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	<title>Antisemitismus in Russland - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Fmrauch: welche Ideen? wohl eher ihre eigenen</title>
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Es handelt sich um das Werk des religiösen Schriftstellers [[Sergei Alexandrowitsch Nilus|Sergei Nilus]] (1862–1929), das unter dem Titel &#039;&#039;Das Große im Kleinen, oder die Ankunft des Antichrist und die herannahende Herrschaft des Teufels auf der Erde&#039;&#039; erschien. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurden Auszüge daraus als „[[Protokolle der Weisen von Zion]]“ international verbreitet und legten auch den Keim für den späteren [[Holocaust]] am [[Judentum|jüdischen Volk]]. Allerdings haben die Ereignisse der [[Oktoberrevolution]] von 1917 die weitere Entwicklung in den Hintergrund treten lassen. [[Josef Stalin|Stalin]] hatte 1913 in „Marxismus und die nationale Frage“ erklärt, eine [[Nation]] sei eine stabile Gemeinschaft von Menschen, die durch einen historischen Prozess entstanden sei und sich auf der Basis einer gemeinsamen Sprache, gemeinsamen Territoriums und wirtschaftlichen Lebens entwickelt habe; da bei den Juden keine solche gemeinsame Basis vorhanden sei, seien sie nur eine „Nation auf dem Papier“ und die gesellschaftliche Entwicklung führe deshalb notwendigerweise zu ihrer [[Assimilation]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Juden_in_Russland#Unter_dem_Sowjetregime&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[sowjetische Propaganda]] versuchte daher, jüdisches Leben zu ignorieren oder höchstens neutral darzustellen. Etwa 300.000 Juden wanderten in den 1920er Jahren nach [[Litauen]], [[Lettland]], [[Polen]] und [[Rumänien]] aus. Nur in den revolutionären Kadern waren noch zahlreiche Juden tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Yuri Slezkine]]: &#039;&#039;Das jüdische Jahrhundert&#039;&#039; (aus dem Englischen von M. Adrian und B. Engels), Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2006, ISBN 978-3-525-36290-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als eigenes Ansiedlungsgebiet für Juden wurde in den 1930er Jahren die [[Jüdische Nationale Oblast]] geschaffen. Die Planungen sahen vor, in der Region bis 1937 etwa 150.000 Juden anzusiedeln. Doch das Klima und die Lage im fernen Osten wirkten nicht gerade anziehend. 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Routledge, New York 1995, S. 13 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings hatte bereits [[Michail Gorbatschow]] in den 1980er Jahren für eine Wende gesorgt, und [[Wladimir Wladimirowitsch Putin|Putin]] bemüht sich um ein gutes Verhältnis zu [[Israel]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.nzz.ch/meinung/das-blaue-wunder-wie-russland-lernte-juden-zu-lieben-ld.1543793&amp;lt;/ref&amp;gt; 2012 wurde ein &#039;&#039;[[Jüdisches Museum und Toleranzcenter in Moskau]]&#039;&#039; errichtet. Dagegen stehen die Versuche von Ideologen wie dem ultrarechten, russisch-chauvinistischen [[Alexander Dugin]], weiter Einfluss auf die Entwicklung in der russischen Gesellschaft zu nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eva Hausteiner]]: [http://www.zeit.de/2014/35/putin-weltanschauung-alexander-dugin &#039;&#039;Putins Dämon?&#039;&#039;] In: &#039;&#039;[[Die Zeit]]&#039;&#039;, 21. August 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alena Trauschel]] in Focus Online am 18. 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Dies wurde hauptsächlich durch die Veröffentlichung eines Buches von 1905 im [[Russisches Kaiserreich|Russischen Kaiserreich]] bekannt. Es handelt sich um das Werk des religiösen Schriftstellers [[Sergei Alexandrowitsch Nilus|Sergei Nilus]] (1862–1929), das unter dem Titel &#039;&#039;Das Große im Kleinen, oder die Ankunft des Antichrist und die herannahende Herrschaft des Teufels auf der Erde&#039;&#039; erschien. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurden Auszüge daraus als „[[Protokolle der Weisen von Zion]]“ international verbreitet und legten auch den Keim für den späteren [[Holocaust]] am [[Judentum|jüdischen Volk]]. Allerdings haben die Ereignisse der [[Oktoberrevolution]] von 1917 die weitere Entwicklung in den Hintergrund treten lassen. [[Josef Stalin|Stalin]] hatte 1913 in „Marxismus und die nationale Frage“ erklärt, eine [[Nation]] sei eine stabile Gemeinschaft von Menschen, die durch einen historischen Prozess entstanden sei und sich auf der Basis einer gemeinsamen Sprache, gemeinsamen Territoriums und wirtschaftlichen Lebens entwickelt habe; da bei den Juden keine solche gemeinsame Basis vorhanden sei, seien sie nur eine „Nation auf dem Papier“ und die gesellschaftliche Entwicklung führe deshalb notwendigerweise zu ihrer [[Assimilation]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Juden_in_Russland#Unter_dem_Sowjetregime&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[sowjetische Propaganda]] versuchte daher, jüdisches Leben zu ignorieren oder höchstens neutral darzustellen. Etwa 300.000 Juden wanderten in den 1920er Jahren nach [[Litauen]], [[Lettland]], [[Polen]] und [[Rumänien]] aus. Nur in den revolutionären Kadern waren noch zahlreiche Juden tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Yuri Slezkine]]: &#039;&#039;Das jüdische Jahrhundert&#039;&#039; (aus dem Englischen von M. Adrian und B. Engels), Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2006, ISBN 978-3-525-36290-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als eigenes Ansiedlungsgebiet für Juden wurde in den 1930er Jahren die [[Jüdische Nationale Oblast]] geschaffen. Die Planungen sahen vor, in der Region bis 1937 etwa 150.000 Juden anzusiedeln. Doch das Klima und die Lage im fernen Osten wirkten nicht gerade anziehend. 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Routledge, New York 1995, S. 13 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings hatte bereits [[Michail Gorbatschow]] in den 1980er Jahren für eine Wende gesorgt, und [[Wladimir Wladimirowitsch Putin|Putin]] bemüht sich um ein gutes Verhältnis zu [[Israel]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.nzz.ch/meinung/das-blaue-wunder-wie-russland-lernte-juden-zu-lieben-ld.1543793&amp;lt;/ref&amp;gt; 2012 wurde ein &#039;&#039;[[Jüdisches Museum und Toleranzcenter in Moskau]]&#039;&#039; errichtet. Dagegen stehen die Versuche von Ideologen wie dem ultrarechten, russisch-chauvinistischen [[Alexander Dugin]], weiter Einfluss auf die Entwicklung in der russischen Gesellschaft zu nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eva Hausteiner]]: [http://www.zeit.de/2014/35/putin-weltanschauung-alexander-dugin &#039;&#039;Putins Dämon?&#039;&#039;] In: &#039;&#039;[[Die Zeit]]&#039;&#039;, 21. August 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alena Trauschel]] in Focus Online am 18. 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		<title>Fmrauch am 22. Mai 2024 um 22:20 Uhr</title>
