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Die chinesische Mauer: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Die Chinesische Mauer. Eine Farce''' ist ein [[Drama]] des Schweizer Schriftstellers [[Max Frisch]], zu dem insgesamt vier Fassungen entstanden. Die Erstfassung wurde am 10. Oktober 1948 im [[Zürcher Schauspielhaus]] unter der Regie von [[Leonard Steckel]] uraufgeführt. Das [[Theater]]stück spielt zwar vor dem Hintergrund des Baus der [[Chinesische Mauer|Chinesischen Mauer]], doch es treten auch historische und [[fiktive Figur]]en aus verschiedenen Epochen auf. Das Drama nimmt eine Sonderstellung in Frischs Werk ein. Durch die zahlreichen Überarbeitungen begleitete ihn das Stück durch alle Perioden seines Schaffens. [[Alexander Stephan (Germanist)]] bezeichnete es neben ''[[Graf Öderland]]'' als „das Stück, mit dem sich Frisch am meisten abgemüht hat.“<ref>Alexander Stephan: ''Max Frisch''. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09587-9, S. 50.</ref> Die vierte und letzte Fassung entstand für eine Aufführung im [[Théâtre National de l’Odéon]] in {{frS}}er Sprache unter Mitwirkung des Regisseurs [[Jean-Pierre Miquel]] und des Übersetzers Henri Bergerot. Sie hatte am 8. November 1972 Premiere und wurde noch im gleichen Jahr als ''Version für Paris, 1972'' in der [[edition suhrkamp]] publiziert.<ref | '''Die Chinesische Mauer. Eine Farce''' ist ein [[Drama]] des Schweizer Schriftstellers [[Max Frisch]], zu dem insgesamt vier Fassungen entstanden. Die Erstfassung wurde am 10. Oktober 1948 im [[Zürcher Schauspielhaus]] unter der Regie von [[Leonard Steckel]] uraufgeführt. Das [[Theater]]stück spielt zwar vor dem Hintergrund des Baus der [[Chinesische Mauer|Chinesischen Mauer]], doch es treten auch historische und [[fiktive Figur]]en aus verschiedenen Epochen auf. Das Drama nimmt eine Sonderstellung in Frischs Werk ein. Durch die zahlreichen Überarbeitungen begleitete ihn das Stück durch alle Perioden seines Schaffens. [[Alexander Stephan (Germanist)]] bezeichnete es neben ''[[Graf Öderland]]'' als „das Stück, mit dem sich Frisch am meisten abgemüht hat.“<ref>Alexander Stephan: ''Max Frisch''. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09587-9, S. 50.</ref> Die vierte und letzte Fassung entstand für eine Aufführung im [[Théâtre National de l’Odéon]] in {{frS}}er Sprache unter Mitwirkung des Regisseurs [[Jean-Pierre Miquel]] und des Übersetzers Henri Bergerot. Sie hatte am 8. November 1972 Premiere und wurde noch im gleichen Jahr als ''Version für Paris, 1972'' in der [[edition suhrkamp]] publiziert.<ref>Max Frisch: ''Gesammelte Werke in zeitlicher Folge. Zweiter Band.'' S. 760–761.</ref> | ||
== Zitate aus dem Werk == | == Zitate aus dem Werk == | ||
Version vom 3. August 2020, 08:20 Uhr
Die Chinesische Mauer. Eine Farce ist ein Drama des Schweizer Schriftstellers Max Frisch, zu dem insgesamt vier Fassungen entstanden. Die Erstfassung wurde am 10. Oktober 1948 im Zürcher Schauspielhaus unter der Regie von Leonard Steckel uraufgeführt. Das Theaterstück spielt zwar vor dem Hintergrund des Baus der Chinesischen Mauer, doch es treten auch historische und fiktive Figuren aus verschiedenen Epochen auf. Das Drama nimmt eine Sonderstellung in Frischs Werk ein. Durch die zahlreichen Überarbeitungen begleitete ihn das Stück durch alle Perioden seines Schaffens. Alexander Stephan (Germanist) bezeichnete es neben Graf Öderland als „das Stück, mit dem sich Frisch am meisten abgemüht hat.“[1] Die vierte und letzte Fassung entstand für eine Aufführung im Théâtre National de l’Odéon in französischer Sprache unter Mitwirkung des Regisseurs Jean-Pierre Miquel und des Übersetzers Henri Bergerot. Sie hatte am 8. November 1972 Premiere und wurde noch im gleichen Jahr als Version für Paris, 1972 in der edition suhrkamp publiziert.[2]
Zitate aus dem Werk
- "Ohne sie wären wir nicht auf den Mond gekommen."
- "Wer ist auf den Mond gekommen?"
- "Der Mensch."
- "Und was tut er da?"
- "Er hüpft. Er steckt eine Flagge in den Mond. Das kann man fernsehen, Prinzessin, ziemlich klar. Er sieht nicht ohne weiteres wie ein Mensch aus, sondern wie eine Puppe, aber man hört seine menschliche Stimme. Er steckt eine Flagge in den Mond und salutiert, dann hüpft er weiter und sammelt Gestein."
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