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E=mc²: Unterschied zwischen den Versionen

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Gerhard kemme (Diskussion | Beiträge)
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Markus Deing (Diskussion | Beiträge)
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Bei der berühmten Formel '''E = m * c²''' von [[Albert Einstein]] geht es um das Thema "Äquivalenz von Masse und Energie".
Bei der berühmten Formel '''E = m * c²''' von [[Albert Einstein]] geht es um das Thema "Äquivalenz von Masse und Energie".


== Herleitung von E=mc² ==
== Herleitung von E=mc² ==
=== Problemstellung ===
=== Problemstellung ===
Soll die Energie berechnet werden, welche benötigt wird, um eine Masse „m“ auf die Geschwindigkeit „v_end“ zu beschleunigen, dann hätte man es mit der Grundformel für die Berechnung Mechanischer Arbeit - W = F * s - zu tun. Wobei sich die für die Beschleunigung erforderliche Trägheitskraft „F“ aus F = m * a ergibt.
Soll die Energie berechnet werden, welche benötigt wird, um eine Masse '''m''' auf die Geschwindigkeit '''v''' zu beschleunigen, dann hätte man es mit der Grundformel für die Berechnung Mechanischer Arbeit<br>
'''W = F * s'''<br>
zu tun. Wobei sich die für die Beschleunigung erforderliche Trägheitskraft '''F''' aus '''F = m * a''' ergibt.
 
=== Unveränderliche Masse ===
=== Unveränderliche Masse ===
Aus den vorherigen Formeln ergibt sich die Arbeit bei konstanter Kraft – F=m*a – wie folgt:
Aus den vorherigen Formeln ergibt sich die Arbeit bei konstanter Kraft<br>
W=m*a*s | und mit s=a/2t²
{|
W=m*a*a/2*t² | und mit a=v/t
|[[Datei:Formel Kinetische Energie.jpg|links|500px]]
W=m*v²/2*t²=1/2*m*v²
|-
 
|Da die Kraft konstant blieb, ergibt sich für die formelmäßige Berechnung und für die Rechnung mit Differentialen und Integration das gleiche – bekannte – Ergebnis der Kinetischen Energie: '''W=1/2mv²'''
Rechnet man mit Differentialen, dann gilt:  
|-
a=dv/dt
|}
v=ds/dt
dW=m*dv/dt*v*dt=m*v*dv
 
Nunmehr Integration:
W=m*Int(v*dv)=m*1/2*v²
 
Da die Kraft konstant blieb, ergibt sich für die formelmäßige Berechnung und für die Rechnung mit Differentialen und Integration das gleiche – bekannte – Ergebnis der Kinetischen Energie.


=== Relativistische Masse ===
=== Relativistische Masse ===
Da Masse die Eigenschaft hat, träge zu sein, bedarf es, um eine Geschwindigkeitsänderung zu bewirken, der Übertragung eines Impulses. Die Impulsänderung pro Zeit wird als Kraft '''F''' bezeichnet. Somit:<br>
Da Masse die Eigenschaft hat, träge zu sein, bedarf es, um eine Geschwindigkeitsänderung zu bewirken, der Übertragung eines Impulses. Die Impulsänderung pro Zeit wird als Kraft '''F''' bezeichnet. Somit:<br>
'''F=dp/dt''' und '''p=m*v'''<br>
'''F=d(mv)/dt'''<br>
Die Kinetische Energie ergibt sich aus:<br>
{|
{|
|[[Datei:Kinetische Energie Umformung.JPG|left]]
|[[Datei:Kraft und Impuls.jpg|500px|left]]
|-
|[[Datei:Produktregel.jpg|850px|left]]
|-
|-
|Nunmehr Durchführung der Integration per Anwendung des Verfahrens „Partielle Integration“. Hierzu die Formel:
|[[Datei:Energie.jpg|500px|left]]
|-
|-
|[[Datei:Partielle Integration.PNG|left]]
|[[Datei:Äquivalenz Masse Energie.JPG|500px|left]]
|}
|}
Es wäre nun:<br>
<br>
g'(v) = d(mv)/dv und g(v) = mv<br>
 
f'(v) = 1 und f(v) = v
Der Formelbuchstabe '''W''' steht für Arbeit oder Energie und wird manchmal durch '''E''' ersetzt. <br>