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[[Josef Stalin|Stalin]] hatte 1913 in „Marxismus und die nationale Frage“ erklärt, eine [[Nation]] sei eine stabile Gemeinschaft von Menschen, die durch einen historischen Prozess entstanden sei und sich auf der Basis einer gemeinsamen Sprache, gemeinsamen Territoriums und wirtschaftlichen Lebens entwickelt habe; da bei den Juden keine solche gemeinsame Basis vorhanden sei, seien sie nur eine „Nation auf dem Papier“ und die gesellschaftliche Entwicklung führe deshalb notwendigerweise zu ihrer [[Assimilation]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Juden_in_Russland#Unter_dem_Sowjetregime&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[sowjetische Propaganda]] versuchte daher, jüdisches Leben zu ignorieren oder höchstens neutral darzustellen. Etwa 300.000 Juden wanderten in den 1920er Jahren nach [[Litauen]], [[Lettland]], [[Polen]] und [[Rumänien]] aus. Nur in den revolutionären Kadern waren noch zahlreiche Juden tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Yuri Slezkine]]: &#039;&#039;Das jüdische Jahrhundert&#039;&#039; (aus dem Englischen von M. Adrian und B. Engels), Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2006, ISBN 978-3-525-36290-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als eigenes Ansiedlungsgebiet für Juden wurde in den 1930er Jahren die [[Jüdische Nationale Oblast]] geschaffen. Die Planungen sahen vor, in der Region bis 1937 etwa 150.000 Juden anzusiedeln. Doch das Klima und die Lage im fernen Osten wirkten nicht gerade anziehend. 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Dies wurde hauptsächlich durch die Veröffentlichung eines Buches von 1905 im [[Russisches Kaiserreich|Russischen Kaiserreich]] bekannt. Es handelt sich um das Werk des religiösen Schriftstellers [[Sergei Alexandrowitsch Nilus|Sergei Nilus]] (1862–1929), das unter dem Titel &#039;&#039;Das Große im Kleinen, oder die Ankunft des Antichrist und die herannahende Herrschaft des Teufels auf der Erde&#039;&#039; erschien. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurden Auszüge daraus als „[[Protokolle der Weisen von Zion]]“ international verbreitet und legten auch den Keim für den späteren [[Holocaust]] am [[Judentum|jüdischen Volk]]. Allerdings haben die Ereignisse der [[Oktoberrevolution]] von 1917 die weitere Entwicklung in den Hintergrund treten lassen. [[Josef Stalin|Stalin]] hatte 1913 in „Marxismus und die nationale Frage“ erklärt, eine [[Nation]] sei eine stabile Gemeinschaft von Menschen, die durch einen historischen Prozess entstanden sei und sich auf der Basis einer gemeinsamen Sprache, gemeinsamen Territoriums und wirtschaftlichen Lebens entwickelt habe; da bei den Juden keine solche gemeinsame Basis vorhanden sei, seien sie nur eine „Nation auf dem Papier“ und die gesellschaftliche Entwicklung führe deshalb notwendigerweise zu ihrer [[Assimilation]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Juden_in_Russland#Unter_dem_Sowjetregime&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[sowjetische Propaganda]] versuchte daher, jüdisches Leben zu ignorieren oder höchstens neutral darzustellen. Etwa 300.000 Juden wanderten in den 1920er Jahren nach [[Litauen]], [[Lettland]], [[Polen]] und [[Rumänien]] aus. Nur in den revolutionären Kadern waren noch zahlreiche Juden tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Yuri Slezkine]]: &#039;&#039;Das jüdische Jahrhundert&#039;&#039; (aus dem Englischen von M. Adrian und B. Engels), Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2006, ISBN 978-3-525-36290-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als eigenes Ansiedlungsgebiet für Juden wurde in den 1930er Jahren die [[Jüdische Nationale Oblast]] geschaffen. Die Planungen sahen vor, in der Region bis 1937 etwa 150.000 Juden anzusiedeln. Doch das Klima und die Lage im fernen Osten wirkten nicht gerade anziehend. 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Dagegen stehen die Versuche von Ideologen wie &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;dem ultrarechten&lt;/ins&gt;, russisch-&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;chauvinistischen &lt;/ins&gt;[[Alexander Dugin]], weiter Einfluss auf die Entwicklung in der russischen Gesellschaft zu nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eva Hausteiner]]: [http://www.zeit.de/2014/35/putin-weltanschauung-alexander-dugin &#039;&#039;Putins Dämon?&#039;&#039;] In: &#039;&#039;[[Die Zeit]]&#039;&#039;, 21. August 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alena Trauschel]] in Focus Online am 18. März 2022: &#039;&#039;[https://www.focus.de/politik/ausland/ukraine-krise/gastbeitrag-von-alena-trauschel-wer-putins-lehrmeister-kennt-kennt-auch-das-drehbuch-nach-dem-putin-handelt_id_69570940.html Wer Putins Lehrmeister kennt, kennt auch das Drehbuch, nach dem Putin handelt]&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Es handelt sich um das Werk des religiösen Schriftstellers [[Sergei Alexandrowitsch Nilus|Sergei Nilus]] (1862–1929), das unter dem Titel &#039;&#039;Das Große im Kleinen, oder die Ankunft des Antichrist und die herannahende Herrschaft des Teufels auf der Erde&#039;&#039; erschien. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurden Auszüge daraus als „[[Protokolle der Weisen von Zion]]“ international verbreitet und legten auch den Keim für den späteren [[Holocaust]] am [[Judentum|jüdischen Volk]]. Allerdings haben die Ereignisse der [[Oktoberrevolution]] von 1917 die weitere Entwicklung in den Hintergrund treten lassen. [[Josef Stalin|Stalin]] hatte 1913 in „Marxismus und die nationale Frage“ erklärt, eine [[Nation]] sei eine stabile Gemeinschaft von Menschen, die durch einen historischen Prozess entstanden sei und sich auf der Basis einer gemeinsamen Sprache, gemeinsamen Territoriums und wirtschaftlichen Lebens entwickelt habe; da bei den Juden keine solche gemeinsame Basis vorhanden sei, seien sie nur eine „Nation auf dem Papier“ und die gesellschaftliche Entwicklung führe deshalb notwendigerweise zu ihrer [[Assimilation]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Juden_in_Russland#Unter_dem_Sowjetregime&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[sowjetische Propaganda]] versuchte daher, jüdisches Leben zu ignorieren oder höchstens neutral darzustellen. Etwa 300.000 Juden wanderten in den 1920er Jahren nach [[Litauen]], [[Lettland]], [[Polen]] und [[Rumänien]] aus. Nur in den revolutionären Kadern waren noch zahlreiche Juden tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Yuri Slezkine]]: &#039;&#039;Das jüdische Jahrhundert&#039;&#039; (aus dem Englischen von M. Adrian und B. Engels), Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2006, ISBN 978-3-525-36290-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als eigenes Ansiedlungsgebiet für Juden wurde in den 1930er Jahren die [[Jüdische Nationale Oblast]] geschaffen. Die Planungen sahen vor, in der Region bis 1937 etwa 150.000 Juden anzusiedeln. Doch das Klima und die Lage im fernen Osten wirkten nicht gerade anziehend. 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Häufig, aber nicht nur, wurden die Aktionen und Ideen von der [[Russisch-Orthodoxe Kirche|Russisch-orthodoxen Kirche]] beeinflusst. Dies wurde hauptsächlich durch die Veröffentlichung eines Buches von 1905 im [[Russisches Kaiserreich|Russischen Kaiserreich]] bekannt. Es handelt sich um das Werk des religiösen Schriftstellers [[Sergei Alexandrowitsch Nilus|Sergei Nilus]] (1862–1929), das unter dem Titel &#039;&#039;Das Große im Kleinen, oder die Ankunft des Antichrist und die herannahende Herrschaft des Teufels auf der Erde&#039;&#039; erschien. