PlusPedia wird derzeit technisch modernisiert. Aktuell laufen Wartungsarbeiten. Für etwaige Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung; es sind aber alle Artikel zugänglich und Sie können PlusPedia genauso nutzen wie immer.
Neue User bitte dringend diese Hinweise lesen:
Anmeldung - E-Mail-Adresse Neue Benutzer benötigen ab sofort eine gültige Email-Adresse. Wenn keine Email ankommt, meldet Euch bitte unter NewU25@PlusPedia.de.
Hinweis zur Passwortsicherheit:
Bitte nutzen Sie Ihr PlusPedia-Passwort nur bei PlusPedia.
Wenn Sie Ihr PlusPedia-Passwort andernorts nutzen, ändern Sie es bitte DORT bis unsere Modernisierung abgeschlossen ist.
Überall wo es sensibel, sollte man generell immer unterschiedliche Passworte verwenden! Das gilt hier und im gesamten Internet.
Aus Gründen der Sicherheit (PlusPedia hatte bis 24.07.2025 kein SSL | https://)
Bei PlusPedia sind Sie sicher: – Wir verarbeiten keine personenbezogenen Daten, erlauben umfassend anonyme Mitarbeit und erfüllen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vollumfänglich. Es haftet der Vorsitzende des Trägervereins.
PlusPedia blüht wieder auf als freundliches deutsches Lexikon.
Wir haben auf die neue Version 1.43.3 aktualisiert.
Wir haben SSL aktiviert.
Hier geht es zu den aktuellen Aktuelle Ereignissen
Materie: Unterschied zwischen den Versionen
Herkunft der Formel |
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| (5 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
'''Materie''' (von [[latein]]isch ''materia'' = Stoff, Thema, Ursache) ist eine Bezeichnung für die Substanz, aus der alle Dinge der Welt bestehen, unabhängig von ihrer Erscheinungsform. Die nähere Bestimmung dieses sehr allgemeinen Begriffs beschäftigt [[Physik]] und [[Philosophie]] seit ihren Ursprüngen und ist bis heute Gegenstand von Erklärungsversuchen. In der Philosophie hat sich zudem die Denkrichtung des [[Materialismus]] entwickelt. | '''Materie''' (von [[latein]]isch ''materia'' = Stoff, Thema, Ursache) ist eine Bezeichnung für die Substanz, aus der alle Dinge der Welt bestehen, unabhängig von ihrer Erscheinungsform. Die nähere Bestimmung dieses sehr allgemeinen Begriffs beschäftigt [[Physik]] und [[Philosophie]] seit ihren Ursprüngen und ist bis heute Gegenstand von Erklärungsversuchen. In der Philosophie hat sich zudem die Denkrichtung des [[Materialismus]] entwickelt. | ||
Aus physikalischer Sicht können [[Energie]] und [[Masse (Physik)|Masse]] als die beiden grundsätzlichen Erscheinungsformen der Materie betrachtet werden, wobei meist nur die sichtbaren Erscheinungsformen auch als Materie bezeichnet werden: z.B. ist das [[Licht]] eines [[Stern]]s die sichtbare Energie des Sterns, der Körper des Sterns ist eine Erscheinungsform seiner Masse, die als [[Gravitation]] wirkt. Bekannt ist auch die ''Äquivalenz von Masse und Energie'', die von [[Albert Einstein]] im Rahmen der speziellen [[Relativitätstheorie]] formuliert wurde, wobei die einfache Formel E = m * c² lautet. Dabei steht das E für Energie, das m für Masse und das c für die [[Lichtgeschwindigkeit]]. Die Formel gilt für die vollständige, theoretische Umwandlung von [[Atom]]en in Energie. Die moderne Form berücksichtigt dabei noch die Bewegungsenergie als Impuls ''p'', da sich Atome in der Regel bewegen: <math>E^2 = m^2c^4 + | Aus physikalischer Sicht können [[Energie]] und [[Masse (Physik)|Masse]] als die beiden grundsätzlichen Erscheinungsformen der Materie betrachtet