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Projektcontrolling: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Projektcontrolling''' ist eine Teildisziplin des Controllings.
'''Projektcontrolling''' ist eine Teildisziplin des [[Controlling]]s. Ziel des Projektcontrollings ist es, die [[Wirtschaftlichkeit]] von [[Projekt]]en zu steuern und zum Beispiel die Rechnungslegungsvorschriften nach [[IFRS]] zu erfüllen.  


Ziel des Projektcontrollings ist es die Wirtschaftlichkeit von [[Projekt]]en zu steuern und die Rechnungslegungsvorschriften nach IFRS zu erfüllen.  
Das Projektcontrolling ist das zentrale Steuerungsinstrument in [[Dienstleistungsunternehmen]] mit Projektcharakter, z.B. [[Werbeagentur]]en, [[Unternehmensberatung]]en, [[Bauunternehmen]] und [[Ingenieurbüro]]s, ist aber auch für die [[öffentliche Verwaltung]] in vielen Bereichen sinnvoll. Mit dem Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft hat die Bedeutung stark zugenommen. Die Projektdeckungsrechnung ist eine Form der [[Kostenrechnung]], in der der Kostenträger das Projekt ist.  


Das Projektcontrolling ist das zentrale Steuerungsinstrument in Dienstleistungsunternehmen mit Projektcharakter. z.B. Werbeagenturen, Unternehmensberatungen, Bauunternehmen, Ingenieurbüros, etc. Sie ist Grundlage für das Projektcontrolling.
Die direkten [[Personalkosten]] werden über eine [[Zeiterfassung]] den Projekten zugeordnet, sofern dies möglich ist. Dann folgen weitere direkten Kosten wie Reise-, Verpflegung-, externe Dienstleister- und Warenkosten.


Mit dem Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft hat deren Bedeutung stark zugenommen.
Um eine Projektkalkulation auf [[Vollkostenbasis]] zu erstellen, werden die [[Gemeinkosten]] in zwei Blöcke aufgeteilt: Erster Block sind die Personalgemeinkosten bzw. [[Verwaltungskosten]]; der zweite Block wie Miete, Werbung, etc. wird mit einem Schlüssel des erzielten [[Umsatz]]es auf die Projekte verteilt. Somit kann man zum Ende jeder Periode den genauen Beitrag zum Gewinn / Verlust des Unternehmens pro Projekt ausweisen.


Die Projektdeckungsrechnung ist eine Form der Kostenträgerrechnung in der der Kostenträger das Projekt ist. Diese kann auch hoch-aggregiert zu Kunden werden. (Kunden Gewinn und Verlustrechnung)Dies ist oft sinnvoller da man einem guten Kunden in der Regel nicht die unrentablen Projekte absagen kann und die rentablen annehmen.
Diese Methode kann auch für die ''Percentage of Completion'' (POC) Methode nach IFRS angewendet werden.


Die direkten Personalkosten werden über eine Zeiterfassung mit Mitarbeiter individuellen Kostensätzen den Projekten zugeordnet. Dann folgen weitere direkten Kosten wie Reise-, Verpflegung-, externe Dienstleister- und Warenkosten.
Das Projektcontrolling richtet das Augenmerk ausschließlich auf die finanziellen Aspekte und ist dadurch vom [[Projektmanagement]], welches auch die technischen und zeitlichen Aspekte berücksichtigt, abzugrenzen.
 
Um eine Projektkalkulation auf Vollkostenbasis zu erstellen werden die Gemeinkosten in zwei Blöcke aufgeteilt. Erster Block sind die Personalgemeinkosten. (Nicht ausgelastete Mitarbeiter, Administrations- und Management Kosten.) Diese werden mit einem Schlüssel des direkten Zeitaufwandes auf die Projekte verteilt. Der zweite Block wie Miete, Werbung, etc. wird mit einem Schlüssel des erzielten Umsatzes auf die Projekte verteilt. Somit kann man zum Ende jeder Periode den genauen Beitrag zum Gewinn / Verlust des Unternehmens pro Projekt ausweisen.
 
Diese Kalkulation kann auch für die Percentage of Completion (POC) Methode nach IFRS angewendet werden.
 
Das Projektcontrolling richtet das Augenmerk ausschließlich auf die finanziellen Aspekte und ist dadurch vom Projektmanagement welches auch die technischen und zeitlichen Aspekte berücksichtigt abzugrenzen..


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Aktuelle Version vom 31. Januar 2025, 15:09 Uhr

Projektcontrolling ist eine Teildisziplin des Controllings. Ziel des Projektcontrollings ist es, die Wirtschaftlichkeit von Projekten zu steuern und zum Beispiel die Rechnungslegungsvorschriften nach IFRS zu erfüllen.

Das Projektcontrolling ist das zentrale Steuerungsinstrument in Dienstleistungsunternehmen mit Projektcharakter, z.B. Werbeagenturen, Unternehmensberatungen, Bauunternehmen und Ingenieurbüros, ist aber auch für die öffentliche Verwaltung in vielen Bereichen sinnvoll. Mit dem Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft hat die Bedeutung stark zugenommen. Die Projektdeckungsrechnung ist eine Form der Kostenrechnung, in der der Kostenträger das Projekt ist.

Die direkten Personalkosten werden über eine Zeiterfassung den Projekten zugeordnet, sofern dies möglich ist. Dann folgen weitere direkten Kosten wie Reise-, Verpflegung-, externe Dienstleister- und Warenkosten.

Um eine Projektkalkulation auf Vollkostenbasis zu erstellen, werden die Gemeinkosten in zwei Blöcke aufgeteilt: Erster Block sind die Personalgemeinkosten bzw. Verwaltungskosten; der zweite Block wie Miete, Werbung, etc. wird mit einem Schlüssel des erzielten Umsatzes auf die Projekte verteilt. Somit kann man zum Ende jeder Periode den genauen Beitrag zum Gewinn / Verlust des Unternehmens pro Projekt ausweisen.

Diese Methode kann auch für die Percentage of Completion (POC) Methode nach IFRS angewendet werden.

Das Projektcontrolling richtet das Augenmerk ausschließlich auf die finanziellen Aspekte und ist dadurch vom Projektmanagement, welches auch die technischen und zeitlichen Aspekte berücksichtigt, abzugrenzen.

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Erster Autor: 213.61.32.113 angelegt am 05.02.2007 um 12:25,
Alle Autoren: Gunnar1m, Singsangsung, MerlBot, MerlBot/AutoQS, LupoAlpha, Liesel, Controllingnavigator, 213.61.32.113