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurden Auszüge daraus als „[[Protokolle der Weisen von Zion]]“ international verbreitet und legten auch den Keim für den späteren [[Holocaust]] am [[Judentum|jüdischen Volk]]. Allerdings haben die Ereignisse der [[Oktoberrevolution]] von 1917 die weitere Entwicklung in den Hintergrund treten lassen. [[Josef Stalin|Stalin]] hatte 1913 in „Marxismus und die nationale Frage“ erklärt, eine [[Nation]] sei eine stabile Gemeinschaft von Menschen, die durch einen historischen Prozess entstanden sei und sich auf der Basis einer gemeinsamen Sprache, gemeinsamen Territoriums und wirtschaftlichen Lebens entwickelt habe; da bei den Juden keine solche gemeinsame Basis vorhanden sei, seien sie nur eine „Nation auf dem Papier“ und die gesellschaftliche Entwicklung führe deshalb notwendigerweise zu ihrer [[Assimilation]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Juden_in_Russland#Unter_dem_Sowjetregime&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[sowjetische Propaganda]] versuchte daher, jüdisches Leben zu ignorieren oder höchstens neutral darzustellen. Etwa 300.000 Juden wanderten in den 1920er Jahren nach [[Litauen]], [[Lettland]], [[Polen]] und [[Rumänien]] aus. Nur in den revolutionären Kadern waren noch zahlreiche Juden tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Yuri Slezkine]]: &#039;&#039;Das jüdische Jahrhundert&#039;&#039; (aus dem Englischen von M. Adrian und B. Engels), Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2006, ISBN 978-3-525-36290-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als eigenes Ansiedlungsgebiet für Juden wurde in den 1930er Jahren die [[Jüdische Nationale Oblast]] geschaffen. Die Planungen sahen vor, in der Region bis 1937 etwa 150.000 Juden anzusiedeln. Doch das Klima und die Lage im fernen Osten wirkten nicht gerade anziehend. 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Es handelt sich um das Werk des religiösen Schriftstellers [[Sergei Alexandrowitsch Nilus|Sergei Nilus]] (1862–1929), das unter dem Titel &#039;&#039;Das Große im Kleinen, oder die Ankunft des Antichrist und die herannahende Herrschaft des Teufels auf der Erde&#039;&#039; erschien. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurden Auszüge daraus als „[[Protokolle der Weisen von Zion]]“ international verbreitet und legten auch den Keim für den späteren [[Holocaust]] am [[Judentum|jüdischen Volk]]. Allerdings haben die Ereignisse der [[Oktoberrevolution]] von 1917 die weitere Entwicklung in den Hintergrund treten lassen. [[Josef Stalin|Stalin]] hatte 1913 in „Marxismus und die nationale Frage“ erklärt, eine [[Nation]] sei eine stabile Gemeinschaft von Menschen, die durch einen historischen Prozess entstanden sei und sich auf der Basis einer gemeinsamen Sprache, gemeinsamen Territoriums und wirtschaftlichen Lebens entwickelt habe; da bei den Juden keine solche gemeinsame Basis vorhanden sei, seien sie nur eine „Nation auf dem Papier“ und die gesellschaftliche Entwicklung führe deshalb notwendigerweise zu ihrer [[Assimilation]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Juden_in_Russland#Unter_dem_Sowjetregime&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[sowjetische Propaganda]] versuchte daher, jüdisches Leben zu ignorieren oder höchstens neutral darzustellen. Etwa 300.000 Juden wanderten in den 1920er Jahren nach [[Litauen]], [[Lettland]], [[Polen]] und [[Rumänien]] aus. Nur in den revolutionären Kadern waren noch zahlreiche Juden tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Yuri Slezkine]]: &#039;&#039;Das jüdische Jahrhundert&#039;&#039; (aus dem Englischen von M. Adrian und B. Engels), Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2006, ISBN 978-3-525-36290-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als eigenes Ansiedlungsgebiet für Juden wurde in den 1930er Jahren die [[Jüdische Nationale Oblast]] geschaffen. Die Planungen sahen vor, in der Region bis 1937 etwa 150.000 Juden anzusiedeln. Doch das Klima und die Lage im fernen Osten wirkten nicht gerade anziehend. Ab 1948 gab es einen neuen Höhepunkt des Antisemitismus.&amp;lt;ref&amp;gt;https://en.wikipedia.org/wiki/Antisemitism_in_the_Soviet_Union&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Zerfall der [[Sowjetunion]] verbreitete die radikalnationalistische Organisation [[Pamjat]] in den 1990er Jahren Text und Ideen der &#039;&#039;Protokolle der Weisen von Zion&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;William Korey, &#039;&#039;Russian Antisemitism, Pamyat, and the Demonology of Zionism&#039;&#039;. Routledge, New York 1995, S. 13 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings hatte bereits [[Michail Gorbatschow]] in den 1980er Jahren für eine Wende gesorgt, und [[Wladimir Wladimirowitsch Putin|Putin]] bemüht sich um ein gutes Verhältnis zu [[Israel]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.nzz.ch/meinung/das-blaue-wunder-wie-russland-lernte-juden-zu-lieben-ld.1543793&amp;lt;/ref&amp;gt; 2012 wurde ein &#039;&#039;[[Jüdisches Museum und Toleranzcenter in Moskau]]&#039;&#039; errichtet. Dagegen stehen die Versuche von Ideologen wie [[Alexander Dugin]], weiter Einfluss auf die Entwicklung in der russischen Gesellschaft zu nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eva Hausteiner]]: [http://www.zeit.de/2014/35/putin-weltanschauung-alexander-dugin &#039;&#039;Putins Dämon?&#039;&#039;] In: &#039;&#039;[[Die Zeit]]&#039;&#039;, 21. August 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alena Trauschel]] in Focus Online am 18. 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Dies wurde hauptsächlich durch die Veröffentlichung eines Buches von 1905 im [[Russisches Kaiserreich|Russischen Kaiserreich]] bekannt. Es handelt sich um das Werk des religiösen Schriftstellers [[Sergei Alexandrowitsch Nilus|Sergei Nilus]] (1862–1929), das unter dem Titel &#039;&#039;Das Große im Kleinen, oder die Ankunft des Antichrist und die herannahende Herrschaft des Teufels auf der Erde&#039;&#039; erschien. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurden Auszüge daraus als „[[Protokolle der Weisen von Zion]]“ international verbreitet und legten auch den Keim für den späteren [[Holocaust]] am [[Judentum|jüdischen Volk]]. Allerdings haben die Ereignisse der [[Oktoberrevolution]] von 1917 die weitere Entwicklung in den Hintergrund treten lassen. [[Josef Stalin|Stalin]] hatte 1913 in „Marxismus und die nationale Frage“ erklärt, eine [[Nation]] sei eine stabile Gemeinschaft von Menschen, die durch einen historischen Prozess entstanden sei und sich auf der Basis einer gemeinsamen Sprache, gemeinsamen Territoriums und wirtschaftlichen Lebens entwickelt habe; da bei den Juden keine solche gemeinsame Basis vorhanden sei, seien sie nur eine „Nation auf dem Papier“ und die gesellschaftliche Entwicklung führe deshalb notwendigerweise zu ihrer [[Assimilation]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Juden_in_Russland#Unter_dem_Sowjetregime&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[sowjetische Propaganda]] versuchte daher, jüdisches Leben zu ignorieren oder höchstens neutral darzustellen. Etwa 300.000 Juden wanderten in den 1920er Jahren nach [[Litauen]], [[Lettland]], [[Polen]] und [[Rumänien]] aus. Nur in den revolutionären Kadern waren noch zahlreiche Juden tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Yuri Slezkine]]: &#039;&#039;Das jüdische Jahrhundert&#039;&#039; (aus dem Englischen von M. Adrian und B. Engels), Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2006, ISBN 978-3-525-36290-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als eigenes Ansiedlungsgebiet für Juden wurde in den 1930er Jahren die [[Jüdische Nationale Oblast]] geschaffen. Die Planungen sahen vor, in der Region bis 1937 etwa 150.000 Juden anzusiedeln. Doch das Klima und die Lage im fernen Osten wirkten nicht gerade anziehend. Ab 1948 gab es einen neuen Höhepunkt des Antisemitismus.