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Konstantin der Große: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Konstantin der Grosse''' (* 277, gest. 22. Mai 337) war römischer Kaiser in der [[Spätantike]]. Er hat als herausragendste Leistung das Christentum im römischen Reiche hoffähig gemacht. | '''Konstantin der Grosse''' (* 277, gest. 22. Mai 337) war römischer Kaiser in der [[Spätantike]]. Er hat als herausragendste Leistung das Christentum im römischen Reiche hoffähig gemacht. | ||
Konstantin entstammte einer nicht-ehelichen Beziehung seines Vaters [[Constantius]]. Nach dessen Tod 306 wurde er zum Kaiser ausgerufen. 313 erliess er ein [[Toleranz]]-Edikt gegenüber den Christen. 321 dekretierte er den Sonntag als Ruhetag. Konstantin leitete 325 auch das [[Konzil von Nicäa]] (im Gebiet der heutigen Türkei), wo es um den [[Trinität]]s-Streit zwischen Arianern und Athanasianern ging. 330 gründete er [[Konstantinopel]] und benannte es nach seinem Namen; gleichzeitig verlegte er seine Residenz dorthin ("zweites Rom"), um einen Gegenpol zum noch heidnischen Rom aufzubauen. Im Jahr 337 starb Konstantin im Alter von 60 Jahren, das damals als hohes Alter galt. Auf dem Sterbelager erhielt er die christliche Taufe; was nicht eine erst späte Bekehrung bedeutete, es war ein damals beim Christentum üblicher Brauch, die Taufe erst kurz vor dem Tod zu empfangen. | Konstantin entstammte einer nicht-ehelichen Beziehung seines Vaters [[Constantius]]. Nach dessen Tod 306 wurde er zum Kaiser ausgerufen. 313 erliess er ein [[Toleranz]]-Edikt gegenüber den Christen. 321 dekretierte er den Sonntag als Ruhetag. Konstantin leitete 325 auch das [[Erstes Konzil von Nicäa|Konzil von Nicäa]] (im Gebiet der heutigen Türkei), wo es um den [[Trinität]]s-Streit zwischen Arianern und Athanasianern ging. 330 gründete er [[Konstantinopel]] und benannte es nach seinem Namen; gleichzeitig verlegte er seine Residenz dorthin ("zweites Rom"), um einen Gegenpol zum noch heidnischen Rom aufzubauen. Im Jahr 337 starb Konstantin im Alter von 60 Jahren, das damals als hohes Alter galt. Auf dem Sterbelager erhielt er die christliche Taufe; was nicht eine erst späte Bekehrung bedeutete, es war ein damals beim Christentum üblicher Brauch, die Taufe erst kurz vor dem Tod zu empfangen. | ||
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Version vom 18. Juli 2017, 14:35 Uhr
Konstantin der Grosse (* 277, gest. 22. Mai 337) war römischer Kaiser in der Spätantike. Er hat als herausragendste Leistung das Christentum im römischen Reiche hoffähig gemacht.
Konstantin entstammte einer nicht-ehelichen Beziehung seines Vaters Constantius. Nach dessen Tod 306 wurde er zum Kaiser ausgerufen. 313 erliess er ein Toleranz-Edikt gegenüber den Christen. 321 dekretierte er den Sonntag als Ruhetag. Konstantin leitete 325 auch das Konzil von Nicäa (im Gebiet der heutigen Türkei), wo es um den Trinitäts-Streit zwischen Arianern und Athanasianern ging. 330 gründete er Konstantinopel und benannte es nach seinem Namen; gleichzeitig verlegte er seine Residenz dorthin ("zweites Rom"), um einen Gegenpol zum noch heidnischen Rom aufzubauen. Im Jahr 337 starb Konstantin im Alter von 60 Jahren, das damals als hohes Alter galt. Auf dem Sterbelager erhielt er die christliche Taufe; was nicht eine erst späte Bekehrung bedeutete, es war ein damals beim Christentum üblicher Brauch, die Taufe erst kurz vor dem Tod zu empfangen.
Literatur
R. Pfeilschifter: Die Spätantike - Der eine Gott und die vielen Herrscher, 2014