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Safranschirmling: Unterschied zwischen den Versionen
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|}Der '''Safranschirmling''' oder Safran- Riesenschirmpilz (''Chlorophyllum rhacodes''), auch als Rötender Schirmpilz bekannt, ist ein Blätterpilz aus der Gattung der [[Grünsporschirmlinge]] (''Chlorophyllum''). Es ist nicht sicher, ob der Schreibfehler als ''rachodes'' aus der Erstbeschreibung korrigiert werden darf, so daß auch diese Schreibweise des wissenschaftlichen Artnamens anzutreffen ist. | |||
== Beschreibung == | |||
Die "zottelige" Hutoberfläche gab der Art den Namen: das griechische Wort ''rhakodes'' steht für "zerlumpt", und so sieht die Hutoberfläche bei älteren Pilzen dann auch aus. | |||
=== Hut === | |||
Fleischig, gebuckelt, mit bräunlichen Schuppen auf weißlich- rötlichem Grund. Hutdurchmesser 8- 15 cm. | |||
=== Lamellen === | |||
Weiß bis schwach cremefarben, frei stehend, bei Verletzungen orange-rötlich fleckend. | |||
=== Stiel === | |||
Kräftiger, faseriger Stiel mit knollig verdickter Stielbasis, schmutzig weißlich bis bräunlich, breiter weißer bis grauer, doppelter, verschiebbarer Stielring. Das Stielfleisch rötet bei Verletzungen karottenrot. Stielhöhe 10- 15 cm, Stieldurchmesser 1-2,5 cm. | |||
=== Fleisch === | |||
Weiß, bei Verletzungen schnell karottenrot, später dunkelrot verfärbend. | |||
=== Geruch === | |||
Angenehm pilzhaft. | |||
=== Geschmack === | |||
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Datei:Safran1.jpg| Junger Safranschirmling | |||
Datei:Safran2.jpg| Safranschirmling: Lamellen, Stiel und Ring. | |||
Datei:Safran4.jpg| Verletzte Lamellen färben sich nach einigen Sekunden gelb-rötlich wie Safran. | |||
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==Vorkommen== | |||
Vom Sommer bis in den Herbst hinein auf Nadelwaldstreu und Kompost, an Wegen und Straßenrändern, in Hecken, Parks und Gärten. Gruppen bildend oder in [[Hexenring|Hexenringen]]. | |||
Weit verbreitet und häufig. | |||
==Ähnliche Arten== | |||
[[Parasol]] ''(Macrolepiota procera)'' und Rötender Riesenschirmpilz ''(Macrolepiota permixta)'' sind größer und haben genatterte Stiele; | |||
[http://images.google.de/images?hl=de&source=hp&q=macrolepiota+olivieri&btnG=Bilder-Suche&gbv=2&aq=f&oq= Garten- Schirmpilz] ''(Macrolepiota olivieri)''; | |||
'''Vorsicht vor allen grünsporigen (grüne Lamellen) ''Chlorophyllum-'' Arten!''' | |||
Z.B. [http://www.mushroomexpert.com/chlorophyllum_molybdites.html Grünsporschirmling] ''(Chlorophyllum molybdites)'', giftig. Meist in den Tropen vorkommend, in Europa ein seltener Exot. | |||
Zur Unterscheidung der Arten [http://tintling.at/fach/z_venenata.htm Gift- Riesenschirmling/ Garten- Riesenschirmling] | |||
== Ähnliche Arten == | |||
== Andere Namen == | |||
* [[Datei:Germany.png|Deutsch:]] Safranschirmpilz | |||
==Speisewert== | |||
[[Datei:Bedingt essbar.jpg|thumb| [[Speisepilz|Hinweise zur Zubereitung und Unverträglichkeitsreaktionen beachten!]]]] | |||
Der Safranschirmling gilt als sehr guter Speisepilz, ist jedoch roh schwach giftig. Der Hut kann paniert wie ein Schnitzel oder in Mischpilzgerichten verwendet werden. Gut durcherhitzen! | |||