&amp;lt;ref&amp;gt;https://en.wikipedia.org/wiki/Antisemitism_in_the_Soviet_Union&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Zerfall der [[Sowjetunion]] verbreitete die radikalnationalistische Organisation [[Pamjat]] in den 1990er Jahren Text und Ideen der &#039;&#039;Protokolle der Weisen von Zion&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;William Korey, &#039;&#039;Russian Antisemitism, Pamyat, and the Demonology of Zionism&#039;&#039;. Routledge, New York 1995, S. 13 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings hatte bereits [[Michail Gorbatschow]] in den 1980er Jahren für eine Wende gesorgt, und [[Wladimir Wladimirowitsch Putin|Putin]] bemüht sich um ein gutes Verhältnis zu [[Israel]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.nzz.ch/meinung/das-blaue-wunder-wie-russland-lernte-juden-zu-lieben-ld.1543793&amp;lt;/ref&amp;gt; 2012 wurde ein &#039;&#039;[[Jüdisches Museum und Toleranzcenter in Moskau]]&#039;&#039; errichtet. 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Es handelt sich um das Werk des religiösen Schriftstellers [[Sergei Alexandrowitsch Nilus|Sergei Nilus]] (1862–1929), das unter dem Titel &#039;&#039;Das Große im Kleinen, oder die Ankunft des Antichrist und die herannahende Herrschaft des Teufels auf der Erde&#039;&#039; erschien. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurden Auszüge daraus als „[[Protokolle der Weisen von Zion]]“ international verbreitet und legten auch den Keim für den späteren [[Holocaust]] am [[Judentum|jüdischen Volk]]. Allerdings haben die Ereignisse der [[Oktoberrevolution]] von 1917 die weitere Entwicklung in den Hintergrund treten lassen. [[Josef Stalin|Stalin]] hatte 1913 in „Marxismus und die nationale Frage“ erklärt, eine [[Nation]] sei eine stabile Gemeinschaft von Menschen, die durch einen historischen Prozess entstanden sei und sich auf der Basis einer gemeinsamen Sprache, gemeinsamen Territoriums und wirtschaftlichen Lebens entwickelt habe; da bei den Juden keine solche gemeinsame Basis vorhanden sei, seien sie nur eine „Nation auf dem Papier“ und die gesellschaftliche Entwicklung führe deshalb notwendigerweise zu ihrer [[Assimilation]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Juden_in_Russland#Unter_dem_Sowjetregime&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[sowjetische Propaganda]] versuchte daher, jüdisches Leben zu ignorieren oder höchstens neutral darzustellen. Etwa 300.000 Juden wanderten in den 1920er Jahren nach [[Litauen]], [[Lettland]], [[Polen]] und [[Rumänien]] aus. Nur in den revolutionären Kadern waren noch zahlreiche Juden tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Yuri Slezkine]]: &#039;&#039;Das jüdische Jahrhundert&#039;&#039; (aus dem Englischen von M. Adrian und B. Engels), Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2006, ISBN 978-3-525-36290-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als eigenes Ansiedlungsgebiet für Juden wurde in den 1930er Jahren die [[Jüdische Nationale Oblast]] geschaffen. Die Planungen sahen vor, in der Region bis 1937 etwa 150.000 Juden anzusiedeln. Doch das Klima und die Lage im fernen Osten wirkten nicht gerade anziehend. 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Dagegen stehen die Versuche von Ideologen wie [[Alexander Dugin]], weiter Einfluss auf die Entwicklung in der russischen Gesellschaft zu nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eva Hausteiner]]: [http://www.zeit.de/2014/35/putin-weltanschauung-alexander-dugin &#039;&#039;Putins Dämon?&#039;&#039;] In: &#039;&#039;[[Die Zeit]]&#039;&#039;, 21. August 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alena Trauschel]] in Focus Online am 18. 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[[Josef Stalin|Stalin]] hatte 1913 in „Marxismus und die nationale Frage“ erklärt, eine [[Nation]] sei eine stabile Gemeinschaft von Menschen, die durch einen historischen Prozess entstanden sei und sich auf der Basis einer gemeinsamen Sprache, gemeinsamen Territoriums und wirtschaftlichen Lebens entwickelt habe; da bei den Juden keine solche gemeinsame Basis vorhanden sei, seien sie nur eine „Nation auf dem Papier“ und die gesellschaftliche Entwicklung führe deshalb notwendigerweise zu ihrer [[Assimilation]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Juden_in_Russland#Unter_dem_Sowjetregime&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[sowjetische Propaganda]] versuchte daher, jüdisches Leben zu ignorieren oder höchstens neutral darzustellen. Etwa 300.000 Juden wanderten in den 1920er Jahren nach [[Litauen]], [[Lettland]], [[Polen]] und [[Rumänien]] aus. Nur in den revolutionären Kadern waren noch zahlreiche Juden tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Yuri Slezkine]]: &#039;&#039;Das jüdische Jahrhundert&#039;&#039; (aus dem Englischen von M. Adrian und B. Engels), Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2006, ISBN 978-3-525-36290-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als eigenes Ansiedlungsgebiet für Juden wurde in den 1930er Jahren die [[Jüdische Nationale Oblast]] geschaffen. Die Planungen sahen vor, in der Region bis 1937 etwa 150.000 Juden anzusiedeln. Doch das Klima und die Lage im fernen Osten wirkten nicht gerade anziehend. 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Dagegen stehen die Versuche von Ideologen wie [[Alexander Dugin]], weiter Einfluss auf die Entwicklung in der russischen Gesellschaft zu nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eva Hausteiner]]: [http://www.zeit.de/2014/35/putin-weltanschauung-alexander-dugin &#039;&#039;Putins Dämon?&#039;&#039;] In: &#039;&#039;[[Die Zeit]]&#039;&#039;, 21. August 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alena Trauschel]] in Focus Online am 18. März 2022: &#039;&#039;[https://www.focus.de/politik/ausland/ukraine-krise/gastbeitrag-von-alena-trauschel-wer-putins-lehrmeister-kennt-kennt-auch-das-drehbuch-nach-dem-putin-handelt_id_69570940.html Wer Putins Lehrmeister kennt, kennt auch das Drehbuch, nach dem Putin handelt]&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<title>Michelle DuPont: Das stimmt nicht ! In der Forschungsliteratur steht viel dazu und da wird (außer vielleicht bei den irrelevanten Idioten der Wikipedia) nichts verschwiegen !</title>
