirken. Darüber hinaus gibt es Rollatoren mit Druckbremsen. Diese werden aktiviert, wenn Benutzer Kraft auf den Rollator ausüben. Sie sind leicht zu betätigen, da sich der Benutzer nur auf den Rollator stützen muss. Wird der Druck aufgehoben, werden die Bremsen wieder gelöst. Jedoch sind diese Bremsen unter Umständen nicht für zu leichte Benutzer geeignet, die nicht das Gewicht haben, um die Bremsen zu betätigen, oder für schwerere Benutzer, die die Bremsen versehentlich betätigen. Herkömmliche Rollatoren verfügen über zwei getrennte zwei Bremshebel auf der linken und rechten Seite. Für Menschen, bei denen in einer Hand nicht mehr genügend Kraft vorhanden ist (beispielsweise Personen mit halbseitiger Lähmung), sind diese Bremsen jedoch nicht richtig bedienbar. Als Alternative gibt es sogenannte Einhandbremsen, bei denen mit einer Bremse gleich beide Bremsmechanismen ausgelöst werden. Schleifbremsen schleifen dauerhaft an den Rädern. Dadurch drosseln sie die Geschwindigkeit und Erschweren ein Wegrollen des Rollators. Schleifbremsen sind beispielsweise für Parkinson-Patienten oder bergige Gegenden geeignet. Die Stärke der Bremse kann dabei individuell eingestellt werden | ||
'''Körbe''': Viele Rollatoren verfügen über Körbe oder Taschen, mit denen sich Einkäufe oder , um persönliche Gegenstände oder Lebensmittel zu transportieren. | |||
Version vom 8. August 2022, 10:19 Uhr
Ein Rollator oder auch Gehwagen ist eine Mobilitätshilfe, die Unterstützung und Stabilität beim Gehen gibt. Er ermöglicht es gehbehinderten oder körperlich schwachen Menschen mobil zu bleiben. Rollatoren bestehen aus einem Gestell, auf dem Räder montiert sind, einer Sitzfläche zum Ausruhen sowie einem Handgriff, um den Rollator zu schieben. Heute gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Rollatoren-Modelle, die allen Anforderungen gerecht werden wie beispielsweise Rollatoren für Kinder und Rollatoren mit Elektroantrieb.
Aufbau von Rollatoren
Rahmen: Der Rahmen besteht meist aus Aluminium gefertigt. Zudem gibt es auch Rollatoren mit Stahlrahmen. Dieser gewährleistet eine höhere Belastbarkeit und ist für Anwender mit einem höheren Körpergewicht. Räder: Die Räder an einem Rollator unterscheiden sich nach Einsatzzweck. Indoor-Rollatoren zeichnen sich meist durch kleine, stabile Räder aus, sodass der Gehwagen sich besser in engen Räumen manövrieren lässt. Größere Räder sind für den Einsatz im Freien geeignet. Je größer die Räder, desto leichter ist das Fahren auf unebenen Geländen.
Bremsen: Es gibt mehrere verschiedene Arten von Bremssystemen für Rollatoren. Weit verbreitet sind Seilzugbremsen, bei welchen die Bremsen über den Seilzug direkt auf die Hinterräder wirken. Darüber hinaus gibt es Rollatoren mit Druckbremsen. Diese werden aktiviert, wenn Benutzer Kraft auf den Rollator ausüben. Sie sind leicht zu betätigen, da sich der Benutzer nur auf den Rollator stützen muss. Wird der Druck aufgehoben, werden die Bremsen wieder gelöst. Jedoch sind diese Bremsen unter Umständen nicht für zu leichte Benutzer geeignet, die nicht das Gewicht haben, um die Bremsen zu betätigen, oder für schwerere Benutzer, die die Bremsen versehentlich betätigen. Herkömmliche Rollatoren verfügen über zwei getrennte zwei Bremshebel auf der linken und rechten Seite. Für Menschen, bei denen in einer Hand nicht mehr genügend Kraft vorhanden ist (beispielsweise Personen mit halbseitiger Lähmung), sind diese Bremsen jedoch nicht richtig bedienbar. Als Alternative gibt es sogenannte Einhandbremsen, bei denen mit einer Bremse gleich beide Bremsmechanismen ausgelöst werden. Schleifbremsen schleifen dauerhaft an den Rädern. Dadurch drosseln sie die Geschwindigkeit und Erschweren ein Wegrollen des Rollators. Schleifbremsen sind beispielsweise für Parkinson-Patienten oder bergige Gegenden geeignet. Die Stärke der Bremse kann dabei individuell eingestellt werden
Körbe: Viele Rollatoren verfügen über Körbe oder Taschen, mit denen sich Einkäufe oder , um persönliche Gegenstände oder Lebensmittel zu transportieren.