Bei ähnlichen Arten traten Unverträglichkeitsreaktionen auf, deshalb sollten nur kleine Mengen des sehr festfleischigen Pilzes verzehrt werden. Aufgetretene Magen- Darm- Probleme (Gastrointestinales Syndrom) können auch an der schweren Verdaulichkeit des sehr festen Pilzfleisches liegen, die vom Magendrücken bis zu Magenschmerzen und Brechdurchfällen Symptome hervorrufen kann. | |||
Aktuelle Version vom 26. Oktober 2012, 00:14 Uhr
| Safranschirmling Chlorophyllum rhacodes | ||||
| Reich | Pilze | Fungi | ||
| Stamm | Basidienpilze | Basidiomycota | ||
| Klasse | Ständerpilze | Basidiomycetes | ||
| Ordnung | Blätterpilze | Agaricales | ||
| Familie | Champignonartige | Agaricaceae | ||
| Gattung | Safranschirmling | Macrolepiota | ||
| Art | Safranschirmling | Macrolepiota rhacodes | ||
| Autor(en) | (VITTAD.) VELLINGA | |||
| Jahr | 2002 | |||
Der Safranschirmling oder Safran- Riesenschirmpilz (Chlorophyllum rhacodes), auch als Rötender Schirmpilz bekannt, ist ein Blätterpilz aus der Gattung der Grünsporschirmlinge (Chlorophyllum). Es ist nicht sicher, ob der Schreibfehler als rachodes aus der Erstbeschreibung korrigiert werden darf, so daß auch diese Schreibweise des wissenschaftlichen Artnamens anzutreffen ist.
Beschreibung
Die "zottelige" Hutoberfläche gab der Art den Namen: das griechische Wort rhakodes steht für "zerlumpt", und so sieht die Hutoberfläche bei älteren Pilzen dann auch aus.
Hut
Fleischig, gebuckelt, mit bräunlichen Schuppen auf weißlich- rötlichem Grund. Hutdurchmesser 8- 15 cm.
Lamellen
Weiß bis schwach cremefarben, frei stehend, bei Verletzungen orange-rötlich fleckend.
Stiel
Kräftiger, faseriger Stiel mit knollig verdickter Stielbasis, schmutzig weißlich bis bräunlich, breiter weißer bis grauer, doppelter, verschiebbarer Stielring. Das Stielfleisch rötet bei Verletzungen karottenrot. Stielhöhe 10- 15 cm, Stieldurchmesser 1-2,5 cm.
Fleisch
Weiß, bei Verletzungen schnell karottenrot, später dunkelrot verfärbend.
Geruch
Angenehm pilzhaft.
Geschmack
pilzig
Sporen
weiß
-
Junger Safranschirmling
-
Safranschirmling: Lamellen, Stiel und Ring.
-
Verletzte Lamellen färben sich nach einigen Sekunden gelb-rötlich wie Safran.
Vorkommen
Vom Sommer bis in den Herbst hinein auf Nadelwaldstreu und Kompost, an Wegen und Straßenrändern, in Hecken, Parks und Gärten. Gruppen bildend oder in Hexenringen. Weit verbreitet und häufig.
Ähnliche Arten
Parasol (Macrolepiota procera) und Rötender Riesenschirmpilz (Macrolepiota permixta) sind größer und haben genatterte Stiele;
Garten- Schirmpilz (Macrolepiota olivieri);
Vorsicht vor allen grünsporigen (grüne Lamellen) Chlorophyllum- Arten!
Z.B. Grünsporschirmling (Chlorophyllum molybdites), giftig. Meist in den Tropen vorkommend, in Europa ein seltener Exot.
Zur Unterscheidung der Arten Gift- Riesenschirmling/ Garten- Riesenschirmling
Ähnliche Arten
Andere Namen
Speisewert

Der Safranschirmling gilt als sehr guter Speisepilz, ist jedoch roh schwach giftig. Der Hut kann paniert wie ein Schnitzel oder in Mischpilzgerichten verwendet werden. Gut durcherhitzen!
Bei ähnlichen Arten traten Unverträglichkeitsreaktionen auf, deshalb sollten nur kleine Mengen des sehr festfleischigen Pilzes verzehrt werden. Aufgetretene Magen- Darm- Probleme (Gastrointestinales Syndrom) können auch an der schweren Verdaulichkeit des sehr festen Pilzfleisches liegen, die vom Magendrücken bis zu Magenschmerzen und Brechdurchfällen Symptome hervorrufen kann.