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Auch in der Öffentlichkeit wird es häufig verschwiegen.&amp;lt;ref&amp;gt;die deutsche Wikipedia behandelt es nur am Rande [https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Juden_in_Russland in einigen Abschnitten] zum Thema [[Geschichte der Juden in Russland]], die {{enS}}e Wikipedia behandelt das Thema getrennt für das [https://en.wikipedia.org/wiki/Antisemitism_in_the_Russian_Empire alte Russland] und die Sowjetunion&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;/del&gt;Ein erster Höhepunkt des [[Antisemitismus]] in [[Russland]] waren [[Pogrom]]e gegen [[Juden]] - zunächst im [[Gouvernement Cherson]] - in den Jahren 1881 bis 1884. Häufig, aber nicht nur, wurden die Aktionen und Ideen von der [[Russisch-orthodoxe Kirche|Russisch-orthodoxen Kirche]] beeinflusst. Dies wurde hauptsächlich durch die Veröffentlichung eines Buches von 1905 im [[Russisches Kaiserreich|Russischen Kaiserreich]] bekannt. Es handelt sich um das Werk des religiösen Schriftstellers [[Sergei Alexandrowitsch Nilus|Sergei Nilus]] (1862–1929), das unter dem Titel &#039;&#039;Das Große im Kleinen, oder die Ankunft des Antichrist und die herannahende Herrschaft des Teufels auf der Erde&#039;&#039; erschien. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurden Auszüge daraus als „[[Protokolle der Weisen von Zion]]“ international verbreitet und legten auch den Keim für den späteren [[Holocaust]] am [[Judentum|jüdischen Volk]]. Allerdings haben die Ereignisse der [[Oktoberrevolution]] von 1917 die weitere Entwicklung in den Hintergrund treten lassen. [[Josef Stalin|Stalin]] hatte 1913 in „Marxismus und die nationale Frage“ erklärt, eine [[Nation]] sei eine stabile Gemeinschaft von Menschen, die durch einen historischen Prozess entstanden sei und sich auf der Basis einer gemeinsamen Sprache, gemeinsamen Territoriums und wirtschaftlichen Lebens entwickelt habe; da bei den Juden keine solche gemeinsame Basis vorhanden sei, seien sie nur eine „Nation auf dem Papier“ und die gesellschaftliche Entwicklung führe deshalb notwendigerweise zu ihrer [[Assimilation]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Juden_in_Russland#Unter_dem_Sowjetregime&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[sowjetische Propaganda]] versuchte daher, jüdisches Leben zu ignorieren oder höchstens neutral darzustellen. Etwa 300.000 Juden wanderten in den 1920er Jahren nach [[Litauen]], [[Lettland]], [[Polen]] und [[Rumänien]] aus. Nur in den revolutionären Kadern waren noch zahlreiche Juden tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Yuri Slezkine]]: &#039;&#039;Das jüdische Jahrhundert&#039;&#039; (aus dem Englischen von M. Adrian und B. Engels), Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2006, ISBN 978-3-525-36290-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als eigenes Ansiedlungsgebiet für Juden wurde in den 1930er Jahren die [[Jüdische Nationale Oblast]] geschaffen. Die Planungen sahen vor, in der Region bis 1937 etwa 150.000 Juden anzusiedeln. Doch das Klima und die Lage im fernen Osten wirkten nicht gerade anziehend. Ab 1948 gab es einen neuen Höhepunkt des Antisemitismus.&amp;lt;ref&amp;gt;https://en.wikipedia.org/wiki/Antisemitism_in_the_Soviet_Union&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Zerfall der [[Sowjetunion]] verbreitete die radikalnationalistische Organisation [[Pamjat]] in den 1990er Jahren Text und Ideen der &#039;&#039;Protokolle der Weisen von Zion&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;William Korey, &#039;&#039;Russian Antisemitism, Pamyat, and the Demonology of Zionism&#039;&#039;. Routledge, New York 1995, S. 13 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings hatte bereits [[Michail Gorbatschow]] in den 1980er Jahren für eine Wende gesorgt, und [[Wladimir Wladimirowitsch Putin|Putin]] bemüht sich um ein gutes Verhältnis zu [[Israel]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.nzz.ch/meinung/das-blaue-wunder-wie-russland-lernte-juden-zu-lieben-ld.1543793&amp;lt;/ref&amp;gt; 2012 wurde ein &#039;&#039;[[Jüdisches Museum und Toleranzcenter in Moskau]]&#039;&#039; errichtet. Dagegen stehen die Versuche von Ideologen wie [[Alexander Dugin]], weiter Einfluss auf die Entwicklung in der russischen Gesellschaft zu nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eva Hausteiner]]: [http://www.zeit.de/2014/35/putin-weltanschauung-alexander-dugin &#039;&#039;Putins Dämon?&#039;&#039;] In: &#039;&#039;[[Die Zeit]]&#039;&#039;, 21. August 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alena Trauschel]] in Focus Online am 18. 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Dies wurde hauptsächlich durch die Veröffentlichung eines Buches von 1905 im [[Russisches Kaiserreich|Russischen Kaiserreich]] bekannt. Es handelt sich um das Werk des religiösen Schriftstellers [[Sergei Alexandrowitsch Nilus|Sergei Nilus]] (1862–1929), das unter dem Titel &#039;&#039;Das Große im Kleinen, oder die Ankunft des Antichrist und die herannahende Herrschaft des Teufels auf der Erde&#039;&#039; erschien. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurden Auszüge daraus als „[[Protokolle der Weisen von Zion]]“ international verbreitet und legten auch den Keim für den späteren [[Holocaust]] am [[Judentum|jüdischen Volk]]. Allerdings haben die Ereignisse der [[Oktoberrevolution]] von 1917 die weitere Entwicklung in den Hintergrund treten lassen. [[Josef Stalin|Stalin]] hatte 1913 in „Marxismus und die nationale Frage“ erklärt, eine [[Nation]] sei eine stabile Gemeinschaft von Menschen, die durch einen historischen Prozess entstanden sei und sich auf der Basis einer gemeinsamen Sprache, gemeinsamen Territoriums und wirtschaftlichen Lebens entwickelt habe; da bei den Juden keine solche gemeinsame Basis vorhanden sei, seien sie nur eine „Nation auf dem Papier“ und die gesellschaftliche Entwicklung führe deshalb notwendigerweise zu ihrer [[Assimilation]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Juden_in_Russland#Unter_dem_Sowjetregime&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[sowjetische Propaganda]] versuchte daher, jüdisches Leben zu ignorieren oder höchstens neutral darzustellen. Etwa 300.000 Juden wanderten in den 1920er Jahren nach [[Litauen]], [[Lettland]], [[Polen]] und [[Rumänien]] aus. Nur in den revolutionären Kadern waren noch zahlreiche Juden tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Yuri Slezkine]]: &#039;&#039;Das jüdische Jahrhundert&#039;&#039; (aus dem Englischen von M. Adrian und B. Engels), Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2006, ISBN 978-3-525-36290-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als eigenes Ansiedlungsgebiet für Juden wurde in den 1930er Jahren die [[Jüdische Nationale Oblast]] geschaffen. Die Planungen sahen vor, in der Region bis 1937 etwa 150.000 Juden anzusiedeln. Doch das Klima und die Lage im fernen Osten wirkten nicht gerade anziehend. 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Dagegen stehen die Versuche von Ideologen wie [[Alexander Dugin]], weiter Einfluss auf die Entwicklung in der russischen Gesellschaft zu nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eva Hausteiner]]: [http://www.zeit.de/2014/35/putin-weltanschauung-alexander-dugin &#039;&#039;Putins Dämon?&#039;&#039;] In: &#039;&#039;[[Die Zeit]]&#039;&#039;, 21. August 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alena Trauschel]] in Focus Online am 18. März 2022: &#039;&#039;[https://www.focus.de/politik/ausland/ukraine-krise/gastbeitrag-von-alena-trauschel-wer-putins-lehrmeister-kennt-kennt-auch-das-drehbuch-nach-dem-putin-handelt_id_69570940.html Wer Putins Lehrmeister kennt, kennt auch das Drehbuch, nach dem Putin handelt]&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Auch in der Öffentlichkeit wird es häufig verschwiegen.