werden, wobei meist nur die sichtbaren Erscheinungsformen auch als Materie bezeichnet werden: z.B. ist das [[Licht]] eines [[Stern]]s die sichtbare Energie des Sterns, der Körper des Sterns ist eine Erscheinungsform seiner Masse, die als [[Gravitation]] wirkt. Bekannt ist auch die ''Äquivalenz von Masse und Energie'', die von [[Albert Einstein]] im Rahmen der speziellen [[Relativitätstheorie]] formuliert wurde, wobei die einfache Formel E = m * c² lautet. Dabei steht das E für Energie, das m für Masse und das c für die [[Lichtgeschwindigkeit]]. Die Formel gilt für die vollständige, theoretische Umwandlung von [[Atom]]en in Energie. Die moderne Form berücksichtigt dabei noch die Bewegungsenergie als Impuls ''p'', da sich Atome in der Regel bewegen: <math>E^2 = m^2c^4 + p^2c^2</math>.<ref>https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84quivalenz_von_Masse_und_Energie</ref> Bei der [[Kernfusion]] von vier [[Proton]]en (Atomkerne des [[Wasserstoff]]s, kurz H) entstehen neben dem [[Helium]]kern (He) zwei [[Positron]]en e<sup>+</sup> und zwei [[Neutrino|Elektron-Neutrinos]] sowie eine rechnerisch bestimmbare Energie: <math>\mathrm{ 4 {}^1_1H \longrightarrow {}^4_2He + 2 e^+ + 2 \nu_e + 26{,}731\;}</math>[[MeV]],<ref>https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffbrennen</ref> im weiteren Verlauf reagieren die Positronen jedoch mit anderen Teilchen. | ||
Ferner gilt im Zusammenhang mit dem [[Energieerhaltungssatz]] das Naturgesetz von der [[Erhaltung der Materie]]. | Ferner gilt im Zusammenhang mit dem [[Energieerhaltungssatz]] das Naturgesetz von der [[Erhaltung der Materie]]. | ||
Aktuelle Version vom 5. November 2025, 13:40 Uhr
Materie (von lateinisch materia = Stoff, Thema, Ursache) ist eine Bezeichnung für die Substanz, aus der alle Dinge der Welt bestehen, unabhängig von ihrer Erscheinungsform. Die nähere Bestimmung dieses sehr allgemeinen Begriffs beschäftigt Physik und Philosophie seit ihren Ursprüngen und ist bis heute Gegenstand von Erklärungsversuchen. In der Philosophie hat sich zudem die Denkrichtung des Materialismus entwickelt.
Aus physikalischer Sicht können Energie und Masse als die beiden grundsätzlichen Erscheinungsformen der Materie betrachtet werden, wobei meist nur die sichtbaren Erscheinungsformen auch als Materie bezeichnet werden: z.B. ist das Licht eines Sterns die sichtbare Energie des Sterns, der Körper des Sterns ist eine Erscheinungsform seiner Masse, die als Gravitation wirkt. Bekannt ist auch die Äquivalenz von Masse und Energie, die von Albert Einstein im Rahmen der speziellen Relativitätstheorie formuliert wurde, wobei die einfache Formel E = m * c² lautet. Dabei steht das E für Energie, das m für Masse und das c für die Lichtgeschwindigkeit. Die Formel gilt für die vollständige, theoretische Umwandlung von Atomen in Energie. Die moderne Form berücksichtigt dabei noch die Bewegungsenergie als Impuls p, da sich Atome in der Regel bewegen: .[1] Bei der Kernfusion von vier Protonen (Atomkerne des Wasserstoffs, kurz H) entstehen neben dem Heliumkern (He) zwei Positronen e+ und zwei Elektron-Neutrinos sowie eine rechnerisch bestimmbare Energie: MeV,[2] im weiteren Verlauf reagieren die Positronen jedoch mit anderen Teilchen.
Ferner gilt im Zusammenhang mit dem Energieerhaltungssatz das Naturgesetz von der Erhaltung der Materie.
Siehe aus
Andere Lexika
- Wörterbuch der philosophischen Begriffe von Rudolf Eisler, Berlin 1904: Materie