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Die blaue Partei: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Die blaue Partei''' ist eine von [[Frauke Petry]] und weiteren ehemaligen [[AfD]]-Mitgliedern im Jahr 2017 gegründete nationalkonservative Partei. Nach ihrem Selbstverständnis richtet sich die Partei gegen den aufkommenden Nationalismus in der AfD und will allen ein Forum bieten, welche eine demokratische Politik rechts der [[Unionsfraktion|Unionsparteien]] betreiben wollen. Laut Petry soll die Partei wie die Bewegung [[La Rèpublique en Marche]] von [[Emmanuel Macron]] organisiert sein, ohne deren inhaltliche Struktur zu übernehmen.
'''Die blaue Partei''' war eine von [[Frauke Petry]] und weiteren ehemaligen [[AfD (Partei)|AfD]]-Mitgliedern im Jahr 2017 gegründete nationalkonservative [[Kleinpartei]]. Nach ihrem Selbstverständnis richtete sich die Partei gegen den aufkommenden [[Nationalismus]] in der AfD und wollte allen ein Forum bieten, welche eine demokratische Politik rechts der [[Unionsfraktion|Unionsparteien]] betreiben wollen. Laut Petry sollte die Partei wie die Bewegung [[La République en Marche]] von [[Emmanuel Macron]] organisiert sein, ohne deren inhaltliche Struktur zu übernehmen.


Zum Partei­vorsitzenden wurde [[Michael Muster]] gewählt, Ehemann der sächsischen Landtagsabgeordneten [[Kirsten Muster]]. Die Partei ist im [[Landtag Nordrhein-Westfalen]] und im [[Landtag Sachsen-Anhalt]] vertreten.
Zum Partei­vorsitzenden wurde [[Michael Muster]] gewählt, Ehemann der sächsischen Landtagsabgeordneten [[Kirsten Muster]]. Die Partei war im [[Landtag Nordrhein-Westfalen]] und im [[Landtag Sachsen-Anhalt]] vertreten. In der rechten Szene hat sich die Partei nicht durchsetzen können und gilt als keine ernstzunehmende Konkurentin zur AfD.


== Politik ==
== Politik ==
Die Partei setzt sich unter anderem für die Abschaffung des [[Euro]]s ein und fordert die [[Assimilation]] als Ziel von [[Integration]]. Daneben lehnt die Partei die [[doppelte Staatsbürgerschaft]] ab und fordert eine Rückkehr zum klassischen, dreigliedrigen [[Bildungssystem]] und fordert die Wiedereinführung der [[Wehrpflicht]].
Die Partei setzte sich unter anderem für die Abschaffung des [[Euro]]s ein und forderte die [[Assimilation]] als Ziel von [[Integration]]. Daneben lehnte die Partei die [[doppelte Staatsbürgerschaft]] ab, forderte eine Rückkehr zum klassischen, dreigliedrigen [[Schulsystem]] und die Wiedereinführung der [[Wehrpflicht]].


Die Partei lehnt die [[Gender Studies]] als unwissenschaftlich ab und hält „die damit verbundene Frühsexualisierung“ für „altersunangemessen".
Außerdem lehnte sie die [[Gender Studies]] als unwissenschaftlich ab und hielt „die damit verbundene Frühsexualisierung“ für „altersunangemessen".


== Weblinks ==
== Weblinks ==
* [https://blaue-wende.de/programmatik Programm der blauen Partei]
* [https://blaue-wende.de/programmatik Programm der blauen Partei]


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[[Kategorie:Gegründet 2017]]
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[[Kategorie:Historische Partei (Deutschland)]]

Aktuelle Version vom 24. August 2024, 23:20 Uhr

Die blaue Partei war eine von Frauke Petry und weiteren ehemaligen AfD-Mitgliedern im Jahr 2017 gegründete nationalkonservative Kleinpartei. Nach ihrem Selbstverständnis richtete sich die Partei gegen den aufkommenden Nationalismus in der AfD und wollte allen ein Forum bieten, welche eine demokratische Politik rechts der Unionsparteien betreiben wollen. Laut Petry sollte die Partei wie die Bewegung La République en Marche von Emmanuel Macron organisiert sein, ohne deren inhaltliche Struktur zu übernehmen.

Zum Partei­vorsitzenden wurde Michael Muster gewählt, Ehemann der sächsischen Landtagsabgeordneten Kirsten Muster. Die Partei war im Landtag Nordrhein-Westfalen und im Landtag Sachsen-Anhalt vertreten. In der rechten Szene hat sich die Partei nicht durchsetzen können und gilt als keine ernstzunehmende Konkurentin zur AfD.

Politik

Die Partei setzte sich unter anderem für die Abschaffung des Euros ein und forderte die Assimilation als Ziel von Integration. Daneben lehnte die Partei die doppelte Staatsbürgerschaft ab, forderte eine Rückkehr zum klassischen, dreigliedrigen Schulsystem und die Wiedereinführung der Wehrpflicht.

Außerdem lehnte sie die Gender Studies als unwissenschaftlich ab und hielt „die damit verbundene Frühsexualisierung“ für „altersunangemessen".

Weblinks