&amp;lt;ref&amp;gt;die deutsche Wikipedia behandelt es nur am Rande [https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Juden_in_Russland in einigen Abschnitten] zum Thema [[Geschichte der Juden in Russland]], die {{enS}}e Wikipedia behandelt das Thema getrennt für das [https://en.wikipedia.org/wiki/Antisemitism_in_the_Russian_Empire alte Russland] und die Sowjetunion&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein erster Höhepunkt des [[Antisemitismus]] in [[Russland]] waren [[Pogrom]]e gegen [[Juden]] - zunächst im [[Gouvernement Cherson]] - in den Jahren 1881 bis 1884. Häufig, aber nicht nur, wurden die Aktionen und Ideen von der [[Russisch-orthodoxe Kirche|Russisch-orthodoxen Kirche]] beeinflusst. Dies wurde hauptsächlich durch die Veröffentlichung eines Buches von 1905 im [[Russisches Kaiserreich|Russischen Kaiserreich]] bekannt. 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[[Josef Stalin|Stalin]] hatte 1913 in „Marxismus und die nationale Frage“ erklärt, eine [[Nation]] sei eine stabile Gemeinschaft von Menschen, die durch einen historischen Prozess entstanden sei und sich auf der Basis einer gemeinsamen Sprache, gemeinsamen Territoriums und wirtschaftlichen Lebens entwickelt habe; da bei den Juden keine solche gemeinsame Basis vorhanden sei, seien sie nur eine „Nation auf dem Papier“ und die gesellschaftliche Entwicklung führe deshalb notwendigerweise zu ihrer [[Assimilation]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Juden_in_Russland#Unter_dem_Sowjetregime&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[sowjetische Propaganda]] versuchte daher, jüdisches Leben zu ignorieren oder höchstens neutral darzustellen. Etwa 300.000 Juden wanderten in den 1920er Jahren nach [[Litauen]], [[Lettland]], [[Polen]] und [[Rumänien]] aus. 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Auch in der Öffentlichkeit wird es häufig verschwiegen.&amp;lt;ref&amp;gt;die deutsche Wikipedia behandelt es nur am Rande [https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Juden_in_Russland in einigen Abschnitten] zum Thema [[Geschichte der Juden in Russland]], die {{enS}}e Wikipedia behandelt das Thema getrennt für das [https://en.wikipedia.org/wiki/Antisemitism_in_the_Russian_Empire alte Russland] und die Sowjetunion&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein erster Höhepunkt des [[Antisemitismus]] in [[Russland]] waren [[Pogrom]]e gegen [[Juden]] - zunächst im [[Gouvernement Cherson]] - in den Jahren 1881 bis 1884. Häufig, aber nicht nur, wurden die Aktionen und Ideen von der [[Russisch-orthodoxe Kirche|Russisch-orthodoxen Kirche]] beeinflusst. Dies wurde hauptsächlich durch die Veröffentlichung eines Buches von 1905 im [[Russisches Kaiserreich|Russischen Kaiserreich]] bekannt. Es handelt sich um das Werk des religiösen Schriftstellers [[Sergei Alexandrowitsch Nilus|Sergei Nilus]] (1862–1929), das unter dem Titel &#039;&#039;Das Große im Kleinen, oder die Ankunft des Antichrist und die herannahende Herrschaft des Teufels auf der Erde&#039;&#039; erschien. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurden Auszüge daraus als „[[Protokolle der Weisen von Zion]]“ international verbreitet und legten auch den Keim für den späteren [[Holocaust]] am [[Judentum|jüdischen Volk]]. Allerdings haben die Ereignisse der [[Oktoberrevolution]] von 1917 die weitere Entwicklung in den Hintergrund treten lassen. [[Josef Stalin|Stalin]] hatte 1913 in „Marxismus und die nationale Frage“ erklärt, eine [[Nation]] sei eine stabile Gemeinschaft von Menschen, die durch einen historischen Prozess entstanden sei und sich auf der Basis einer gemeinsamen Sprache, gemeinsamen Territoriums und wirtschaftlichen Lebens entwickelt habe; da bei den Juden keine solche gemeinsame Basis vorhanden sei, seien sie nur eine „Nation auf dem Papier“ und die gesellschaftliche Entwicklung führe deshalb notwendigerweise zu ihrer [[Assimilation]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Juden_in_Russland#Unter_dem_Sowjetregime&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[sowjetische Propaganda]] versuchte daher, jüdisches Leben zu ignorieren oder höchstens neutral darzustellen. Etwa 300.000 Juden wanderten in den 1920er Jahren nach [[Litauen]], [[Lettland]], [[Polen]] und [[Rumänien]] aus. Nur in den revolutionären Kadern waren noch zahlreiche Juden tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Yuri Slezkine]]: &#039;&#039;Das jüdische Jahrhundert&#039;&#039; (aus dem Englischen von M. Adrian und B. Engels), Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2006, ISBN 978-3-525-36290-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als eigenes Ansiedlungsgebiet für Juden wurde in den 1930er Jahren die [[Jüdische Nationale Oblast]] geschaffen. Die Planungen sahen vor, in der Region bis 1937 etwa 150.000 Juden anzusiedeln. Doch das Klima und die Lage im fernen Osten wirkten nicht gerade anziehend. Ab 1948 gab es einen neuen Höhepunkt des Antisemitismus.&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;/ins&gt;https://en.wikipedia.org/wiki/Antisemitism_in_the_Soviet_Union&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Zerfall der [[Sowjetunion]] verbreitete die radikalnationalistische Organisation [[Pamjat]] in den 1990er Jahren Text und Ideen der &#039;&#039;Protokolle der Weisen von Zion&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;William Korey, &#039;&#039;Russian Antisemitism, Pamyat, and the Demonology of Zionism&#039;&#039;. Routledge, New York 1995, S. 13 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings hatte bereits [[Michail Gorbatschow]] in den 1980er Jahren für eine Wende gesorgt, und [[Wladimir Wladimirowitsch Putin|Putin]] bemüht sich um ein gutes Verhältnis zu [[Israel]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.nzz.ch/meinung/das-blaue-wunder-wie-russland-lernte-juden-zu-lieben-ld.1543793&amp;lt;/ref&amp;gt; 2012 wurde ein &#039;&#039;[[Jüdisches Museum und Toleranzcenter in Moskau]]&#039;&#039; errichtet. Dagegen stehen die Versuche von Ideologen wie [[Alexander Dugin]], weiter Einfluss auf die Entwicklung in der russischen Gesellschaft zu nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eva Hausteiner]]: [http://www.zeit.de/2014/35/putin-weltanschauung-alexander-dugin &#039;&#039;Putins Dämon?&#039;&#039;] In: &#039;&#039;[[Die Zeit]]&#039;&#039;, 21. August 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alena Trauschel]] in Focus Online am 18. März 2022: &#039;&#039;[https://www.focus.de/politik/ausland/ukraine-krise/gastbeitrag-von-alena-trauschel-wer-putins-lehrmeister-kennt-kennt-auch-das-drehbuch-nach-dem-putin-handelt_id_69570940.html Wer Putins Lehrmeister kennt, kennt auch das Drehbuch, nach dem Putin handelt]&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Auch in der Öffentlichkeit wird es häufig verschwiegen.&amp;lt;ref&amp;gt;die deutsche Wikipedia behandelt es nur am Rande [https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Juden_in_Russland in einigen Abschnitten] zum Thema [[Geschichte der Juden in Russland]], die {{enS}}e Wikipedia behandelt das Thema getrennt für das [https://en.wikipedia.org/wiki/Antisemitism_in_the_Russian_Empire alte Russland] und die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[https://en.wikipedia.org/wiki/Antisemitism_in_the_Soviet_Union &lt;/del&gt;Sowjetunion&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]&lt;/del&gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein erster Höhepunkt des [[Antisemitismus]] in [[Russland]] waren [[Pogrom]]e gegen [[Juden]] - zunächst im [[Gouvernement Cherson]] - in den Jahren 1881 bis 1884. Häufig, aber nicht nur, wurden die Aktionen und Ideen von der [[Russisch-orthodoxe Kirche|Russisch-orthodoxen Kirche]] beeinflusst. Dies wurde hauptsächlich durch die Veröffentlichung eines Buches von 1905 im [[Russisches Kaiserreich|Russischen Kaiserreich]] bekannt. Es handelt sich um das Werk des religiösen Schriftstellers [[Sergei Alexandrowitsch Nilus|Sergei Nilus]] (1862–1929), das unter dem Titel &#039;&#039;Das Große im Kleinen, oder die Ankunft des Antichrist und die herannahende Herrschaft des Teufels auf der Erde&#039;&#039; erschien. