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Von 1927 bis zu seiner fristlosen Entlassung | Von 1927 bis zu seiner fristlosen Entlassung im April 1933 war er [[Redakteur]] bei den [[Münchner Neueste Nachrichten|Münchner Neuesten Nachrichten]]. Diese Entlassung kam einem [[Berufsverbot]] im [[Nationalsozialismus]] gleich. Er musste daraufhin sein Einkommen mit Gelegenheitsarbeiten verdienen. 1935 erschien in einem Kleinverlag ''Ein Mensch'', in dem er in heiteren Versen mit überraschenden Reimwörtern<ref name="debon_109">Debon 2000, S. 109.</ref> Menschen und ihre Schwächen unter die Lupe nahm. Dargestellt werden insbesondere „heikle oder lustige Situationen“.<ref name="debon_109" /> Über Nacht wurde Roth damit zum erfolgreichen Lyriker. Die Auflage von ''Ein Mensch'' erreichte 450.000, ''Die Frau in der Weltgeschichte'' 240.000 und der ''Wunderdoktor'' 230.000 Exemplare. Trotz seiner [[Antimilitarismus|antimilitaristischen]] Haltung wurde er im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] auf Lesereise zur Truppenbetreuung geschickt.<ref name="Bio">[http://www.lyrik-lesezeichen.de/gedichte/eugen_roth.php Eugen Roth], Biographie von Eugen Roth , auf lyrik-lesezeichen.de, abgerufen 1. Mai 2011</ref> Unter dem Titel ''Ein Mensch lädt Kameraden ein / mit ihm ein Stündchen froh zu sein'' erschien eine Sonderausgabe für die [[Wehrmacht]].<ref>Soldatenbücherei des Oberkommandos der Wehrmacht, Bd. 20</ref> | ||
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Aktuelle Version vom 25. Juni 2020, 23:18 Uhr
Eugen Roth (* 24. Januar 1895 in München; † 28. April 1976 ebenda) war ein deutscher Lyriker und populärer Autor meist humoristischer Verse. Mit seinen heiter-nachdenklichen „Ein Mensch“-Gedichten und Erzählungen gehört er zu den meistgelesenen Lyrikern im deutschsprachigen Raum.
Von 1927 bis zu seiner fristlosen Entlassung im April 1933 war er Redakteur bei den Münchner Neuesten Nachrichten. Diese Entlassung kam einem Berufsverbot im Nationalsozialismus gleich. Er musste daraufhin sein Einkommen mit Gelegenheitsarbeiten verdienen. 1935 erschien in einem Kleinverlag Ein Mensch, in dem er in heiteren Versen mit überraschenden Reimwörtern[1] Menschen und ihre Schwächen unter die Lupe nahm. Dargestellt werden insbesondere „heikle oder lustige Situationen“.[1] Über Nacht wurde Roth damit zum erfolgreichen Lyriker. Die Auflage von Ein Mensch erreichte 450.000, Die Frau in der Weltgeschichte 240.000 und der Wunderdoktor 230.000 Exemplare. Trotz seiner antimilitaristischen Haltung wurde er im Zweiten Weltkrieg auf Lesereise zur Truppenbetreuung geschickt.[2] Unter dem Titel Ein Mensch lädt Kameraden ein / mit ihm ein Stündchen froh zu sein erschien eine Sonderausgabe für die Wehrmacht.[3]
Andere Lexika
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 Debon 2000, S. 109.
- ↑ Eugen Roth, Biographie von Eugen Roth , auf lyrik-lesezeichen.de, abgerufen 1. Mai 2011
- ↑ Soldatenbücherei des Oberkommandos der Wehrmacht, Bd. 20
- PPA-Kupfer
- Autor
- Schriftsteller (München)
- Schriftsteller (20. Jahrhundert)
- Schriftsteller (Deutsch)
- Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste
- Mitglied der Reichsschrifttumskammer
- Teilnehmer der Weimarer Dichtertreffen
- Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes
- Träger des Bayerischen Verdienstordens
- Träger des Ernst-Hoferichter-Preises
- Deutscher
- Geboren 1895
- Gestorben 1976
- Mann