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Preußische Treuhand: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Seite wurde neu angelegt: „'''Die Preußische Treuhand''' ist eine Interessengemeinschaft, die sich die Durchsetzung von Eigentumsansprüchen von Bewohnern ehemaliger Ostgebiete de…“
(kein Unterschied)

Version vom 12. März 2021, 20:14 Uhr

Die Preußische Treuhand ist eine Interessengemeinschaft, die sich die Durchsetzung von Eigentumsansprüchen von Bewohnern ehemaliger Ostgebiete des Deutschen Reiches zum Ziel gesetzt hat. Die Initiative für die Gründung ging von der Landsmannschaft Ostpreußen aus.[1] Zunächst wurde eine Aktiengesellschaft gegründet, bei der Aktien zu jeweils 100 DM erworben werden konnten. Die Firma hat inzwischen die Rechtsform einer GmbH & Co. KGaA und ihren Sitz in Düsseldorf. Sie wollte zunächst die möglichen Eigentumsansprüche einzelner Vertriebener juristisch klären. Insgesamt reichte die Preußische Treuhand 23 Einzelbeschwerden beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ein. Vorstandsvorsitzender war bis 2005 der Vertriebenenpolitiker Rudi Pawelka. 2008 erklärte sich der Gerichtshof als nicht zuständig für die Anträge und sanktionierte somit die Folgen der Bierut-Dekrete von 1945 und 1946.[2] Zudem bemerkte das Gericht, dass Polen zum Zeitpunkt der Ereignisse weder juristisch noch tatsächlich Kontrolle über die deutschen Territorien in Polen gehabt habe und daher die Taten nicht dem heutigen Staat angelastet werden könnten.[3]

Andere Lexika





Einzelnachweise

  1. http://www.preussische-treuhand.org/de/JVerwirklichung.html
  2. R. M. Douglas: "Ordnungsgemässe Überführung": die Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg. München 2013, S. 423
  3. tagesschau.de: Klage gegen Polen wegen Entschädigungen - "Preußische Treuhand" scheitert mit Beschwerde, 9. Okt. 2008.(Archivversion vom 12.10.2008