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurden Auszüge daraus als „[[Protokolle der Weisen von Zion]]“ international verbreitet und legten auch den Keim für den späteren [[Holocaust]] am [[Judentum|jüdischen Volk]]. Allerdings haben die Ereignisse der [[Oktoberrevolution]] von 1917 die weitere Entwicklung in den Hintergrund treten lassen. [[Josef Stalin|Stalin]] hatte 1913 in „Marxismus und die nationale Frage“ erklärt, eine [[Nation]] sei eine stabile Gemeinschaft von Menschen, die durch einen historischen Prozess entstanden sei und sich auf der Basis einer gemeinsamen Sprache, gemeinsamen Territoriums und wirtschaftlichen Lebens entwickelt habe; da bei den Juden keine solche gemeinsame Basis vorhanden sei, seien sie nur eine „Nation auf dem Papier“ und die gesellschaftliche Entwicklung führe deshalb notwendigerweise zu ihrer [[Assimilation]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Juden_in_Russland#Unter_dem_Sowjetregime&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[sowjetische Propaganda]] versuchte daher, jüdisches Leben zu ignorieren oder höchstens neutral darzustellen. Etwa 300.000 Juden wanderten in den 1920er Jahren nach [[Litauen]], [[Lettland]], [[Polen]] und [[Rumänien]] aus. Nur in den revolutionären Kadern waren noch zahlreiche Juden tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Yuri Slezkine]]: &#039;&#039;Das jüdische Jahrhundert&#039;&#039; (aus dem Englischen von M. Adrian und B. Engels), Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2006, ISBN 978-3-525-36290-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als eigenes Ansiedlungsgebiet für Juden wurde in den 1930er Jahren die [[Jüdische Nationale Oblast]] geschaffen. Die Planungen sahen vor, in der Region bis 1937 etwa 150.000 Juden anzusiedeln. Doch das Klima und die Lage im fernen Osten wirkten nicht gerade anziehend. Nach dem Zerfall der [[Sowjetunion]] verbreitete die radikalnationalistische Organisation [[Pamjat]] in den 1990er Jahren Text und Ideen der &#039;&#039;Protokolle der Weisen von Zion&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;William Korey, &#039;&#039;Russian Antisemitism, Pamyat, and the Demonology of Zionism&#039;&#039;. 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Auch in der Öffentlichkeit wird es häufig verschwiegen.&amp;lt;ref&amp;gt;die deutsche Wikipedia behandelt es nur am Rande [https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Juden_in_Russland in einigen Abschnitten] zum Thema [[Geschichte der Juden in Russland]], die {{enS}}e Wikipedia behandelt das Thema getrennt für das [https://en.wikipedia.org/wiki/Antisemitism_in_the_Russian_Empire alte Russland] und die Sowjetunion&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein erster Höhepunkt des [[Antisemitismus]] in [[Russland]] waren [[Pogrom]]e gegen [[Juden]] - zunächst im [[Gouvernement Cherson]] - in den Jahren 1881 bis 1884. Häufig, aber nicht nur, wurden die Aktionen und Ideen von der [[Russisch-orthodoxe Kirche|Russisch-orthodoxen Kirche]] beeinflusst. Dies wurde hauptsächlich durch die Veröffentlichung eines Buches von 1905 im [[Russisches Kaiserreich|Russischen Kaiserreich]] bekannt. Es handelt sich um das Werk des religiösen Schriftstellers [[Sergei Alexandrowitsch Nilus|Sergei Nilus]] (1862–1929), das unter dem Titel &#039;&#039;Das Große im Kleinen, oder die Ankunft des Antichrist und die herannahende Herrschaft des Teufels auf der Erde&#039;&#039; erschien. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurden Auszüge daraus als „[[Protokolle der Weisen von Zion]]“ international verbreitet und legten auch den Keim für den späteren [[Holocaust]] am [[Judentum|jüdischen Volk]]. Allerdings haben die Ereignisse der [[Oktoberrevolution]] von 1917 die weitere Entwicklung in den Hintergrund treten lassen. [[Josef Stalin|Stalin]] hatte 1913 in „Marxismus und die nationale Frage“ erklärt, eine [[Nation]] sei eine stabile Gemeinschaft von Menschen, die durch einen historischen Prozess entstanden sei und sich auf der Basis einer gemeinsamen Sprache, gemeinsamen Territoriums und wirtschaftlichen Lebens entwickelt habe; da bei den Juden keine solche gemeinsame Basis vorhanden sei, seien sie nur eine „Nation auf dem Papier“ und die gesellschaftliche Entwicklung führe deshalb notwendigerweise zu ihrer [[Assimilation]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Juden_in_Russland#Unter_dem_Sowjetregime&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[sowjetische Propaganda]] versuchte daher, jüdisches Leben zu ignorieren oder höchstens neutral darzustellen. Etwa 300.000 Juden wanderten in den 1920er Jahren nach [[Litauen]], [[Lettland]], [[Polen]] und [[Rumänien]] aus. Nur in den revolutionären Kadern waren noch zahlreiche Juden tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Yuri Slezkine]]: &#039;&#039;Das jüdische Jahrhundert&#039;&#039; (aus dem Englischen von M. Adrian und B. Engels), Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2006, ISBN 978-3-525-36290-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als eigenes Ansiedlungsgebiet für Juden wurde in den 1930er Jahren die [[Jüdische Nationale Oblast]] geschaffen. Die Planungen sahen vor, in der Region bis 1937 etwa 150.000 Juden anzusiedeln. 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		<author><name>Fmrauch</name></author>
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Dies wurde hauptsächlich durch die Veröffentlichung eines Buches von 1905 im [[Russisches Kaiserreich|Russischen Kaiserreich]] bekannt. Es handelt sich um das Werk des religiösen Schriftstellers [[Sergei Alexandrowitsch Nilus|Sergei Nilus]] (1862–1929), das unter dem Titel &#039;&#039;Das Große im Kleinen, oder die Ankunft des Antichrist und die herannahende Herrschaft des Teufels auf der Erde&#039;&#039; erschien. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurden Auszüge daraus als „[[Protokolle der Weisen von Zion]]“ international verbreitet und legten auch den Keim für den späteren [[Holocaust]] am [[Judentum|jüdischen Volk]]. Allerdings haben die Ereignisse der [[Oktoberrevolution]] von 1917 die weitere Entwicklung in den Hintergrund treten lassen. [[Josef Stalin|Stalin]] hatte 1913 in „Marxismus und die nationale Frage“ erklärt, eine [[Nation]] sei eine stabile Gemeinschaft von Menschen, die durch einen historischen Prozess entstanden sei und sich auf der Basis einer gemeinsamen Sprache, gemeinsamen Territoriums und wirtschaftlichen Lebens entwickelt habe; da bei den Juden keine solche gemeinsame Basis vorhanden sei, seien sie nur eine „Nation auf dem Papier“ und die gesellschaftliche Entwicklung führe deshalb notwendigerweise zu ihrer [[Assimilation]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Juden_in_Russland#Unter_dem_Sowjetregime&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[sowjetische Propaganda]] versuchte daher, jüdisches Leben zu ignorieren oder höchstens neutral darzustellen. Etwa 