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'''Hugo Rafael Chávez Frías''' (* | '''Hugo Rafael Chávez Frías''' (* 28. Juli [[1954]] in [[Sabaneta]], † [[5. März]] [[2013]] in [[Caracas]]) war ein [[Venezuela|venezolanischer]] [[Offizier]], [[Politiker]] und von 1999 bis zu seinem Tod im Jahre 2013 Staatspräsident von [[Venezuela]]. Bei den drei Präsidentschaftswahlen der Jahre 2000, 2006 und 2012 wurde er jeweils wiedergewählt.<ref>Berichz der Tagesschau: ''Klarer Sieg für den „Comandante“'', 8. Oktober 2012</ref> Seine Politik bezog [[Sozialismus|sozialistische]] und [[Marxismus|marxistische]] Ideen ein. Nach der [[Verstaatlichung]] der Schlüsselindustrien konnte er den [[Erdöl|Ölreichtum]] des Landes zur Finanzierung seiner Vorstellung vom Sozialismus nutzen. | ||
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Chavez galt bis zu seinem Tod als einer der umstrittensten Politiker und Staatsoberhäupter der neueren Geschichte. Kritiker warfen ihm [[Nepotismus]] und einen autoritären Regierungs- und Politikstil vor, er habe mit seinen sozialistischen Methoden das Land wirtschaftlich an dem Abgrund geführt. Dagegen werden seine Leistungen insbesondere auf dem Gebiet der Sozial- und Wirtschaftspolitik von [[Politische Linke|linken]] und globalisierungskritischen Kreisen positiv bewertet. Umstritten bleibt bis heute seine Kooperation mit verschiedenen diktatorischen Regimen und terroristischen Organisationen sowie sein Umgang mit Oppositionellen und Dissidenten. Der autoritär regierende Chavez hat die [[Menschenrechte]] mit Füßen getreten, die Gewaltenteilung abgeschaft und Tausende von Oppositionellen einsperren lassen. | Chavez galt bis zu seinem Tod als einer der umstrittensten Politiker und Staatsoberhäupter der neueren Geschichte. Kritiker warfen ihm [[Nepotismus]] und einen autoritären Regierungs- und Politikstil vor, er habe mit seinen sozialistischen Methoden das Land wirtschaftlich an dem Abgrund geführt. Dagegen werden seine Leistungen insbesondere auf dem Gebiet der Sozial- und Wirtschaftspolitik von [[Politische Linke|linken]] und globalisierungskritischen Kreisen positiv bewertet. Umstritten bleibt bis heute seine Kooperation mit verschiedenen diktatorischen Regimen und terroristischen Organisationen sowie sein Umgang mit Oppositionellen und Dissidenten. Der autoritär regierende Chavez hat die [[Menschenrechte]] mit Füßen getreten, die Gewaltenteilung abgeschaft und Tausende von Oppositionellen einsperren lassen. Venezuela wurde jedoch erst 2016 wegen der im Land verübten Menschenrechtsverletzungen auf unbestimmte Zeit von der [[Mercosur]] suspendiert. | ||
Die BILD-Zeitung schrieb am 10. Januar 2013:<ref>[http://www.bild.de/politik/ausland/hugo-chavez/der-gierige-chavez-clan-in-venezuela-28021052.bild.html Der gierige Chávez-Clan]</ref> „Seit Hugo Chávez 1999 an die Macht kam, entstand ein wahres Imperium, der berühmte Nachname Chávez verhalf vielen zu Posten und Pöstchen. Doch die Bevölkerung leidet. Das sozialistische Modell mit Enteignungen funktioniert für die wenigsten.“ | Die BILD-Zeitung schrieb am 10. Januar 2013:<ref>[http://www.bild.de/politik/ausland/hugo-chavez/der-gierige-chavez-clan-in-venezuela-28021052.bild.html Der gierige Chávez-Clan]</ref> „Seit Hugo Chávez 1999 an die Macht kam, entstand ein wahres Imperium, der berühmte Nachname Chávez verhalf vielen zu Posten und Pöstchen. Doch die Bevölkerung leidet. Das sozialistische Modell mit Enteignungen funktioniert für die wenigsten.“ | ||
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Aktuelle Version vom 21. Januar 2026, 23:52 Uhr
Hugo Rafael Chávez Frías (* 28. Juli 1954 in Sabaneta, † 5. März 2013 in Caracas) war ein venezolanischer Offizier, Politiker und von 1999 bis zu seinem Tod im Jahre 2013 Staatspräsident von Venezuela. Bei den drei Präsidentschaftswahlen der Jahre 2000, 2006 und 2012 wurde er jeweils wiedergewählt.[1] Seine Politik bezog sozialistische und marxistische Ideen ein. Nach der Verstaatlichung der Schlüsselindustrien konnte er den Ölreichtum des Landes zur Finanzierung seiner Vorstellung vom Sozialismus nutzen.
Rezeption
Chavez galt bis zu seinem Tod als einer der umstrittensten Politiker und Staatsoberhäupter der neueren Geschichte. Kritiker warfen ihm Nepotismus und einen autoritären Regierungs- und Politikstil vor, er habe mit seinen sozialistischen Methoden das Land wirtschaftlich an dem Abgrund geführt. Dagegen werden seine Leistungen insbesondere auf dem Gebiet der Sozial- und Wirtschaftspolitik von linken und globalisierungskritischen Kreisen positiv bewertet. Umstritten bleibt bis heute seine Kooperation mit verschiedenen diktatorischen Regimen und terroristischen Organisationen sowie sein Umgang mit Oppositionellen und Dissidenten. Der autoritär regierende Chavez hat die Menschenrechte mit Füßen getreten, die Gewaltenteilung abgeschaft und Tausende von Oppositionellen einsperren lassen. Venezuela wurde jedoch erst 2016 wegen der im Land verübten Menschenrechtsverletzungen auf unbestimmte Zeit von der Mercosur suspendiert.
Die BILD-Zeitung schrieb am 10. Januar 2013:[2] „Seit Hugo Chávez 1999 an die Macht kam, entstand ein wahres Imperium, der berühmte Nachname Chávez verhalf vielen zu Posten und Pöstchen. Doch die Bevölkerung leidet. Das sozialistische Modell mit Enteignungen funktioniert für die wenigsten.“
Der SPIEGEL berichtete am selben Tag unter anderem:[3] „Er wird geliebt und gehasst, im Inland wie im Ausland. Mit millionenschweren Sozialprogrammen half er den Armen, er verstaatlichte Mineralöl-, Stromerzeugungs- und Telekommunikationsunternehmen. Aber er unterdrückte auch die Opposition und ließ Schlägertrupps bewaffnen.“
| Vorgänger |
Präsident von Venezuela 1999-2013 |
Nachfolger |
Einzelnachweise
- ↑ Berichz der Tagesschau: Klarer Sieg für den „Comandante“, 8. Oktober 2012
- ↑ Der gierige Chávez-Clan
- ↑ http://www.spiegel.de/politik/ausland/krebskranker-hugo-chavez-die-wichtigsten-momente-seiner-karriere-a-876402.html Freund der Armen, Kumpel der Despoten]
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