Also:
Somit:
 
Ekin = m*c² - m_0*c²
 
Ekin = E - E_0


'''W = mv² - &int; mv * dv '''
Also könnte man sagen:


Die Masse '''m''' wird nunmehr als "Relativistische" Masse:
E_0 = m_0*c² ist die Ruheenergie


'''m = m_0/&radic;(1-v²/c²)''' geschrieben.
Ekin = mc² - m_0c² ist die Beschleunigungs-Energie


Jetzt die Formel zur Kinetischen Energie im Zusammenhang:<br>
E = m*c² ist die Gesamt-Energie
'''W = mv² - &int; mv * dv = mv² - m_0*&int; v/&radic;(1-v²/) * dv= mv² - m_0*c*&int; v/&radic;(c²-v²)*dv = mv² - m_0*c*[-&radic;(c²-v²)]_v_0='''<br>


'''mv²+m_0*c*{[&radic;(c²-v²)]-c}= mv²+m_0*c²*&radic;(1-v²/c²)- m_0*c²=mv²+m*&radic;(1-v²/c²)*c²*&radic;(1-v²/c²)-m_0c²=m(v²+c²*(1-v²/c²)- m_0*c²'''=<br>
Also:


'''m*(v² + c² - v²) - m_0*c²= mc² - m_0*c²'''
'''E=m*c²'''


Da es um die Energie geht, die bei der Beschleunigung einer Masse hinein gesteckt werden muss, wäre die Energie des Terms '''m_0*c²''' dann die Ruheenergie, welche bezüglich der Beschleunigungsarbeit als nicht vorhanden angesehen werden kann. Somit würde also gelten: '''W=mc²'''
== Quellen ==
In anderer Schreibweise für Energie dann also:<br>
* http://matheplanet.com/matheplanet/nuke/html/viewtopic.php?topic=9617
'''E = m * c²'''
* http://www.lima-city.de/thread/partielle-integration-problem


== Siehe auch ==
== Siehe auch ==
[[Relativitätstheorie]]
* [[Relativitätstheorie]]
[[Albert Einstein]]
* [[Albert Einstein]]


[[Kategorie:Physik]] [[Kategorie:Relativitätstheorie]] [[Kategorie:Mathematik]] [[Kategorie:Albert Einstein]]
[[Kategorie:Relativitätstheorie]] [[Kategorie:Albert Einstein]] [[Kategorie:PPA-Kupfer]]

Aktuelle Version vom 17. Januar 2020, 14:52 Uhr

Bei der berühmten Formel E = m * c² von Albert Einstein geht es um das Thema "Äquivalenz von Masse und Energie".

Herleitung von E=mc²

Problemstellung

Soll die Energie berechnet werden, welche benötigt wird, um eine Masse m auf die Geschwindigkeit v zu beschleunigen, dann hätte man es mit der Grundformel für die Berechnung Mechanischer Arbeit
W = F * s
zu tun. Wobei sich die für die Beschleunigung erforderliche Trägheitskraft F aus F = m * a ergibt.

Unveränderliche Masse

Aus den vorherigen Formeln ergibt sich die Arbeit bei konstanter Kraft

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt
Da die Kraft konstant blieb, ergibt sich für die formelmäßige Berechnung und für die Rechnung mit Differentialen und Integration das gleiche – bekannte – Ergebnis der Kinetischen Energie: W=1/2mv²

Relativistische Masse

Da Masse die Eigenschaft hat, träge zu sein, bedarf es, um eine Geschwindigkeitsänderung zu bewirken, der Übertragung eines Impulses. Die Impulsänderung pro Zeit wird als Kraft F bezeichnet. Somit:

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt


Der Formelbuchstabe W steht für Arbeit oder Energie und wird manchmal durch E ersetzt.

Somit:

Ekin = m*c² - m_0*c²

Ekin = E - E_0

Also könnte man sagen:

E_0 = m_0*c² ist die Ruheenergie

Ekin = mc² - m_0c² ist die Beschleunigungs-Energie

E = m*c² ist die Gesamt-Energie

Also:

E=m*c²

Quellen

Siehe auch