300.000 Juden wanderten in den 1920er Jahren nach [[Litauen]], [[Lettland]], [[Polen]] und [[Rumänien]] aus. Nur in den revolutionären Kadern waren noch zahlreiche Juden tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Yuri Slezkine]]: &#039;&#039;Das jüdische Jahrhundert&#039;&#039; (aus dem Englischen von M. Adrian und B. Engels), Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2006, ISBN 978-3-525-36290-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als eigenes Ansiedlungsgebiet für Juden wurde in den 1930er Jahren die [[Jüdische Nationale Oblast]] geschaffen. Die Planungen sahen vor, in der Region bis 1937 etwa 150.000 Juden anzusiedeln. Doch das Klima und die Lage im fernen Osten wirkten nicht gerade anziehend. Nach dem Zerfall der [[Sowjetunion]] verbreitete die radikalnationalistische Organisation [[Pamjat]] in den 1990er Jahren Text und Ideen der &#039;&#039;Protokolle der Weisen von Zion&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;William Korey, &#039;&#039;Russian Antisemitism, Pamyat, and the Demonology of Zionism&#039;&#039;. Routledge, New York 1995, S. 13 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings hatte bereits [[Michail Gorbatschow]] in den 1980er Jahren für eine Wende gesorgt, und [[Wladimir Wladimirowitsch Putin|Putin]] bemüht sich um ein gutes Verhältnis zu [[Israel]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.nzz.ch/meinung/das-blaue-wunder-wie-russland-lernte-juden-zu-lieben-ld.1543793&amp;lt;/ref&amp;gt; 2012 wurde ein &#039;&#039;[[Jüdisches Museum und Toleranzcenter in Moskau]]&#039;&#039; errichtet. Dagegen stehen die Versuche von Ideologen wie [[Alexander Dugin]], weiter Einfluss auf die Entwicklung in der russischen Gesellschaft zu nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eva Hausteiner]]: [http://www.zeit.de/2014/35/putin-weltanschauung-alexander-dugin &#039;&#039;Putins Dämon?&#039;&#039;] In: &#039;&#039;[[Die Zeit]]&#039;&#039;, 21. August 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alena Trauschel]] in Focus Online am 18. März 2022: &#039;&#039;[https://www.focus.de/politik/ausland/ukraine-krise/gastbeitrag-von-alena-trauschel-wer-putins-lehrmeister-kennt-kennt-auch-das-drehbuch-nach-dem-putin-handelt_id_69570940.html Wer Putins Lehrmeister kennt, kennt auch das Drehbuch, nach dem Putin handelt]&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Antisemitismus in Russland&#039;&#039;&#039; ist ein von Historikern teilweise vernachlässigtes Thema. Auch in der Öffentlichkeit wird es häufig verschwiegen.&amp;lt;ref&amp;gt;die deutsche Wikipedia behandelt es nur am Rande [https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Juden_in_Russland in einigen Abschnitten] zum Thema [[Geschichte der Juden in Russland]&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;], die {{enS}}e Wikipedia behandelt das Thema getrennt für das [https://en.wikipedia.org/wiki/Antisemitism_in_the_Russian_Empire alte Russland] und die [https://en.wikipedia.org/wiki/Antisemitism_in_the_Soviet_Union Sowjetunion&lt;/ins&gt;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein erster Höhepunkt des [[Antisemitismus]] in [[Russland]] waren [[Pogrom]]e gegen [[Juden]] - zunächst im [[Gouvernement Cherson]] - in den Jahren 1881 bis 1884. Häufig, aber nicht nur, wurden die Aktionen und Ideen von der [[Russisch-orthodoxe Kirche|Russisch-orthodoxen Kirche]] beeinflusst. Dies wurde hauptsächlich durch die Veröffentlichung eines Buches von 1905 im [[Russisches Kaiserreich|Russischen Kaiserreich]] bekannt. Es handelt sich um das Werk des religiösen Schriftstellers [[Sergei Alexandrowitsch Nilus|Sergei Nilus]] (1862–1929), das unter dem Titel &#039;&#039;Das Große im Kleinen, oder die Ankunft des Antichrist und die herannahende Herrschaft des Teufels auf der Erde&#039;&#039; erschien. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurden Auszüge daraus als „[[Protokolle der Weisen von Zion]]“ international verbreitet und legten auch den Keim für den späteren [[Holocaust]] am [[Judentum|jüdischen Volk]]. Allerdings haben die Ereignisse der [[Oktoberrevolution]] von 1917 die weitere Entwicklung in den Hintergrund treten lassen. [[Josef Stalin|Stalin]] hatte 1913 in „Marxismus und die nationale Frage“ erklärt, eine [[Nation]] sei eine stabile Gemeinschaft von Menschen, die durch einen historischen Prozess entstanden sei und sich auf der Basis einer gemeinsamen Sprache, gemeinsamen Territoriums und wirtschaftlichen Lebens entwickelt habe; da bei den Juden keine solche gemeinsame Basis vorhanden sei, seien sie nur eine „Nation auf dem Papier“ und die gesellschaftliche Entwicklung führe deshalb notwendigerweise zu ihrer [[Assimilation]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Juden_in_Russland#Unter_dem_Sowjetregime&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[sowjetische Propaganda]] versuchte daher, jüdisches Leben zu ignorieren oder höchstens neutral darzustellen. Etwa 300.000 Juden wanderten in den 1920er Jahren nach [[Litauen]], [[Lettland]], [[Polen]] und [[Rumänien]] aus. Nur in den revolutionären Kadern waren noch zahlreiche Juden tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Yuri Slezkine]]: &#039;&#039;Das jüdische Jahrhundert&#039;&#039; (aus dem Englischen von M. Adrian und B. Engels), Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2006, ISBN 978-3-525-36290-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als eigenes Ansiedlungsgebiet für Juden wurde in den 1930er Jahren die [[Jüdische Nationale Oblast]] geschaffen. Die Planungen sahen vor, in der Region bis 1937 etwa 150.000 Juden anzusiedeln. Doch das Klima und die Lage im fernen Osten wirkten nicht gerade anziehend. Nach dem Zerfall der [[Sowjetunion]] verbreitete die radikalnationalistische Organisation [[Pamjat]] in den 1990er Jahren Text und Ideen der &#039;&#039;Protokolle der Weisen von Zion&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;William Korey, &#039;&#039;Russian Antisemitism, Pamyat, and the Demonology of Zionism&#039;&#039;. Routledge, New York 1995, S. 13 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings hatte bereits [[Michail Gorbatschow]] in den 1980er Jahren für eine Wende gesorgt, und [[Wladimir Wladimirowitsch Putin|Putin]] bemüht sich um ein gutes Verhältnis zu [[Israel]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.nzz.ch/meinung/das-blaue-wunder-wie-russland-lernte-juden-zu-lieben-ld.1543793&amp;lt;/ref&amp;gt; 2012 wurde ein &#039;&#039;[[Jüdisches Museum und Toleranzcenter in Moskau]]&#039;&#039; errichtet. Dagegen stehen die Versuche von Ideologen wie [[Alexander Dugin]], weiter Einfluss auf die Entwicklung in der russischen Gesellschaft zu nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eva Hausteiner]]: [http://www.zeit.de/2014/35/putin-weltanschauung-alexander-dugin &#039;&#039;Putins Dämon?&#039;&#039;] In: &#039;&#039;[[Die Zeit]]&#039;&#039;, 21. August 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alena Trauschel]] in Focus Online am 18. März 2022: &#039;&#039;[https://www.focus.de/politik/ausland/ukraine-krise/gastbeitrag-von-alena-trauschel-wer-putins-lehrmeister-kennt-kennt-auch-das-drehbuch-nach-dem-putin-handelt_id_69570940.html Wer Putins Lehrmeister kennt, kennt auch das Drehbuch, nach dem Putin handelt]&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Fmrauch</name></author>
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